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Aktuelles

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Presseaussendungen

Freitag, 16. November 2018

Saint Elmo’s Tourismusmarketing gewinnt internationalen Marktauftritt: „SLDN. A STATE OF MIND“

Wien (OTS) - Sölden ist das Ballungszentrum touristischer Vielfalt in den Alpen. Zukünftig wird sich die Region nicht nur als Urlaubsdestination, sondern auch als internationaler, weltoffener Schmelztiegel präsentieren. Mit dem Slogan „SLDN. A State of Mind“ hat Saint Elmo’s gemeinsam mit Saint Elmo’s Tourismusmarketing einen neuen Markenauftritt entwickelt.

Das Konzept zielt darauf ab, mit einem neuen Illustrationsstil die Highlights der jeweiligen Saison zu thematisieren. Events wie der Skiweltcup, das Electric Mountain Festival oder auch die Plattformen Big 3 werden dabei gekonnt in Szene gesetzt.

Der Look der Kommunikation differenziert sich deutlich von anderen Destinationen. „Mit der SLDN Kampagne wollen wir neue Wege gehen, uns von allen anderen Wintersportorten abheben und ein echtes Statement setzen. Schöne Landschafts- und Skifahrbilder gibt es genug“, so Carmen Fender, Leitung Marketing, Ötztal Tourismus.

Angepasst an die Zielgruppe ermöglicht das Konzept einerseits verschiedene Themengebiete unter einem Gestaltungsdach zu vereinen. Zudem repräsentiert der Look Internationalität und Weltoffenheit. Bunt und mit viel Freude – so wie Sölden eben ist.

Die Kampagne startet zur neuen Wintersaison europaweit in neun Märkten in den Medien Digital Out of Home, Online, in Special Interest Titeln, sowie auf mobilen Sonderwerbeformen. Unter folgendem [Link] (http://bit.ly/2zTvgIT) geht es zur Kampagne.

Die Prodinger Team Tourismusmarketing ist integriert in der Serviceplan Gruppe / Saint Elmo’s Travel mit 26 Standorten weltweit.

Saint Elmo’s Tourismusmarketing

Verena Feyock, Managing Partner
Kaulbachstraße 4, 80539 München
T: +49 89 46 23 72 44
v.feyock@tourismusmarketing.com
www.saint-elmos.travel

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Mittwoch, 08. August 2018

Die aktuelle Gebäudeabschreibung ist innovationshemmend

Wien (OTS) - Eine Abschreibungsdauer von 40 Jahren für Investitionen in Gebäude, wie seit 2016 gesetzlich vorgesehen, geht an der Realität vorbei. Die reiseerfahrenen Gäste und der internationale Wettbewerb lassen diese langen Zeiträume zwischen Erneuerung und Produktanpassung nicht zu. Insbesondere können die häufigen kurzlebigen Komfort- und Designanpassungen, die in der heutigen Reisewelt nötig sind, nicht regelmäßig durchgeführt werden. Der durchschnittliche Investitionszyklus von Hotels ist von 10 bis 15 Jahren in den 80-er und 90-er Jahren in den letzten 10 Jahren drastisch auf 5 bis 7 Jahre gesunken.

Um erfolgreich zu sein ist es notwendig, auf Gästewünsche zu reagieren und laufend neue Produkte zu entwickeln. Verständlicherweise steigt der Unmut in der Tourismusbranche, weil das wesentliche Asset der Hotellerie, die Immobilie, benachteiligt wird. „Innovationen zu realisieren ist wie Rudern gegen den Strom. Wer aufhört zu rudern wird zurückgetrieben“, sagt Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung.

Steigender Unmut in der Tourismusbranche auch bezüglich Mitarbeiterunterkünfte

Eine Problematik, welche die Mitarbeiter-Rekrutierung zusätzlich erschwert, ist der Umstand, dass bei Mitarbeiterunterkünften die Gebäudeabschreibung sogar auf 66,7 Jahre(!)erhöht wurde. Die Finanzierung von Mitarbeiterhäusern für betriebseigene Arbeitnehmer wird dadurch fast unmöglich, da kein Finanzpartner bereit ist, eine Finanzierung über einen so langen Zeitraum zu gewähren.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Stefan Rohrmoser
s.rohrmoser@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 17. Juli 2018

Pauschalreisegesetz, Hotelbewertung, e-Tourismus & Co.

Fachbuch „Das Hotel und seine Gäste“ in zweiter Auflage erschienen

In die Beziehung zwischen dem Hotelier und seinem Gast hat der Gesetzgeber in letzter Zeit auf mehreren Ebenen massiv eingegriffen. Gewohnte Denkschablonen sind plötzlich überholt und müssen neuen Überlegungen und Einschätzungen weichen. Dies stellt beide Seiten vor eine ungewohnte Situation. Jüngstes Beispiel ist die viel diskutierte, auf EU-Vorgaben beruhende Pauschalreiserichtlinie, die mit 1. Juli des Jahres in Kraft getreten ist.

Mit dem neuen Pauschalreiserecht gibt es einen besseren Schutz für Buchungen von Pauschalreisen. Auch online gebuchte und individuell zusammengestellte Reisen werden durch die sogenannte verbundene Reiseleistung rechtlich bessergestellt. Ein Hotel oder eine Pension kann nach dem neuen Gesetz nun als Pauschalreiseanbieter eingestuft werden, wenn eine Pauschale bereits vor Antritt der Reise gebucht werden kann. Doch was bedeutet dies nun konkret für Hotelbetreiber und ihre Gäste? Und wie kann man gegen falsche oder negative Hotelbewertungen vorgehen?

„Gerade bei besonders komplexen Herausforderungen hilft es ungemein, wenn man sich rasch einen Überblick über die geänderten Voraussetzungen machen kann. Fast immer gibt es gute Lösungen. Und diese führen am sichersten zum Erfolg im Hotel“, erklärt Thomas Reisenzahn, Mitautor des Leitfadens „Das Hotel und seine Gäste“. In der soeben erschienenen zweiten Auflage ihres Fachbuchs geben Markus Kroner und Thomas Reisenzahn einen intensiven Einblick in die aktuellen Problemstellungen der rechtlichen Beziehung zwischen Gast und Hotelier. Die beiden Experten berücksichtigen dabei Themen wie die DSGVO, das Datenschutz-Deregulierungs-Gesetz 2018 und - nicht zuletzt - das neue Pauschalreisegesetz (PRG).

Das Fachbuch wurde auf Basis zahlreicher Praxisbeispiele aus der Hotellerie erstellt und behandelt im einzelnen folgende Themen:

  • Individualgast und Reisebüros
  • Storno
  • Buchungsplattformen und Hotelbewertung
  • e-Tourismus
  • Verbraucherschutzrechtliche Bestimmungen und europarechtliche Normen

Die Autoren:

Dr. Markus Kroner ist Rechtsanwalt in Salzburg mit dem beruflichen Schwerpunkt auf nationalem und internationalem Zivil- und Wirtschaftsrecht, insbesondere auch im Bereich des Tourismus- und Wohnrechts.

Thomas Reisenzahn, akadem. geprüfter Tourismuskaufmann, Betriebsökonom, durchlief in seiner Laufbahn alle Bereiche des Hotelgewerbes. Er war als Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) tätig und ist derzeit Geschäftsführer und Gesellschafter in der Prodinger Beratungsgruppe.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
t.reisenzahn@prodinger.at

Dr. Markus Kroner, Rechtsanwalt
office@legalcounsel.at

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Freitag, 29. Juni 2018

Die unendlich-österreichische Geschichte der europäischen Reiserichtlinie

Wien (OTS) - Mit dem neuen Pauschalreisegesetz haben Hotels, welche Pauschalreisen und/oder verbundene Reiseleistungen anbieten, einiges zu beachten. Die von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) angekündigte Tourismusversicherung soll die Hotellerie unterstützen, bezieht sich dabei aber auf eine Verordnung, deren Neufassung sich noch in Begutachtung befindet.

Für Verträge, die ab 1.7.2018 geschlossen werden, gilt das neue Pauschalreisegesetz (PRG), das der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie dient. Das ist für Hotels vor allem dann relevant, wenn sie Pakete schnüren und somit Beherbergungsleistungen mit anderen Reiseleistungen, wie z.B. Skipässen oder Golfkursen kombinieren. Dabei können auch durch den Gast im Zuge eines Buchungsvorganges selbst zusammengestellte Pakete zu Pauschalreisen führen. Dies hat vor allem Auswirkungen auf Haftung, Informationspflicht und Insolvenzabsicherung.

Hotels, die Pauschalangebote schnüren, können sich künftig mittels Bankgarantie bzw. über eigene Versicherungslösungen gegen den Geschäftsausfall absichern und somit der in der Richtlinie verankerten Verpflichtung zur Insolvenzabsicherung gerecht werden.

"Wenn man sich die zeitliche Abfolge von EU-Richtlinie, Pauschalreisegesetz, Gewerbeordnung und der noch zu erlassenen Pauschalreiseverordnung ansieht, so mutet es schon etwas seltsam an, dass Österreich nicht im Stande war rechtzeitig die notwendigen Schritte zu setzen und dafür lieber die Gefahr von Staatshaftungen in Kauf nimmt“, zeigt sich Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung verwundert.

Auswirkungen und Konsequenzen

Reisebüros kennen das Leben eines Reiseveranstalters schon lange: Neben den Haftungsauflagen gilt es unter anderem auch die Eintragung ins Reiseveranstalterverzeichnis laut Reisebürosicherungsverordnung (RSV) samt jährliche Abschätzung des Pauschalreiseumsatzes des Folgejahres sowie die verpflichtende Insolvenzabsicherung zu erfüllen.

