Chalet-Angebote liegen im Trend

„Gesundheit für den Körper, Erholung für Geist und Seele“

Die Einschränkungen als Folge der Covid-19-Pandemie erzeugen in der Gesellschaft eine Reihe privater und auch geschäftlicher Trendwechsel. Diesen müssen sich vor allem Beherbergungsbetriebe in ihrer Rolle als Begegnungszone anpassen.

 

In der aktuellen Situation liegen unbeschwerte Familienurlaube in Chalets und vergleichbaren Beherbergungsformen, welche ein Höchstmaß an Privatsphäre bieten, mehr im Trend denn je. Außerdem werden Urlaubsreisen in die Natur mit viel frischer Luft und kurzer Anreise nach Ansicht der Prodinger Beratungsgruppe noch weiter in den Vordergrund rücken. Immer mehr Menschen suchen in ihrer Freizeit – unabhängig von Alter, Einkommen oder Bildungsniveau – den Kontakt zu Natur und Landschaft, um ihre innere Balance zu finden.

Das Thema Wald und Natur gewinnt immer mehr an Zustimmung, vor allem in Zeiten, in denen man bewusst Menschenansammlungen ausweicht und der Stadt entflieht. Es ist bewiesen, dass sich Bewegung positiv auf Herz, Immunsystem und Psyche auswirkt. Gleiches gilt für die Entspannung in der Natur. Der Aufenthalt in natürlicher Umgebung stillt die Sehnsucht nach Entschleunigung und nach den Geräuschen, die man im urbanen Raum lange nicht mehr gehört hat.

Der Urlaub erfährt als eine Art „Gegenalltag“ einen Wertewandel. Die freie Zeit abseits der Arbeit wird durch die Suche nach Sinn, Selbsterfahrung und persönlicher Entfaltung geprägt. Natur und Landschaft werden ganz bewusst als Rückzugs- und Abenteuerraum wahrgenommen und gesucht, wodurch sie zu wichtigen Wettbewerbsvorteilen werden.

Dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der Gäste werden alternative Beherbergungsformen wie Chalet-Konzepte, Serviced Apartments mit abgrenzbarem Wohnbereich oder Ferienwohnungen weithin gerecht. Auch hat die Covid-19-Pandemie zu einer nachhaltigen Veränderung der Arbeitswelt geführt. Video-Meetings werden abgehalten und aufwendige Geschäftsreisen gestrichen. Das Home-Office bzw. Remote-Work ist nicht länger ein exotisches Benefit, sondern zu einer regulären Form der Leistungserbringung geworden. Die neuen Werte und Trends (z.B. Home-Office) der Post-Corona-Gesellschaft sollten bei neuen Projekten keinesfalls außer Acht gelassen werden. Auch „long-stay“-Konzepte sollten stärker als bisher bei der Planung neuer Projekte berücksichtigt werden.

Wenn man nach Harald Kunstowny geht, erscheint es auch besonders wichtig, Konzeptionen wie Chaletdörfer – aber auch Beherbergungsbetriebe generell – aus ganzheitlicher Sicht zu planen. Themen wie Geokultur, Geomantie oder auch das altbekannte Feng-Shui sollten mit eingebaut und Kraftplätze geschaffen werden. Orte, wo man sich zutiefst wohlfühlt und in Einklang mit sich selbst und auch der Natur ist. Ein Immer schneller und fordernder werdender Alltag sorgt für den steigenden Wunsch danach. Man sucht nach Harmonie, Schönheit und Ruhe. Quasi eine Oase, in der Gedanken und Gemüt frei sind und man neue Energie tanken kann.

Chalet Kitzbühel von Harald Kunstowny

Gerade in Zeiten einer zunehmend verpflichtenden „always-on“-Mentalität wird der Wunsch nach totaler natürlicher Verbundenheit immer größer. Auch „long-stay“-Konzepte sollten dies bedenken, da hier oft – noch intensiver als sonst – Arbeit und Alltag bzw. Freizeit verschmelzen. Gerade dann ist es Menschen wichtig, ihr Verlangen nach einem gesunden Leben zu stillen. Die ganzheitliche Sicht von Kunstowny hilft, einen Platz dafür zu schaffen.

Für Hotelbetriebe, die über ausreichend Grund und Infrastruktur verfügen, sind Chalets eine ideale Angebotsergänzung. Der Vorteil eines Chalets gegenüber einem regulären Hotel liegt für viele Gäste auf der Hand: Es bietet Privatsphäre (Megatrend „Individualisierung“) und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Dies entspricht dem Trend zum sogenannten „Cocooning“ – dem Wunsch, sich vermehrt in das häusliche Privatleben zurückzuziehen, ohne auf den Komfort und den Service eines Hotels zu verzichten. So ist zum Beispiel der Besuch eines Privatkochs direkt im Chalet möglich. Es wird tägliche Reinigung angeboten, E-Golfcarts bringen den Gast zum Chalet und Mitarbeiter füllen den Kühlschrank und machen Feuer im Kamin. Gerade in der Covid-19 Zeit boomen solche Angebote. Mittlerweile existieren allein in Österreich, das bei diesem Trend alpenweit führend ist, rund vier Dutzend Almhüttendörfer.

Grundsätzlich basiert das Konzept von Chalet-Häusern auf einer Reduzierung dienstleistungsintensiver Bereiche, mit dem Fokus auf alpine Wohnatmosphäre und individuell nutzbare Räume. Im Rahmen der Konzeptvielfalt variieren der Grad der Serviceleistungen und die Größe der Wohnflächen stark. Die Chalets sind eine Mischform aus Hotel, Wohnung und Serviced Apartments.

