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Szenarienplanung als Hilfsmittel

Durch Prognosen und Berechnungen den bestmöglichsten Zeitpunkt für die Betriebsöffnung definieren

Die Covid-19 Krise ist eine noch nie dagewesene Herausforderung für die Hotelbetriebe. Ihre betriebswirtschaftliche Basis ist völlig durcheinandergeraten. In dieser Situation gilt: Je früher sich Betroffene mit dem richtigen Zeitpunkt einer Betriebsöffnung auseinandersetzen, desto besser. In einigen Fällen müssen Betriebe die Krise durchtauchen und erst in einigen Monaten wieder öffnen!

Die Herangehensweise der Prodinger Beratungsgruppe ist es, dem Unternehmer Informationen zu liefern, um mittels fundierter unternehmerischer Planung die Auswirkungen der Entscheidung über einen späteren Saisonbeginn abschätzen und beurteilen zu können. Die Auswirkungen von einer alternativen Strategie versuchen wir auf der Kosten- und Erlösstruktur des Unternehmens zu berechnen, damit es auch für ihn kontrollierbarer wird.

Gemeinsam mit dem Unternehmer behandeln wir dabei die folgenden Punkte:

  • Wir gehen die wichtigsten Entscheidungsfaktoren wie z.B. Mitarbeitereinsatzplanung (Gibt es schon Arbeitsverträge? Recruiting bei einem späteren Zeitpunkt), Reisebüroverträge, Online Plattformen, Auflösung und Verschiebung von bestehenden Beherbergungsverträgen, etc. mit den Unternehmern durch.
  • Wir erstellen Nachfrage-Szenarien für den Winter (Best, Bad, Worst-Case) und bringen diese Szenarien mit den Inlands- und Auslands-Märkten in Korrelation. Wir haben hierfür einen sehr guten Zugang zu den ÖW-Außenstellen, die ebenfalls mit Szenarien rechnen.
  • Das Nächtigungsvolumen bringen wir mit einer zu erwarteten Erlösstruktur in Einklang. Auch Preisschwankungen und schwächere Preisdurchsetzungsraten werden hier miteingebaut.
  • Mit einer standardisierten Deckungsbeitrags-/ Umsatzfaktorrechnung (variable und Fixkosten bzw. Break-Even Analyse) zeigen wir die Zusammenhänge zwischen Umsatz, Kosten, Erfolg und Risiko auf.

Mit diesem Procedere können alle betrieblichen Entscheidungen berechnet werden. Die Folgewirkungen der getroffenen Entscheidungen sind dadurch frühzeitig erkennbar und die „Was-wäre-wenn“-Fragen können hinsichtlich Risiko problemlos bewältigt werden.

Beispiel für Veränderungs-Berechnungen im Durchschnittspreis

 

Beispiel für Nächtigungs-Szenarien

 

Auszug aus dem Berechnungs-Sheet verschiedener Szenarien

Operativ muss man jedenfalls auch die bereits getätigten Buchungen und eine proaktive Gästekommunikation bedenken. Neben Authentizität, Hygiene und Sicherheit braucht die Gästeansprache nun vor allem Vertrauen und Transparenz, wenn es darum geht, verzögerte oder unsichere Saisonstarts zu kommunizieren. Herausforderungen ergeben sich neben der Kommunikation vor allem auch im Preis- und Vertriebsmanagement – Lockere Stornobedingungen sind das A und O in Zeiten von Reisewarnungen.

Auch Anzahlungen müssen im Stornofall schnell refundiert werden und sind vor allem nur noch mit einem verbundenen Preisnachlass in der Rate bzw. in Verbindung mit einer Reiseversicherung interessant. Gäste recherchieren auch wieder mehr als früher und stoßen öfter auf die hoteleigene Website. Hier ergeben sich wieder vermehrt Chancen zur Steigerung der Direktbuchungen.
Wichtige Maßnahmen und Überlegungen haben wir auch in unserem Artikel ReThink-Hotelbusiness zusammengefasst.

Für Fragen und Unterstützungen stehen wir Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Ihre Kontaktperson:

Thomas Reisenzahn

t.reisenzahn@prodinger.at

Ihre Kontaktperson:

Marco Riederer

m.riederer@prodinger.at

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