Zur Eintragung der Reiseleistungsausübungsberechtigung in das Reiseinsolvenzabsicherungsverzeichnis (GISA) haben Gewerbetreibende eine Meldung an den Bundesminister für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort zu erstatten.

Sollte sich ein Hotel für die von der ÖHT beworbene Versicherungslösung entscheiden, so entfällt die Abschätzung des künftigen Pauschalreiseumsatzes und es muss auch nur alle 2 Jahr melden, dass es sich Insolvenz versichert (Wenn eine unbeschränkte Versicherung vorliegt ist nur eine Anfangsmeldung vorzunehmen, jedoch keine Folgemeldung). Der Entfall des Eintrages ins GISA durch die automatisierte Meldung der Tourismusversicherung an den Bundesminister für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort erleichtert zudem die Operative.

„Auch wenn die finanziellen Belastungen, wie von der ÖHT betont, durchaus moderat sind, so ist in den meisten Fällen dennoch von einer 4-stelligen Summe die Rede. Als einer von derzeit rund 1.800 Betrieben, die Pauschalreisen anbieten, muss ich mir dessen (und der Haftungsfragen) bewusst sein und auch die Informationspflichten beachten, um künftig die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen“, fasst Riederer zusammen.

Kombinationen von verschiedenen Reiseleistungs-Arten wurden prinzipiell auch schon jetzt als Reiseveranstaltungsvertrag angesehen. Mit dem neuen PRG wird der Schutzbereich des Pauschalreiserechts jedoch weiter ausgedehnt und erfüllt damit die Erfordernisse der europäischen Reiserichtlinie.

"Wenn ich mir als Hotel das Risiko und den Mehraufwand ersparen will, so gibt es immer noch die Lösung vorab über Zusatzleistungen in Hotel und Destination zu informieren, diese aber nur vor Ort und somit nach Beginn der Erbringung der Reiseleistung buchbar zu machen“, führt Riederer weiter aus.

Wann kommt eine Pauschalreise zustande?

Für eine Pauschalreise müssen Reiseleistungen aus zwei der folgenden vier Kategorien kombiniert werden:

1. Beförderung einer Person 2. Unterbringung einer Person 3. Autovermietung oder Vermietung anderer Kraftfahrzeuge 4. Sonstige Reiseleistung, die nicht wesensmäßiger Bestandteil einer der anderen Reiseleistungen ist. Dazu gehören unter anderem Eintrittskarten für Konzerte, Führungen, Skipässe, Vermietung von Sportausrüstungen, Wellnessbehandlungen, …

Während es bei der Kombination der Unterbringung mit Beförderung und Autovermietung immer zu einer Pauschalreise kommt, wurde bei den sonstigen Reiseleistungen das Erfordernis vorgesehen, dass diese zumindest einen Wert von 25 % am Gesamtwert der Kombination der Reiseleistungen ausmachen, als wesentliches Merkmal der Kombination beworben werden oder auch sonst ein wesentliches Merkmal der Kombination sind.

Von einer verbundenen Reiseleistung spricht man, wenn die Kombination von Reiseleistungen in zwei separaten Verträgen (z.B. Beherbergungsvertrag mit Hotel und eigener Vertrag betreffend Skiausrüstung mit Skischule) bei einem einzigen Kontakt mit einer Vertriebsstelle oder bei einer Onlinebuchung der Erwerb mindestens einer weiteren Reiseleistung eines Drittanbieters (z.B. Skischule) in gezielter Weise vermittelt wird.

Für verbundene Reiseleistungen gelten ebenso die vorab dargestellten Erfordernisse für sonstige Reiseleistungen.

Die Prodinger Beratungsgruppe hat gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Markus Kroner bereits eine Vielzahl an Hotelbetrieben und Verbänden im richtigen Umgang mit den gesetzlichen Vorgaben geschult.

Chronik

  • 25. November 2015, EU-Beschluss zur neuen Pauschalreiserichtlinie
  • 24. April 2017, Kundmachung des neuen Pauschalreisegesetzes (PRG)
  • 18. Juli 2017, Gewerbeordnungs-Novelle und Ausweitung der Nebenrechte
  • 15. November 2017, Ankündigung einer Insolvenzversicherungs-Lösung ab 1.1.2018 (ÖHT)
  • 30. April 2018, Ministerialentwurf zur Änderung der Gewerbeordnung zur Klarstellung, dass die Ausübung der in § 111 Abs. 4 Z 3 GewO 1994 genannten Nebenrechte keine Gewerbeberechtigung für das Gewerbe der Reisebüros bedarf
  • 24. Mai 2018, Vorstellung und Bewerbung der Tourismusversicherung als Lösung und Chance für die heimische Hotellerie
  • 13. Juni 2018, Beschluss zur neuen Pauschalreiseverordnung (PRV) in 3. Lesung im NR
  • 20. Juni 2018, Einleitung des Begutachtungsverfahrens für die neue Pauschalreiseverordnung (PRV)
  • 1. Juli 2018, Inkrafttreten des österreichischen Pauschalreisegesetzes (PRG)
  • 6. Juli 2018, Ende der Begutachtungsfrist für die Pauschalreiseverordnung (PRV)
  • ?. ??? 2018, Inkrafttreten der Pauschalreiseverordnung (PRV) - Datum steht noch nicht fest
  • 1. Jänner 2019, Umfassende Evaluierung der EU-Richtlinie

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer, MA
m.riederer@prodinger.at

Dr. Markus Kroner, Rechtsanwalt
office@legalcounsel.at

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Donnerstag, 21. Juni 2018

Sonnhof European Ayurveda®: Vorreiter von Ayurveda in Österreich

Wien (OTS) - Hotelmarken sind ein zentrales Element der heimischen Tourismusbranche. Angesichts einer stetig zunehmenden Wettbewerbsintensität auf vielen touristischen Märkten und dem daraus resultierenden Bedarf an Orientierung, Identifikation und Differenzierung gewinnen Marken zunehmend an Bedeutung. Inmitten der Fülle an Informationen erzeugen starke Marken eine höhere Aufmerksamkeit.

Hotelmarken beeinflussen die Urlaubsentscheidungen und steigern den Wert von Hotels. Insbesondere im Bereich der „Medical Hospitality“ müssen Marken über ein klares Profil verfügen und für eine klare Abgrenzung sorgen. "Die Prodinger Beratungsgruppe hat mit dem Hotel Brand Monitor ein beispielgebendes Verfahren zur monetären Bewertung von Marken entwickelt", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Gruppe.

In der jüngsten Bewertung wurde der Sonnhof European Ayurveda® bewertet. Diese löst als Marke andere Assoziationen aus als ein regulärer Hotelbetrieb.

Der Sonnhof European Ayurveda® in Hinterthiersee hat sich mit seinen 31 Zimmer auf das Thema Ayurveda spezialisiert. Familie Mauracher hat die indische Heilkunst Ayurveda nach dem Motto „Tirol meets India“ nach Tirol gebracht und an westliche Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse angepasst und nun einzigartig weiterentwickelt. European Ayurveda® basiert auf einem drei Säulen Prinzip mit Diagnose & Behandlung, Ayurvedische Ernährung und Yoga & Mind-Detox & Meditation.

Mit fundiertem Fachwissen, Spezialisten aus Indien, einem erfahrenem Arzt und dem Sonnhof Expertenteam wird das ganzheitliche Konzept des Ayurveda in die Lebensweise integriert. Das Ergebnis ist eine einzigartige Symbiose aus ayurvedischer Lebenslehre und europäischer Kultur.

Der Sonnhof hat sich durch das European Ayurveda® ein internationales Stammpublikum aufgebaut. Der Gast ist bereit für seine Gesundheit und Ayurveda tief in die Tasche zu greifen, da die Zielgruppe des Sonnhof European Ayurveda® beim Wertvollsten, dem eigenen Körper, nicht spart. Durch die Innovationskraft ist die Marke „Sonnhof European Ayurveda®“ auf der Attraktivitätsachse nach oben geklettert und konnte ihre Profitabilität stark erhöhen. Das Ayurveda Resort hat es geschafft, ein Hot Spot für Ayurveda in Österreich zu sein und sich eine eigene Ayurveda Fangemeinde aufzubauen.

Der Sonnhof European Ayurveda® erreichte durch seine frühzeitige Positionierung im Ayurveda Segment und klaren Differenzierung zu anderen Angeboten in der Region eine sehr starke Marke. Durch das vorhandene Angebot agiert das Hotel so gut wie unabhängig von der Destination. Vor allem im österreichischen und bayrischen Raum ist der Sonnhof European Ayurveda® klarer Marktführer im Angebot von Ayurveda.

Hinter dem Konzept European Ayurveda® steht ein familiengeführtes Familienunternehmen mit Familie Mauracher, die die Leidenschaft zu Ayurveda lebt und selbst im Unternehmen mitarbeitet. Das Team besteht aus hoch qualifizierten Mitarbeitern, die dem Qualitätsanspruch des Hotels folge leisten und den Markenanspruch des European Ayurveda® an den Gast weitertransportieren.

Der Hotel Brand Monitor basiert auf unterschiedlichen Faktoren. Einerseits wird mit der Leistungs- und Kennzahlenbewertung die wirtschaftliche Grundlage mit Kennzahlen wie Gesamtkapitalrentabili­tät, Cash-Flow-Leistungsrate und finanzwirtschaftlicher Ausrichtung analysiert, andererseits werden die qualitativen Kennzahlen mit Gästebewertungen und Social Media in Relation gesetzt.