Es ist aber auch festzustellen, dass eine behutsam gewählte Anzahl von Chalet-Einheiten und ein durchdachtes Angebotskonzept (hinsichtlich Design, Dienstleistung, Servicewegen etc.) einen enormen Einfluss auf den Erfolg einer Neuentwicklung haben. Chalet-Konzeptionen, bei denen die Einheiten von einem Hotelbetrieb bewirtschaftet werden (und sich meist in unmittelbarer Nähe zum Hotel befinden), zeichnen sich durch außergewöhnliche Betriebsergebnisse aus.

Die Hauptzielgruppe von Chalet-Konzeptionen sind mit einem hohen Anteil von rund 90 Prozent Privatreisende. Unter diesen interessieren sich vorrangig Paare und Familien für solche Angebote. Hinzu kommt der zuvor erwähnte Trend zur Individualisierung. Bei mehrtägigen Aufenthalten werden Alternativen zum klassischen Hotel gesucht. Ein weiterer Trend nach dem Lock-down ist auch ein sogenannter Mehrgenerationenurlaub (Großeltern, Eltern, Kinder).

Das Segment der Serviced Apartments zählt wegen der noch geringen Angebotsdichte im alpinen Bereich zu einer kommenden Beherbergungsform. Der generelle touristische Trend zu steigender Mobilität, verbunden mit erhöhten Ansprüchen an den Wohnkomfort, rückt neben dem klassischen Hotel auch Serviced Apartments vermehrt in den Fokus der Reisenden.

Es handelt sich um ein Hotelzimmerangebot mit Wohnungscharakter, welches sich in der Regel auch für einen längeren Aufenthalt der Gäste eignet. Die Apartments sind weitläufig und sehr komfortabel ausgestattet. Sie sind in Feriendestinationen auf ein Premium-Segment ausgerichtet, mit schönem Design, Ästhetik und besonderer Wohlfühlatmosphäre.

Eine Nächtigungsanalyse nach Unterkunftsarten in Österreich zeigt, dass gewerbliche Ferienwohnungen im Jahr 2019 mit einem Plus von 5,9 Prozent den höchsten Zuwachs unter allen Beherbergungsformen verzeichnen konnten.

Harald Kunstowny beschäftigt sich seit 30 Jahren intensiv mit den Themen Geokultur, Feng-Shui und Geomantie. Chalet-Konzeptionen unterstützt er durch das Schaffen von Kraftplätzen.

Gesundheit für den Körper, Frieden für den Geist, Harmonie mit der Umgebung – dies sind die Kriterien für ein natürliches Haus bzw. Chalet. Außer dem offensichtlichen Bedürfnis, in einem Zuhause zu leben, das für den Körper gesund ist, hat der Mensch das viel ältere und tiefere Verlangen, an einem Ort zu wohnen, der auch für Seele und Geist wohltuend ist.

Die Ausarbeitung eines organischen Designs bedeutet nicht nur, mehr Sorge aufzuwenden, damit das Chalet mit seinem Standort harmoniert, sondern auch mit unterschiedlichen Gestalten, Formen und Materialien zu experimentieren. Wenn man einige sanfte Winkel und Kurven einbezieht, verleiht dies dem Inneren oder Äußeren des Chalets bereits ein fließendes und natürlicheres Erscheinungsbild.

  • Verwenden Sie Proportionen, Formen und Gestaltungen, die harmonisch sind, Schönheit und Ruhe schaffen.
  • Verwenden Sie Farben und Oberflächen aus natürlichen Materialien. Farben und Tönungen, um eine persönliche und therapeutisch wirksame farbliche Umgebung zu schaffen.
  • Platzieren und planen Sie das Haus so, dass es lebensfördernd ist und das Wohlbefinden und die vitale Lebenskraft – das Chi – seiner Bewohner steigert.
  • Energetisierung und Vitalisierung durch einen erfahrenen, ganzheitlich denkenden Geomanten (www.haraldkunstowny.com), der auch eine Verbindung zur Umwelt herstellt.
  • Gestalten Sie Ihr Chalet(dorf) als eine heilende Umgebung, in der Gedanken und Gemüt frei sein und aufblühen können.

Das vitale Chalet(dorf) lebt vom Zusammenspiel von Gesundheit für den Körper und Frieden für den Geist.

Glossarium und Key Facts:

  • Altersleben zu entfliehen
  • Naturumgebung- natürliche Ressourcen
  • Intensivere Beziehung zur Natur
  • Selbstgenügsamkeit / Individuellen Rückzugsort
  • Autarke Leben passt zu dem wachsenden Trend der digitalen Detoxifikation, den stunden- oder tageweisen „Abschalten“ um unsere Abhängigkeit von 24-Stunden Nachrichten zu entfliehen.
  • Digitale Entwöhnung ist ein zurücksetzten der inneren Uhr auf einen natürlichen Rhythmus.
  • Verabschiedung vom urbanen Lichtermeer
  • Chalet als Rückzug vom Stress des Alltags
  • Eine Quelle der Inspiration

Die Baudimension:

  • Organischer Fußabdruck
  • Passiv Strategie
  • Holzöfen
  • Brunnen
  • Sammeln von Regenwasser
  • Photovoltaik
  • Wärmepumpe

 

© Fischerwirt Natur.WaldSPA
© Fischerwirt Natur.WaldSPA

Ihre Kontaktperson:

Thomas Reisenzahn

t.reisenzahn@prodinger.at

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