Zusammenfassend lassen sich folgende Aussagen aus der Bewertung ableiten:

  • Die Marke ist sehr profitabel und liegt bei den Benchmarks über dem Branchenschnitt
  • Die Marke Sonnhof European Ayurveda® hat eine klare Vision für die Zukunft
  • In der Öffentlichkeit wirkt die Marke sehr glaubwürdig
  • Die Marke verkörpert einen hohen monetären Markenwert
  • Die Marke ist sehr stark und hat ein klares Profil und eine klare Abgrenzung
  • Die Marke hat eine hohe Reputation

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Montag, 18. Juni 2018

Direktoren-Akademie (DiA): Wo sind die Mitarbeiter, wie kann ich sie finden und motivieren?

Wien (OTS) - „Sag mir, wo die Mitarbeiter sind, wo sind sie geblieben...“ So könnte die Neuauflage eines bekannten Song-Klassikers heutzutage lauten. Unter dem Motto „Human Resources meets Employer Branding“ wollten es die Teilnehmer der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie genauer wissen und folgten gedanklich der Reise ihrer Mitarbeiter, die von der Job-Suche über die Karriere bis zum Austritt reicht.

In Zeiten von Fachkräftemangel und des „Kampfes um Talente“ ist das Thema Human Resources für viele Hoteliers ins Zentrum der strategischen Überlegungen gerückt. Daher wurden die Ausführungen über „die Reise der Mitarbeiter“ beim zweiten Präsenz-Treffen vom 5. bis 8. Juni 2018 in Wien von den 13 Direktoren, Geschäftsführern und Hoteliers aus dem 4. Lehrgang der Direktoren-Akademie (DiA) mit besonderer Spannung erwartet.

Die Reise beginnt bei der Marke

Die Reise des Mitarbeiters hat viele Stationen: Jobsuche, Bewerbung, Onboarding und einige mehr! Sie beginnt bei der Marke. Arbeitgeber-Marken schaffen jedoch nur dann Vertrauen, wenn sie innen so gelebt werden, wie sie sich nach außen präsentieren. Am Mitarbeiter-Markt gelten die gleichen Regeln wie im Gäste-Marketing!

Wie der „Spirit“ des Unternehmens erfolgreich auf die Mitarbeiter überspringt, konnten die DiA-Teilnehmer an einigen Beispielen eindrucksvoll miterleben. Etwa bei Besuchen im Hotel Altstadt Vienna, bei der Figlmüller-Restaurant-Gruppe oder im Weingut Wieninger.

„Einmal zur Marke geworden und dann ausruhen, das funktioniert nicht (mehr). Eine Marke – für Gäste, aber auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – braucht kontinuierliche Weiterentwicklung durch mutige Innovationen, die Gäste dabei stets im Fokus allen Tuns“, betonte Mag. Matthias Winkler, Geschäftsführer der Sacher Hotels. Die gleiche Meinung vertritt auch Elke Berger, Human Resources Director von Metro Cash & Carry Österreich: „Der Großhandel hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Kundenbetreuung und die laufende Abstimmung über Servicelösungen und Innovationen sind uns wichtiger denn je. Mehr Kundenanforderungen bedeuten aber gleichzeitig mehr Anforderungen an die Mitarbeiter“. Denn warum beschäftigt Metro Österreich einen Sterne-Koch und einen Profi-Barkeeper in der Zentrale? Größtenteils natürlich um das Warensortiment state-of-the-art zu halten. Ein toller Nebeneffekt sei aber auch die Wirkung auf die Arbeitgeber-Marke, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen: „Wir haben Kompetenz im Haus besonders für F&B-Trends“.

Die Reise des Mitarbeiters designen

Die DiA-Teilnehmer hatten schon im Rahmen der eLearning-Session ihre Situation am Arbeitgeber-Markt eingeschätzt. Im Präsenzmodul hieß es dann, von den Besten zu lernen und durch Vorträge und Best Practice-Beispiele an der Umsetzung der eigenen Arbeitgeber-Marke zu arbeiten. Entlang der Reise des Mitarbeiters von der Suche über die Mitarbeiter-Entwicklung bis zum Austritt und „Botschafter des Unternehmens“ gilt es, die eigene Marke sichtbar und erlebbar zu machen. Viele Impulse und Praxistipps rund um die Reise unserer Mitarbeiter – jetzt gibt es in der Umsetzung viel zu tun, lautete der Tenor der Teilnehmer an dem Treffen.

QUERdenken gefragt

Sich mit Employer Branding auseinanderzusetzen ist essentiell, um Mitarbeiter zu finden und langfristig zu halten. In der DiA wurde auch eine weitere Perspektive betrachtet: welche Konzepte sind denkbar, um mit weniger Mitarbeitern auskommen? Bewusst wurde als Veranstaltungsort das Arcotel Donauzentrum Wien gewählt: ein schlankes Angebot für Gäste und 100% Catering. Ja, das geht. Quer-Denken und von anderen Branchen lernen, wird die Devise der erfolgreichen Produkt-Entwicklung bleiben. Der letzte Abend im Rollercoaster Restaurant mit Tablet-Bestellung und „Achterbahn“-Zustellung zeigte: es wird künftig viele erfolgreiche Produkte mit weniger Mitarbeiter-Einsatz geben. Bis dahin wird an der eigenen Arbeitgebermarke zu arbeiten sein.

Ist die DiA etwas für mich?

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet im Mai 2019. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://direktoren-akademie.at/).

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Dienstag, 29. Mai 2018

„Derzeit günstige Zinslandschaft für weitere Konsolidierungsschritte nützen!“

Wien (OTS) - Die familiengeführte Hotellerie hat meist zu wenig Zeit für vorausschauende Planung oder das Durchspielen von Risikoszenarien. Da stellt sich natürlich sofort die Frage, wie denn der durchschnittliche Hotelbetrieb mit unerwarteten Belastungen fertigwerden kann. Denn ein Zinsschock von zwei Prozent gehört ja zu den durchaus realistischen Szenarien.

Dr. Franz Hartl, Lektor MCI Management Center Innsbruck, und IBS Institut für berufsbegleitende Studien und früherer ÖHT-Geschäftsführer, sowie Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe haben deshalb ein typisches Salzburger Ferienhotel einem Stresstest unterzogen. Mit solchen Tests lässt sich schnell feststellen, wie sich ein Unternehmen auf betriebswirtschaftlich neue Gegebenheiten bzw. Belastungen sowie auf Bonitätsbeurteilungen von Banken am besten vorbereiten kann.

Stresstest an einem Beispielbetrieb (4/5-Sterne)

[Klick zur Tabellen-Ansicht] (https://www.ots.at/redirect/prodinger1)

Nimmt man als Testvariable die sehr übliche Kennzahl „Entschuldungsdauer“, die sich aus Fremdkapital gebrochen durch Cashflow errechnet, so bewegt sich der untersuchte Betrieb in der derzeitigen Zinsumgebung mit einer Entschuldungsdauer von 14 Jahren noch im „grünen Bereich“. Er liegt knapp unter der vom Reorganisationsgesetz geforderten Kennzahlengrenze von 15 Jahren.

Ein Zinsanstieg von vergleichsweise bescheidenen 2% würde bewirken, dass bei diesem Beispielhotel die Entschuldungsdauer auf 18 Jahre steigt. Mit einem Anstieg der Provisionen von 15% auf 17% und einem künftigen OTA-Buchungsanteil von 24% würde die Entschuldungsdauer sogar auf 19 Jahre klettern.

Der Betrieb käme voraussichtlich in mehr oder weniger ausgeprägte Zahlungsschwierigkeiten. Das Liquiditätsziel würde bei dem simulierten Zinsschock im kritischen Bereich liegen. Dazu kann eine mögliche Erhöhung der Vertriebskosten bei den Buchungsplattformen (OTAs) kommen. Der Zinsschock wäre dabei in seinen Auswirkungen wesentlich kritischer, weil er rund 3% der Einnahmen konsumiert, während die Provisionserhöhung nur knapp 1% kosten würde.

Die Zinslandschaft nützen

"Gerade mittelständische Unternehmen haben, wie gesagt, meist viel zu wenig Zeit, um sich mit vorausschauender Planung oder verschiedenen Risikoszenarien intensiv zu beschäftigen. Bei Banken würden solche Veränderungen der Betriebswirtschaften sofort in die Ratingnote und damit in die Bonitätseinstufung mit einfließen. Dadurch könnte eine Negativspirale ausgelöst werden", warnt Thomas Reisenzahn.

Der Stresstest macht deutlich, dass es geboten erscheint, die derzeit günstige Zinslandschaft für eine weitere Konsolidierung zu nutzen und bei künftigen Finanzierungen der Frage eines möglichen Zinsanstieges mehr Beachtung zu schenken (etwa durch Abschluss eines Fixzins- oder ERP-Kredites). Daneben sind mögliche Widerwärtigkeiten aus der Provisionslandschaft im Auge zu behalten.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 25. April 2018

Die Hotellerie und die "Wohlfühlatmosphäre" von Hotelzimmern

Wien (OTS) - Nachdem der „Hotel Trend Guide“ in Kooperation mit dem Fachverband Hotellerie und dem Zukunftsinstitut publiziert wurde, hat jetzt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE die Wohlfühlatmosphäre von Hotelzimmern erforscht. In der neuen Studie wurden zusammen mit renommierten Experten die wichtigsten Voraussetzungen für erholsamen Schlaf und eine ideale Hotelatmosphäre erarbeitet. Der aktuelle Leitfaden gibt den Hoteliers konkrete Handlungsempfehlungen zur Bewältigung zeitgemäßer Anforderungen.

Das Hotel wird für den Gast für einen bestimmten Zeitraum zum neuen Zuhause. Durch sensibles Eingehen auf das Thema Schlaf kann es sich eine neue Positionierung verschaffen. Bereits beim Betreten des Hotelzimmers kann der Gast angenehm überrascht werden, durch Maßnahmen, die sich schnell und einfach umsetzen lassen. Derzeit spielen das Raumklima und die Atmosphäre in vielen Betrieben noch eine eher untergeordnete Rolle, weshalb diese Themen in vorliegender Studie, neben anderen Bereichen, ausführlich behandelt werden.

Weiters lässt sich in Österreich bereits ein Gegentrend zur allgegenwärtigen Onlinegesellschaft beobachten. Viele Gäste entscheiden sich im Urlaub bewusst gegen die Nutzung ihrer Smartphones. Bei den touristischen Angeboten gibt es hier noch einen beträchtlichen Nachholbedarf, um auch diese immer wichtiger werdende Zielgruppe zu gewinnen.

Ein weiterer aktueller Punkt betrifft die demographische Entwicklung. Durch die Urbanisierung ziehen immer mehr Menschen in die Stadt, wo sie zwangsläufig Lärm und Licht stärker ausgesetzt sind. Auch in Hotels spielen Umwelteinflüsse eine bedeutende Rolle, denn Lärm und Licht vermindern unzweifelhaft die Schlafqualität der Gäste.

Hauptverantwortlich für die Schlafqualität ist das Bett. Das Bett ist das wichtigste Möbelstück im Hotelzimmer, doch leider wird darauf zu wenig Bedacht genommen. Bereits 15 % der Gäste leiden unter Rücken- oder Gelenkschmerzen, wodurch die Anforderungen an das Hotelmobiliar in den letzten Jahren enorm gestiegen sind. In der Studie werden die Voraussetzungen für ein gutes Bett untersucht und die wichtigsten Einflussfaktoren, wie etwa die richtige Kissen- und Matratzenwahl, dargestellt. Schon die Bauweise des Bettgerüsts kann beispielsweise die Hygiene im Zimmer erhöhen und das Ungeziefer-Risiko minimieren.

„Die Zukunft des Schlafens in der Hotellerie“ zeigt auf, welche Trends zu beobachten und welche Maßnahmen gesetzt werden müssen, um die Anforderungen der Gäste optimal erfüllen zu können.

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG

Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 15. März 2018

Touristische Zukunftstrends 2018

Was auf die Hotellerie in den nächsten Jahren zukommt: Ein Vorblick nach der ITB

Von „Selbstoptimierung“ und „Individualisierung“ über neue Formen der Sharing Economy bis hin zum Bedürfnis nach Entschleunigung als attraktive Angebotsidee: So richtig vielfältig sind die neuen Herausforderungen, denen sich die heimische Hotellerie schon in naher Zukunft zu stellen hat. Dabei zeichnen sich in den meisten Bereichen durchaus vielversprechende Geschäftsfelder ab. „Die Hotellerie darf diese Entwicklungen nicht verschlafen. Mit Sicherheit gibt es in Zukunft Nachfrage nach Angeboten, die den neuen Trends Rechnung tragen“, erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, anlässlich eines ITB Trend-Workshops, bei dem sich namhafte Experten mit den „Triebkräften der touristischen Entwicklung“ befassten.

Individualisierung und Selbstoptimierung

Yoga, Chia, Laser Therapien für die Blutbahn, Elektromagnetische Wellen für eine positive Bewusstseinsveränderung - das Geschäft mit der Selbstoptimierung brummt und ein Ende dieses Booms ist nicht abzusehen. Neben Gesundheit, Ernährung und Wellness profitiert auch der Tourismus zunehmend vom Trend zur Selbstdarstellung. Als Folge einer starken Individualisierung, die sich dem Wohlstandszuwachs verdankt, gibt es kaum mehr „Normalbiographien“. Selbstbestimmung und -verwirklichung sind die Werte, die in der Gesellschaft hochgehalten werden. Aus diesem Grund richtet sich ein immer größerer Teil des Marktgeschehens nicht mehr an herkömmlichen Standards aus, sondern muss auf individuelle Gästebedürfnisse zugeschnitten werden.

Gegentrend zur Digitalisierung

Die Digitalisierung und die ständigen Diskussionen rund um künstliche Intelligenz führen bei vielen Leuten zu Reizüberflutung und Stress. Diese Entwicklung erreicht heute schon einen Sättigungspunkt, an dem entgegengesetzte Tendenzen spürbar werden. Bis zu 48 % der Gäste buchen noch immer in Reisebüros[1]. Der vorübergehende Verzicht auf permanente Verfügbar- und Erreichbarkeit wird zu einem neuen Wunsch, die „Entschleunigung“ damit zur attraktiven Angebotsidee. Die bewussten „Offliner“ - von den Retro-Klapphandy-Telefonierern bis zu den Käufern von Vinyl-Platten -sind Vorboten einer Sehnsucht nach „Analogität“. „Der Gegentrend darf aber nicht als prinzipielle Abwendung von der digitalen Vernetzung verstanden werden, sondern vielmehr als steigendes Verlangen nach einem ergänzenden Angebot an Entschleunigung, Reflexion und Privatheit“, wie Marco Riederer, Leiter Revenue Management & e-Commerce der Prodinger Tourismusberatung, betont.

„Ja“ zum Älterwerden

Bemerkenswert, so ein weiterer Aspekt der Ergebnisse des Zukunftsworkshops, sind auch die zahlreichen Initiativen, die das Altern neu definieren. Die „neuen Alten“ bejahen das Älterwerden. Die arbeitsfreie Phase, in der die Menschen gesundheitlich gut beisammen sind, wird immer länger. Dies bietet Raum für Selbstentfaltung und Lebensstile, die der Hotellerie neue Kunden zuführen können. Bei den Reisen selbst wächst aber auch die Sensibilität dafür, wie man reist. E-Mobilität und Zugreisen werden an Bedeutung gewinnen. Die Sharing Economy führt zu neuen Formen des miteinander Agierens, wie beispielsweise im „Co-Working Space“ für den Urlaub.

Im Vormarsch sind „Mixed Use-Konzeptionen“, die auch für Ferienhotels von Interesse sind. Hotels haben meist teure Flächen und können diese auch anderen Nutzern (Pop Up Stores, etc.) überlassen, was sich günstig auf die „sonstigen Erträge“ auswirkt.

Digitale Fehleinschätzung

Ausdrücklich warnt Reisenzahn vor einer Fehleinschätzung der Digitalisierung. Die derzeitige Diskussion über Digitalisierung in der Hotellerie erfasse den Kern der Thematik nicht. Seit 2017 würden sich Veranstaltungen zu diesem Thema geradezu überschlagen. Doch wie soll man ein weitgehend jobloses Hotel in der Zukunft argumentieren, wenn zwei Drittel der Staatseinnahmen aus dem Faktor Arbeit stammen? Sollen da wirklich Roboter das Ruder übernehmen? Chatbots, virtuelle Sprachassistenten und smarte Hotels werden zur Hilfestellung, aber nicht zum Ersatz. Über Digitalisierung zu sprechen sei höchstens in der Vermarktung, im Revenue Management und in Betriebsabläufen mit einem hohen Standardisierungsgrad gut und wichtig. Angesichts der hohen Online-Anfragevolumina in Destinationen und Tourismusverbänden ist „digitale Buchbarkeit“ dort sogar essenziell. Bei der Angebotsgestaltung an Ort und Stelle hat Digitalisierung aber nichts verloren. Dies beweisen die „Digital Detox Hotels“ und „Hideaways zum Abtauchen“, die inzwischen die Hotelrankings anführen. Digitale Hotels sind hingegen bei vielen Milieus eher Hemmfaktoren denn Anreize. „Diese Milieus suchen vielmehr nach Schlüsselerlebnissen an außergewöhnlichen Orten, um der globalen digitalen Gleichschaltung zu entkommen und sich für ein paar Tage im Einklang mit der Natur zu fühlen“, fassen Reisenzahn und Riederer zusammen.

Die wichtigsten Triebkräfte der Veränderung im Tourismus

  • Der Markt für Reisen wird dynamischer und komplexer. Gäste verhalten sich zunehmend unberechenbarer, obwohl (oder gerade weil) die Reiseplanung so einfach ist, wie noch nie. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und disruptive Modelle wie Airbnb verändern das Urlaubsverhalten massiv.
  • Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) wird zunehmen. Allerdings müssen in Zukunft durch den Einsatz von KI nicht nur Sehnsüchtige geweckt, sondern vielmehr auch die individuellen Beziehungen und Handlungen des Gastes zum jeweiligen Hotel berücksichtigt werden.

Soziale Triebkräfte

  • Anhaltender Zuzug der Menschen vom Land in die Stadt (20 Prozent der Menschen leben in Städten). Das Ländliche wird zu einem Teil der Städte, und die Stadt rückt näher zum Land. Das Landleben wird in die Stadt hereingeholt.
  • In wenigen Jahren bilden „die neuen Alten“ in Westeuropa die Mehrheit. Die neuen Alten hadern nicht mit dem leben, sondern sind deutlich vitaler, fortschrittlicher und innovativer und erfreuen sich in ihrer arbeitsfreien Phase an sehr guter Gesundheit.
  • Super You. Aus einem medizinischen Reparaturbetrieb wird in Zukunft eine dynamische Lebensmedizin werden, bei der es um körperliche Optimierung und Tuning geht.
  • Nach dem Tauschen von Waren, Gebrauchsgegenständen und Betten wird durch die Sharing Economy eine neue Form des Miteinander-Agierens auf uns zukommen. In Zukunft werden das Wissen und das Knowhow gegen Arbeitsleistung getauscht. Es geht um Nutzen und Mehrwert.* Menschen haben sich sehr oft in der materiellen Digitalisierungswelt verlaufen, der Tourismus kann eine neue Offline Oase werden.
  • Europa und das eigene Land sind weiterhin hoch im Kurs bei der Wahl der Urlaubsziele.

Immaterieller Luxus löst opulenten Überfluss und Statusdenken ab. Werte wie Selbstfindung, persönliche Erlebnisse, Authentizität und Zeit treten für immer mehr Gäste bei ihren Reisen in den Vordergrund.

* * *

[1] Quelle: Bitkom Research (Basis: 1.012 Befragte)

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
t.reisenzahn@prodinger.at

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Montag, 12. März 2018

DIE Direktoren-Akademie (DiA) für die Hotellerie startet wieder durch

Wien (OTS) - Am 6. bis 8. März 2018 war schon der vierte Startschuss der Direktoren-Akademie: 13 Direktoren, Geschäftsführer und Hoteliers lernten im ersten Modul, dass gute Mitarbeiter-Führung vor allem harte Arbeit an sich selbst bedeutet. Mit dem Online-Führungscheck PI© vor der DiA erhielten sie tiefe Einblicke in die eigene Persönlichkeitsstruktur – mit Überraschungen für den einen oder anderen.

Vollbesetzter 4. Lehrgang gestartet

Sehnsucht nach Wissen kennt keine Altersbeschränkung! „Das Durchschnittsalter der DiA IV liegt bei 39,6 Jahren. Genau das richtige Alter, um sich aktuellste Management-Werkzeuge und ein vollständiges Update des Hotel Executive Know Hows zu holen“, betont Prof. Elfriede Krempl, Leiterin der Direktoren-Akademie (DiA). Die Rolle als Hoteldirektor und Führungskraft ist eine Herausforderung an die eigene Person. Das zeigte das erste Präsenz-Modul zum Thema „Leadership“ ganz klar.

Vor dem Start erweitern die Teilnehmer mit einem wissenschaftlich fundierten Online-Führungscheck ihr Wissen über die eigenen Bedürfnisse sowie Motivatoren und dekodieren ihre Verhaltensweisen. Die Akademie legt großen Wert in die neuen Kompetenzen für Hotelmanager. Klar ist: Traditionelle Branchenerfahrung ist heute zu wenig und Patentrezepte sind obsolet.

Bin ich mutig, geduldig oder dominant?

Wer erhält als Vorgesetzter und Unternehmer schon detailliertes, ehrliches Feedback? „Das Ergebnis war bei jedem treffend. Das bestärkt das eigene Handeln, aber rüttelt auch wach, wo noch Potential ist“, so der Tenor aller Teilnehmer. Jeder Teilnehmer wird über die gesamte Akademie-Dauer unterstützt, seine eigenen Grenzen auszuloten und zu verschieben, bestehende Denkmuster in Frage zu stellen und alte Glaubenssätze durch bewusste Entscheidungen zu ersetzen.

„Nur wenn du wagst, Dinge zu tun, die Du bisher noch nicht beherrscht hast, wirst du wachsen“, erklärt Elfriede Krempl. „Unternehmer und Geschäftsführer stehen ganz oben auf der Karriereleiter – der Großteil der DiA-Teilnehmer schon seit vielen Jahren. Da ist eine umfassende Bestandsaufnahme und Reflexion der eigenen Führungsrolle fast schon Pflicht“, ergänzt Mag. (FH) Tina Brandstetter, Co-Leiterin der DiA. Wichtig sei vor allem, dass jeder mit seiner eigenen Persönlichkeit führt. Er muss spüren, wie er auf andere Menschen wirkt und sich selbst im komplexen Arbeitsalltag organisieren und motivieren kann.

Ist die DiA etwas für mich?

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet im Mai 2019. Details zur DiA unter [generatio.at] (http://generatio.at/).

Generatio Hotel Management Consulting
Prof. Elfriede Krempl
e.krempl@generatio.at

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 27. Februar 2018

Vom Hoteldirektor zum Eigentümer

Wien (OTS) - "Es gibt sehr viele engagierte Hotelmanager und -managerinnen, die sich schwer damit tun, in die kapitalintensive „Hotellerie“ als Eigentümer einzusteigen", sagt Dr. Manfred Schekulin von der Prodinger Steuerberatung. In den meisten Fällen kann das benötigte Eigenkapital nicht aufgebracht werden. Auf Seiten der Hoteleigentümer kommt es häufig dann zu Problemen, wenn keine Angehörigen die Unternehmensnachfolge antreten möchten. Meistens scheidet auch der Verkauf des Hotels an einen Mitbewerber aus, weil die Eigentümer den Fortbestand des Hotels sicherstellen wollen.

Im Prodinger Modell des „Buy-in“ können motivierte Führungskräfte an das Hotel gebunden werden, ohne sofort viel Kapital bereitstellen zu müssen. Es werden dabei die schrittweise Übergabe sowie entsprechende Finanzierungsraten vereinbart. Dieses Modell der „Buy-in-Hospitality“ erleichtert somit die Finanzierung.

Es erfolgt eine Belastung über die Gewinne mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Nach dem Erwerb einer Minderheitsbeteiligung erfolgt die Finanzierung für den Übernehmer aus laufenden Gewinnen, d.h. der Übernehmer verzichtet zugunsten des Übergebers auf Gewinne und bringt so die Kaufpreisraten auf. Charakteristisch ist, dass die Zahlungen an die scheidenden Eigentümer regelmäßig erfolgen, aber deren Höhe nicht immer gleich ausfällt, da sich diese an der Unternehmensperformance orientiert. Die Prodinger Beratungsgruppe entwickelt dazu die vertraglichen und steuerlichen Möglichkeiten. "Dies schafft eine solide Basis dafür, dass Übergaben erleichtert werden und Hotelbetriebe in passende neue Hände kommen können", fasst Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe zusammen.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Dr. Manfred Schekulin
m.schekulin@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 61-1644
t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 31. Januar 2018

Neue Guidelines für Tourismusverbände

Wien (OTS) - Mit dem neuen Pauschalreisegesetz haben Tourismusverbände und Destinationen, welche Pauschalreisen und/oder verbundene Reiseleistungen anbieten, einiges zu beachten. Ein aktueller Leitfaden dazu wurde von Rechtsanwalt Dr. Markus Kroner und der Prodinger Beratungsgruppe erstellt.

Für Verträge, die nach dem 01.07.2018 geschlossen werden, gilt das neue Pauschalreisegesetz (PRG), das der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichlinie dient. Das ist für Tourismusverbände oder Destinationen relevant, wenn sie in ihren Pauschalen Beherbergungsleistungen mit sonstigen Reiseleistungen, wie z.B. Beförderung oder Skipass etc. kombinieren. Eine solche Kombination wurde prinzipiell auch schon jetzt als Reiseveranstaltungsvertrag angesehen, mit dem neuen PRG wird der Schutzbereich des Pauschalreiserechts jedoch weiter ausgedehnt.

„Die geänderte Richtlinie hat vor allem Auswirkungen auf die konkrete Abwicklung des Buchungsvorgangs, vor allem im Onlinebereich, den erweiterten Umfang der Haftung von Reiseveranstaltern gegenüber Vermittlern von verbundenen Reiseleistungen, den unterschiedlichen Umfang von vorvertraglichen Informationspflichten und verpflichtenden Insolvenzabsicherungen“, unterstreicht Rechtsanwalt Dr. Markus Kroner.

Grundsätzlich müssen für eine Pauschalreise Reiseleistungen aus zwei der folgenden vier Kategorien kombiniert werden:

1. Beförderung einer Person 2. Unterbringung einer Person 3. Autovermietung oder Vermietung anderer Kraftfahrzeuge 4. Sonstige Reiseleistung, die nicht wesensmäßiger Bestandteil einer der anderen Reiseleistungen ist. Dazu gehören unter anderem Eintrittskarten für Konzerte, Sportveranstaltungen oder Themenparks, Ausflüge, Führungen, Skipässe, Vermietung von Sportausrüstungen (Skiausrüstungen), Wellnessbehandlungen, …

Während es bei der Kombination der Unterbringung mit Beförderung und Autovermietung keine Wertgrenzen oder sonstigen Erfordernisse gibt und somit immer eine Pauschalreise zustande kommt, wurde bei den sonstigen Reiseleistungen das Erfordernis vorgesehen, dass diese zumindest einen Wert von 25 % am Gesamtwert der Kombination der Reiseleistungen ausmachen oder als wesentliches Merkmal der Kombination beworben werden oder auch sonst ein wesentliches Merkmal der Kombination sind.

„Keine Pauschalreise liegt vor, wenn die Reisedauer weniger als 24 Stunden beträgt oder keine Übernachtung umfasst. Auch Geschäftsreisen können vom Pauschalreisegesetz umfasst sein“, sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Von einer verbundenen Reiseleistung spricht man, wenn die Kombination der Reiseleistungen aus mindestens zwei verschiedenen Kategorien in zwei separaten Verträgen (z.B. Beherbergungsvertrag mit Hotel und eigener Vertrag betreffend Skiausrüstung mit Skischule)

  • bei einem einzigen Kontakt mit einer Vertriebsstelle (z.B. bei einer Onlinebuchung auf der Webseite des Tourismusverbandes) im Rahmen eines Buchungsvorganges und einer getrennten Auswahl und getrennten Zahlung der einzelnen Reiseleistungen erfolgt oder
  • bei einer Onlinebuchung der Erwerb mindestens einer weiteren Reiseleistung eines Drittanbieters (z.B. Skischule) in gezielter Weise vermittelt wird (z.B. Verlinkung von Webseiten, die einen Vertragsabschluss mit dem Gast zum Ziel haben) und der Vertragsabschluss mit diesem Anbieter binnen 24 Stunden nach Abschluss des Beherbergungsvertrages mit dem Hotel erfolgt.

Für verbundene Reiseleistungen gelten ebenso die vorab dargestellten Erfordernisse für sonstige Reiseleistungen.

Konsequenzen für Tourismusverbände:

Je nachdem, wie zukünftig der konkrete Buchungsvorgang gestaltet wird, entscheidet sich, ob ein Tourismusverband als Reiseveranstalter, Vermittler von verbundenen Reiseleistungen oder lediglich Vermittler einzelner Reiseleistungen, auf welche das Pauschalreisegesetz nicht anwendbar ist, tätig wird.

Im [Prodinger-Leitfaden] (http://bit.ly/2nufazh) werden die möglichen Optionen für Tourismusverbände dargestellt und auch ausgeführt, wie die Stellung als Reiseveranstalter vermieden werden kann.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 16 -1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Dr. Markus Kroner, Rechtsanwalt
+43 662 823133
office@legalcounsel.at

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Mittwoch, 10. Januar 2018

Österreichs Tourismusjahr 2016/2017: Fehlerteufel zu spät entdeckt

Wien (OTS) - Wie wird aus einem erfreulichen Nächtigungs-Zuwachs ein deutliches Nächtigungs-Minus? Die Antwort ist einfach: Indem bei Erstellung einer Excel-Datei ein falsches Summen-Zeichen eigegeben wird. So geschehen in jener topaktuellen Analyse von T.A.I. über Österreichs Tourismusjahr 2016/2017, die in der Ausgabe am 11. Jänner 2018 erscheint. Nicht einmal die routinemäßige Kontrolle der erhobenen Zahlen vor Drucklegung brachte den Fehler zu Tage, der sich in der verwendeten Formel versteckt hatte. Entdeckt wurde er erst, als die gesamte T.A.I.-Auflage bereits unterwegs zu den AbonnentInnen war. Peinlich.

Was tun?

1. Alles nochmals nachrechnen und die richtigen Zahlen ermitteln; 2. Den Artikel mit den korrekten Daten neu schreiben und online stellen; 3. All das über APA-OTS kommunizieren, was hiermit geschieht.

Bleibt als Erkenntnis, dass

  • alles doppelt und dreifach kontrolliert werden muss,
  • Österreichs Tourismus einen großartigen Erfolgslauf verzeichnet (dies obwohl das Tourismusjahr 2016/2017 alles andere als gut begonnen hatte) und
  • die T.A.I.-Story über Österreichs Tourismusjahr 2016/2017 nun weit intensiver gelesen wird, als es ohne diesen peinlichen Schnitzer der Fall gewesen wäre!

In diesem Sinne möchte sich T.A.I. für den Fehler in aller Form entschuldigen. Die richtige Fassung wurde bereits auf [www.tai.at] (http://www.tai.at) online gestellt und zwar unter folgendem Link: [http://bit.ly/2CY27AW] (http://bit.ly/2CY27AW)

Viel Spaß beim Lesen auch und vor allem der T.A.I. Ausgabe am 11. Jänner 2018!

T.A.I. – Tourist Austria International
Das Leitmedium für Österreichs wichtigsten Wirtschaftszweig
Chefredaktion
Mag. Christopher Norden
FB: FN 128299a HG Wien
T. +43 1 588 81 61
E. norden@tai.at
W. www.tai.at

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Freitag, 24. November 2017

Prodinger: Nach der Schlafstudie jetzt die aktuelle Bäderstudie

Wien (OTS) - Nach der mit Interesse aufgenommenen „Schlafstudie“ war für die Prodinger Tourismusberatung eine umfassende Untersuchung des Nassbereichs im Hotelzimmer der nächste logische Schritt. In einer soeben erschienenen „Bäderstudie“ analysieren die Experten die aktuellen Trends in diesem zunehmend wichtigen Bereich.

Durch die Verflechtung von Wohn- und Wasserelementen gewinnt das Badezimmer der Zukunft an Wohnzimmeratmosphäre. Es wird gleichsam zum wohnlichen Aufenthaltsraum, weil der Gast dort gerne länger verweilt. Ausgesuchte Ausstattungen unterstützen den Wohlfühleffekt, hochwertige Armaturen und Accessoires verleihen jedem Bad einen eigenen Charakter. Mittlerweile werden manche Badezimmer schon mit Teppichen geschmückt, was die Atmosphäre der Gemütlichkeit noch unterstreicht. Damit ist das Bad nicht länger nur ein Ort der Körperpflege, sondern auch der Rekreation und Regeneration.

Von der „Nasszelle“ zum „Healthness-Bad“

Der Hotelgast wünscht sich großzügige Flächen, gute Beleuchtung, bodengleiche Duschen und ein separates WC. Das Bad muss multifunktionell sein und unterschiedlichste Erwartungen erfüllen. „In Zukunft wird der Nassbereich, eine der Kernkompetenzen jedes Hotels, mehr Beachtung finden als je zuvor“, sind die Studienautoren überzeugt: „Die Zeit, die wir im Bad verbringen, soll zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Gibt es was Schöneres, als mit einem Baderitual dem Alltag zu entfliehen?“.

Mit digitaler Hilfe verwandelt sich die Nasszelle in eine Spa- und Yoga-Lounge. Mit ihren vielfältigen Funktionen ist sie ganz auf den persönlichen Biorhythmus eingestellt. Sie wird zu einem echten „Healthness-Bereich“, in dem Gesundheit oberste Priorität genießt. Spezielle Messungen mit Biosensoren ermöglichen verschiedenste gesundheitsorientierte Analysen. Ein wichtiges Kriterium ist auch der sparsame und schonende Umgang mit Ressourcen. Ziel ist das „Zero-Emissions-Bad“. Führende Hersteller haben bereits Konzepte in diese Richtung entwickelt, auf die in der Prodinger-Studie näher eingegangen wird.

Viele Ideen für das „Hotelbad von morgen“

Es bieten sich viele Möglichkeiten an. Das Ideenspektrum reicht von einer „Dschungelatmosphäre“ bis zum „Badewannenkino“. Beispielhaft für letzteres wären auf eine Leinwand projizierte Filmchen, die man von der Badewanne aus sehen kann, und das durchaus in Gesellschaft mit anderen. In weiterer Folge stellt die Studie die neuen Technologien im Detail vor. Mit einem Wort: Durch den Einzug der Digitalisierung wird auch das Badezimmer „smarter“.

Aber es ist nicht allein die Technik, die fasziniert. Wichtig ist auch eine gut durchdachte Raumaufteilung, der ein weiteres Kapitel gewidmet ist. „Hell und luftig“ lautet die Devise. Was die Materialien betrifft, so werden „solid surfaces“ und glasartige Oberflächen empfohlen. Hygienische Nano-Oberflächen rufen Wohlbefinden hervor. Blaues Licht in der Früh, rotes am Abend - so folgt das Licht dem Biorhythmus und passt sich den Bedürfnissen des Gastes an, heißt es u.a. zum Thema Beleuchtung. Die perfekte Kombination besteht aus einem Grund-, einem Funktions- und einem Akzentlicht. Ein smarter Spiegel erkennt Verspannungen und gibt Tipps zur Verbesserung der Körperhaltung. Bodenebene Duschwannen erlauben einen barrierefreien Zugang und dem Housekeeping eine vereinfachte Reinigung. Insgesamt, so resümieren die Autoren, „wächst das Bad ins Zimmer hinein“.

Spezielles Augenmerk legt die Studie auf Neuerungen im Bereich der Armaturen, des Waschbeckens und der Toiletten. Bei letzteren liegen „washlets“ voll im Trend: Stabdüsen machen es möglich, Wasser für die optimale Intimreinigung zu verwenden. Erweitert wird die Untersuchung durch Kapitel über „Sanitärräume im öffentlichen Bereich“ („touch-free“, berührungslos, soll alles sein), über Hygiene und über die optimale Raumtemperatur sowie durch einen Investitionsleitfaden. „Rückmeldungen der Gäste sind wichtig. Auf deren Wünsche sollte eingegangen werden“, heißt es abschließend in der [52 Seiten starken Broschüre der Prodinger Tourismusberatung] (http://bit.ly/2A076OK).

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 16. November 2017

Datenschutzgrundverordnung: Was Hoteliers tun müssen

Wien (OTS) - Im Mai 2018 tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Hoteliers müssen künftig detailliert darlegen, welche Daten ihrer Gäste von ihnen verarbeitet werden, wo diese liegen und wohin sie weitergeben werden. Generell sollten sich Unternehmen gut auf den Einführungstermin der Datenschutzverordnung vorbereiten, denn bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro (!) oder vier Prozent des Umsatzes.

Diese Datenschutz-Grundverordnung regelt insbesondere den Umgang mit personenbezogenen Daten. "Es wird vorgegeben, unter welchen Voraussetzungen Hoteliers die Daten der Gäste speichern und für Marketingaktivitäten verarbeiten dürfen", sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe.

Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind Touristiker in der Pflicht, im Umgang mit Gästedaten peinlichst genau vorzugehen

Die wichtigsten Punkte betreffen folgende Bereiche:

  • Aktive Einwilligung der Gäste erforderlich In den Hotels werden persönliche Daten verarbeitet und die Gäste müssen sich künftig damit einverstanden erklären. Bisher genügte es, dass der Gast der Nutzung nicht aktiv widersprach. Das beutet nun, dass ein Newsletter-Versand oder ein Gästemailing nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Gastes möglich ist.
  • Dokumentationspflicht Zu mehr bürokratischem Aufwand für die Hoteliers dürfte die Neureglung der Nachweis- und Rechenschaftspflichten führen. So müssen Hoteliers dokumentieren, dass sie alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, um personenbezogene Daten rechtskonform zu bearbeiten. Das Hotel muss also beweisen, dass es alles richtiggemacht hat.
  • Ausarbeitung eines Notfallplans was bei Datenmissbrauch zu tun ist; der Gesetzgeber hat hier eine Meldepflicht bei der Behörde binnen 72 Stunden festgelegt.

Die Prodinger Beratungsgruppe und die Atricon-Croup unterstützen Hotelbetriebe bei der Umsetzung der neuen Anforderungen. Ein [Quick-Check für eine erste Evaluierung im Hotel] (http://bit.ly/2sJznXS) und eine [Zusammenfassung zur Datenschutz-Grundverordnung] (http://bit.ly/2FjirKx) inklusive Auswirkungen wurden erstellt und stehen der Hotellerie zur Verfügung.

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn, t.reisenzahn@prodinger.at
Marco Riederer, m.riederer@prodinger.at

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Donnerstag, 09. November 2017

Zur Nationalratsangelobung: "Keine Angst vor Türkis-Blau!“

Wien (OTS) - Die Schlagwortpolitik des Wahlkampfes und der derzeitigen Regierungsverhandlungen sollte baldigst abgelegt werden. "Es gibt eine Vielzahl dringend benötigter Maßnahmen, die schleunigst ins zukünftige Regierungsprogramm aufgenommen gehören", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, zur aktuellen innenpolitischen Situation.

Dafür braucht es eine starke Regierung, die willens und in der Lage ist, die notwendigen Entscheidungen auch gegen die zu erwartenden heftigen Widerstände zu treffen. Die Lohnsteuervorteile aus der letzten Steuerreform, die übrigens vom Tourismus finanziert worden ist, verpuffen gerade wieder. Inzwischen werden die Nettolöhne vom Staat neuerlich angeknabbert, wenn Löhne erhöht werden und eine nächste Progressionsstufe erreicht wird. Das sind die Folgen der ominösen kalten Progression. "Die Lohnentwicklung gehört schon längst an die Inflation gekoppelt", betont Stefan Rohrmoser, Geschäftsführer der Prodinger Steuerberatung. Die USt.-Erhöhung auf Beherbergung (von zehn auf 13 Prozent) und die widersprüchliche Umsetzung der Registrierkassenverordnung scheinen die größten Rohrkrepierer der jüngsten Vergangenheit zu sein. "Jede Erhöhung des Umsatzsteuersatzes ist im harten internationalen Wettbewerb ein enormer Ertragsnachteil. In einer Dienstleistungs- und Beschäftigungsbranche wie der Hotellerie wirkt sich dieser Konkurrenznachteil verheerend aus. Hohe Lohnabgaben und hohe Verbrauchersteuern passen einfach nicht zusammen und gehören so schnell wie möglich gesenkt", so Thomas Reisenzahn.

Tourismusbetriebe, die auf keine „paradiesischen Papiere" zurückgreifen können und voll in der Realökonomie vor Ort in ihren Betrieben stehen, verstehen nicht, dass der Steuerflucht von Internetkonzernen wie Airbnb nicht vehementer entgegengetreten wird. Die Big Four der Wirtschaftsberater zeichnen sich auch nicht mit diesen dubiosen Praktiken aus, die solche "Sunshine" Geschäfte ermöglichen.

"Denn eines, was die neue Regierung mit Sicherheit braucht, sind „Push-Effekte“ seitens des bewährten Devisenbringers Tourismus, also Mehreinnahmen als Folge einer vernünftigen gerechten Wirtschaftsbelebung durch eine schnelle und sinnvolle Steuerentlastung“, appelliert Stefan Rohrmoser an die Regierungsverhandler, jetzt die richtigen Pflöcke einzuschlagen.

[Ideenpapier für die Koalitionsverhandlungen] (http://bit.ly/2eHOpak)

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
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Dienstag, 24. Oktober 2017

„Weingut Hillinger“ hat Markenwert von 10 Mill. Euro. Eine der erfolgreichsten Weinmarken in Österreich

Wien (OTS) - Die Markenbekanntheit erreicht mit 71 Prozent der Bevölkerung einen sehr beachtlichen Wert. Die Prodinger Beratungsgruppe hat daraufhin erstmals den monetären Wert der Marke bewertet und beziffert diesen mit knapp 10 Millionen Euro.

Weinmarken sind eines der zentralen Elemente in den Genusswelten. Sie dominieren das Marketing und beeinflussen Entscheidungen am Verkaufsregal und in den Weinkarten der Restaurants. Dieser Markenwert ist meist ein noch verstecktes Kapital. Mit dem „Brand Monitor“ der Prodinger Beratungsgruppe wird diese Wissenslücke geschlossen, erstmals lässt sich jetzt der monetäre Wert einer Marke feststellen.

Der Brand Monitor macht deutlich, dass die Marke „Weingut Leo Hillinger“ mit einer gestützten Bekanntheit von 71 % nach dem Weingut Lenz Moser (78%) mit Abstand eine der bekanntesten Weinmarken in Österreich ist. Von führenden Weinguides erhalten die Hillinger-Weine regelmäßig hohe Punktewertungen und Auszeichnungen.

Die Marke wird sehr gut gemanagt und hat ein großes Potenzial für die Zukunft. Damit verkörpert sie auch einen hohen monetären Wert. "In der 27-jährigen Geschichte des Unternehmens ist es dem Eigentümer, Leo Hillinger, gelungen, eine der agilsten Weinmarken in Österreich zu positionieren", hebt der Geschäftsführer der Prodinger Beratungsgruppe, Thomas Reisenzahn, hervor: "Mit einem Gesamterlös von über 18 Millionen Euro und unter Berücksichtigung der Mitarbeiter-Vollzeitäquivalente ist Hillinger auch einer der größten Arbeitgeber in der Region“. Der Markenwert des Weingutes wird von der Prodinger Gruppe konkret mit knapp 10 Millionen Euro beziffert.

Mit dem BRAND MONITOR lässt sich der monetäre Wert und die Bekanntheit einer Marke bestimmen.

Der Brand Monitor basiert auf einer Reihe unterschiedlicher Faktoren. Einerseits wird anhand einer Leistungs- und Kennzahlenbewertung die wirtschaftliche Grundlage mittels Gesamtrentabilität, Cash-Flow-Leistungsrate und finanzwirtschaftlicher Ausrichtung analysiert, andererseits werden die qualitativen Kennzahlen von Weinbewertungen (wie beispielsweise des Falstaff-Weinguides) entsprechend in Relation gesetzt.

Im neuen Buch „Konsequenz“ erfährt man mehr über das Erfolgsgeheimnis und die Marketing-Strategien von Leo Hillinger

Erfolgreiche Winzer stehen nicht nur für ein Produkt. Sie stehen für ein Lebensgefühl, bilden auch die Welt des Kunden ab, transportieren Werte und verkörpern Emotionen und Sehnsüchte. Die Konsequenz, mit der die mannigfachen Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg angegangen und gemeistert werden, macht den Werdegang der Branchengrößen nur umso bemerkenswerter und auch für ein breiteres Publikum lesenswert.

Es ist daher erfreulich, dass Leo Hilllinger den oft steinigen Weg zur erfolgreichen Marke jetzt auch in Buchform („Konsequenz“, egoth-Verlag) nachgezeichnet hat. Der Protagonist erzählt darin „aus dem Nähkästchen“ über seine Marketing-Strategien und gibt Tipps zur praktischen Markenführung im wirtschaftlichen Alltag.

Prodinger Beratungsgruppe

Als führende Wirtschaftsberatung unterstützt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ihre Kunden in den Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Tourismusmarketing und Tourismusberatung. Die Firmengruppe hat Spezialisten in den Branchen Tourismus, Bau- und Baunebengewerbe, Immobilienwirtschaft, freiberufliche Tätigkeiten, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Die Beratungsgruppe hat Standorte in Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech am Arlberg, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See.

Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 6.000 Kunden, davon über 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 13 Standorten tätig.

Die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE ist Mitglied in mehreren Netzwerken. Die Prodinger Steuerberatung ist unabhängiges Mitglied der GGI Geneva Group International. Die Prodinger Tourismusmarketing ist integriert in der Serviceplan Gruppe / Saint Elmo‘s Travel mit 26 Standorten weltweit.

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
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Freitag, 20. Oktober 2017

Nachlese: Alternative Finanzierungsmethoden auf dem Vormarsch! …oder doch nicht?

Wien/Zell am See (OTS) - Unter dem Titel „Ist alles Gold was glänzt?“ lud die Prodinger Gruppe gemeinsam mit dem Club Tourismus zu einer Kooperationsveranstaltung nach Zell am See, um über alternative Finanzierungsformen und den „Boom“ der Crowdfinanzierung zu diskutieren.

Crowdinvesting und Crowdfunding sind Schlagworte, die seit Inkrafttreten des Alternativfinanzierungsgesetzes (15.09.2015) gerade in den letzten 2 Jahren medial stark diskutiert wurden. Grund genug, um die touristische Nutzung der Crowd anzusprechen, den Marketing-Effekt zu hinterfragen und über weitere Finanzierungsmethoden nachzudenken.

Eine gute und kreative Idee für ein Projekt ist oft schnell zur Hand – doch woher die nötigen finanziellen Mittel für das Vorhaben nehmen? Immer häufiger ist von Crowdfunding und Crowdinvesting die Rede. Die Idee dahinter: Eine Vielzahl an Geldgebern nutzt spezielle Internetplattformen, um durch kleine Beiträge konkrete Projekte zu finanzieren.

Vorträge und Podium waren hochkarätig besetzt.

Nachdem Stefan Rohrmoser (Geschäftsführer Prodinger Steuerberatung) in das Thema eingeführt und über stabile Finanzierung, Vermögensplanung und die Entwicklung am Finanzmarkt referiert hat, brachte er dem Auditorium neben der Wichtigkeit der Vorbereitung des Bankgesprächs auch weitere Finanzierungs-Alternativen näher: Zu diesen gehören Time-Sharing, Privatinvestoren, Buy-to-let und Immobilieninvestmentfonds.

Dr. Manfred Parigger (Bereichsleiter Finanzdienstleistungen Hogast Einkaufsgenossenschaft) vertiefte die von Rohrmoser angesprochenen Themen und erklärte eindrucksvoll, worauf es bei der Beantragung von Finanzierungen in der Praxis ankommt. Die Hausbank ist meist nachwievor der beste Partner und Projekte gehören nicht nur sorgfältig geprüft, sondern Finanzierungsangebote auch in ihrer Gesamtheit verglichen. Neben Preiskonditionen sind insbesondere Sicherheiten, Auszahlungsvoraussetzungen, Verpflichtungen, Zustimmungserfordernisse, Kündigungsgründe und Kündigungsfristen wichtig.

Im Anschluss daran stellte DI MMag. Paul Pöltner (einer der beiden Geschäftsführer) die heimische Crowdinvesting-Plattform CONDA.at vor, welche 2013 online ging und bereits knapp 90 Projekte erfolgreich begleitet hat. „Dabei geht es nicht um reine Ideen-Finanzierung, sondern um das Finanzieren von greifbaren und gut geplanten Geschäftskonzepten“, unterstreicht Pöltner das Ziel von Crowdinvesting. Hauptkriterium einer erfolgreichen Kampagne ist immer der Kampagnenstart, denn nur wer gleich zu Beginn die Aufmerksamkeit und die Investitionsbereitschaft seiner Stammgäste anspricht, hat auch eine realistische Chance darauf, weitere Geldgeber anzulocken – kaum jemand investiert jedoch in ein Projekt, das bereits seit Tagen online ist und noch keine Unterstützung erlangt hat.

Mag. Kleemann (Geschäftsführer der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank) schockierte die Teilnehmer eingangs mit seiner Darlegung, warum Crowdinvesting für die Tourismusfinanzierung NICHT geeignet ist. Tatsächlich kommt es auf das Verhältnis an und Crowdinvesting kann im Finanzierungs-Mix sehr wohl eine wichtige Rolle spielen. Mit we4tourism wurde eine Plattform geschaffen, die mehr kann als bestehende Portale, denn als Tourismusportal werden regelmäßig aktuelle News und Blogbeiträge aus der Branche für die Tourismus-interessierte Crowd aber auch die so wichtigen Akteure im Tourismus (Unternehmer, Start-ups, Finanzierungspartner, Promoter, …) zur Verfügung gestellt. Das bislang erfolgreichste Projekt von we4tourism ist sicherlich die Teilfinanzierung der COOEE alpin Hotels von Hermann Maier und Rainer Schönfelder.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion wurde das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Mag. Sperrer (Geschäftsführer SST Touristik Vertrieb) stellte noch eine weitere Finanzierungs-Alternative vor, bei der der Ansatz verfolgt wird, notwendige Investitionen mit leeren Zimmern zu bezahlen: Ein Modell, dass immer mehr Anklang findet, aber eher für kleinere Investitionen geeignet ist.

Die von Moderator Marco Riederer (Präsident Club Tourismus) gestellte Frage, ob nach dem Urteil vom obersten Gerichtshof (tausende Kreditnehmer in Österreich haben zu viel Zinsen bezahlt) nun auch Gewerbebetriebe Chancen haben, künftig negative Zinsen zurückzubekommen, wurde von den Anwesenden Experten fast einheitlich verneint. Im Grunde sei jeder Fall einzeln zu prüfen, es ist allerdings nicht auszuschließen, dass es einen Fall geben könnte, bei dem Aussicht auf Rückzahlung besteht.

Weit erfreulicher war dann doch die Aussicht auf neue Förderungen 2018. Bleibt nur zu hoffen, dass diese dann an die Erfolge der vergangenen Investitionszuwachsprämie anschließen können…

* * * Partnerveranstaltung von [Prodinger] (http://www.prodinger.at/) und [Club Tourismus] (http://www.club-tourismus.org/)

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Marco Riederer
+43 1 581 1433-56
m.riederer@prodinger.at

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Donnerstag, 05. Oktober 2017

Eine unendliche Geschichte: Die Energieabgabenvergütung

Wien/Zell am See (OTS) - In der Causa „Energieabgabenvergütung“ wurden Stellungnahmen des BMWFW und BMF beim VwGH (Verwaltungsgerichtshof) eingebracht. Es ist bedenklich, wie die Ministerien eigentlich den Dienstleistungsbetrieben damit schaden. Obwohl der EuGH in der Frage der EU-Widrigkeit bereits im Sinne der Hotellerie entschieden hat, legt der VwGH erneut weitere Einwende dem EuGH zur Entscheidung vor. Er soll entscheiden, ob die Einschränkung auf Produktionsbetriebe dem Unionsrecht entspricht. „Die Prodinger Steuerberatung wird mit ihrem Klienten Dilly‘s Resort erneut den Weg zum EuGH bestreiten, damit nicht eine ganze Branche ausgegrenzt wird. Wir erwarten uns ein klares Signal von der neuen Regierung,“ sagt Stefan Rohrmoser von Prodinger Steuerberatung.

Chronologie

2012: Auf Anregung der Prodinger Gruppe wurden mit der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) renommierte Rechtsanwaltskanzleien mit der Abwicklung der VwGH- und VfGH-Beschwerden beauftragt. Der VfGH kam zu dem Schluss, dass es „dem Gesetzgeber freisteht, im Hinblick auf die typischerweise unterschiedliche Wettbewerbssituation im Recht der Energieabgabenvergütung zwischen Produktions- und Dienstleistungsbetrieben zu differenzieren und letztere davon auszuschließen.“

2013: Prodinger hat nun auf eigene Kosten den weiteren Verfahrensweg zum VwGH bestritten. Dieser sah auch keine europarechtlichen Bedenken, weil die Regelung aufgrund der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO 2008) freigestellt sei und sie auch im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden sei (Anm.: Diese Rechtsansicht kann nach der vorliegenden Entscheidung des EuGHs (Europäischer Gerichtshof) vom 21.07.2016 nicht mehr aufrechterhalten werden).

2015: Als steuerliche Vertretung von Dilly´s Resort beantragte Prodinger eine ausführliche Berufungs- bzw. Beschwerdeergänzung beim BFG Linz, dieses wiederum stellte auf Grund unionsrechtlicher Bedenken einen Antrag auf Vorabentscheidung an den EuGH.

07/2016: Der EuGH hat im Juli klargestellt, dass die Energieabgabenvergütung eine staatliche Beihilfe darstellt. Diese wäre auch zur Genehmigung der EU-Kommission vorzulegen. In dieser Entscheidung hält der EuGH dezidiert fest, dass die Mitgliedstaaten verpflichtet sind, zum einen bei der Kommission alle Maßnahmen mit Beihilfecharakter anzumelden. Die unionsrechtlichen Voraussetzungen wurden nicht erfüllt.

Die EuGH-Entscheidung und die darin festgestellte Verletzung von Unionsrecht bewirkt, dass die Einschränkung der Energieabgabenvergütung auf Produktionsbetriebe noch nicht in Kraft getreten ist. Dies bedeutet aber, dass der Hotellerie wegen vorenthaltener Rückvergütungen mehr als € 100 Millionen ausbezahlt werden müssen – und zwar rückwirkend seit 2011, oder dass die Produktionsbetriebe die rechtwidrig erhaltenen Vorteile rückerstatten müssen.

11/2016: Das Finanzministerium wehrte sich gegen das EuGH-Urteil und hat nochmals eine Amtsrevision beim VwGH eingebracht. Gemeinsam mit seinem Klienten Horst Dilly und dem schon im Verfahren vor dem EuGH mit dieser Angelegenheit befassten RA Dr. Markus Kroner hat Prodinger eine Revisionsbeantwortung beim VwGH eingebracht.

10/2017: Der VwGH stellt einen Antrag auf Vorabentscheidung an den EuGH. Die Energieabgabenvergütung geht nun in eine weitere Runde und wird zur unendlichen Geschichte. Eine endgültige Entscheidung lässt weiter auf sich warten, doch Prodinger bleibt für die Hotellerie am Ball.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Stefan Rohrmoser
s.rohrmoser@prodinger.at

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