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ReStart Hotel-Business

Insbesondere seit den gravierenden Einschnitten der Covid-19 Krise hat sich bestätigt, dass die Hotellerie nicht nur ein Schönwetter-Geschäft ist.

Ungewissheit mit Optionen in der Hotelführung begegnen:
Das Prodinger „Back to Business“-Modell

Es ist offensichtlich, dass die Hotellerie einen deutlichen Einbruch erleben wird. Maßnahmen, um gegenzusteuern, müssen sehr rasch getroffen werden. Unsere aktuelle Stress-Analyse für die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) hat ergeben, dass ein Auslastungseinbruch von 15 bis 20 % in der Sommersaison 2020 bedeutet, dass die meisten Hotelbetriebe tief in den Verlustbereich abstürzen. Um Liquiditätsprobleme zu vermeiden ist es notwendig, in den nächsten Wochen und Monaten ein straffes Liquiditäts-Reglement einzuhalten.

Die Folgen des Coronavirus greifen natürlich in alle Wirtschaftsbereiche ein. Der für den Tourismus so wichtige Realkonsum wird ebenfalls sinken. Als Hoteliers müssen wir trotzdem nach vorne schauen und hoffen, dass die Verunsicherung im Tourismusland Österreich zeitnah weicht. Ein konkreter Hoffnungsschimmer ist für uns, dass der heimische Tourismus in und vor allem nach Krisenzeiten oft sehr gut funktioniert hat.

Wie antworten wir auf sinkende Auslastungszahlen im restlichen Tourismusjahr? Welche Preise sind derzeit durchzusetzen? Welche Werbeaktionen können den Sommer 2020 noch ankurbeln? Ist der Hotelbetrieb auf alle Eventualitäten vorbereitet? Welche Auswirkung hat die Corona-Krise auf meine Liquiditätslage in den nächsten Monaten?

Inmitten eines so gravierenden Ereignisses ist es unabdinglich, die Ertrags- und Liquiditätslage permanent zu überprüfen. Inwieweit wurde noch genügend Cashflow erwirtschaftet, um beispielweise Gehälter und Löhne sowie dringende und nicht ausschiebbare Zahlungen leisten zu können? Welche Höhe würde eine allfällige Cash-Lücke erreichen? Um in den nächsten Monaten nicht noch mehr auf dem falschen Fuß erwischt zu werden lohnt es sich, frühzeitig und stetig den Umfang der Corona-Krise strukturiert aufzuarbeiten.


Kontaktieren Sie uns unter tourismusberatung@prodinger.at!
Gerne bieten wir Ihnen nach Terminvereinbarung ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch per Skype oder Telefon an.


Artikel-Übersicht:

Kurzfristige Ausrichtung der Liquiditäts- und Finanzlage

Prognose der Umsatzentwicklung mit mehreren Szenarien

Mitarbeitereinsatzplanung

Die Marketing-Welt nach Corona

Preismanagement

Die ReStart Vorwärtsstrategie schon jetzt im Kopf


Prodinger ReStart-Tools

1. Kurzfristige Ausrichtung der Liquiditäts- und Finanzlage

In den nächsten Monaten sollte die Liquidität permanent überprüft werden, um drohende Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen. Mit Hilfe eines Frühwarnsystems können die entsprechenden Maßnahmen getroffen werden.

Sofortmaßnahmen zu Absicherung des Betriebes:

  • Stundungen aller Finanzamtszahlungen beantragen (Lohnnebenkosten, Umsatzsteuer etc.). Die Herabsetzung der Säumniszuschläge ist ebenfalls zu beantragen.
  • Stundungen der SV- Beiträge.
  • Tilgungs-Freistellung bei der Bank! Bei Banken und Leasingpartnern eine Aussetzung aller Kreditraten / Annuitäten / Leasingraten vorerst bis 09/2020 bzw. 12/2020 beantragen.
  • Ansuchen um Überbrückungskredite (Kontokorrentkredite) rechtzeitig einreichen.
  • Nicht notwendige Reparaturen verschieben.
  • Nur die notwendigsten Zahlungen für die Aufrechterhaltung des Betriebes (Energie, Marketing, Versicherung, etc.) durchführen.
  • Mitarbeitereinsatz: Kurzarbeit

Im TP-Blog lesen Sie mehr zum „Corona-Gebot“ der Stunde


Überblick über Maßnahmen der Bundesregierung:
Hier geht’s zur Zusammenstellung des Maßnahmenpakets Coronahilfe für die Wirtschaft

Die Prodinger Beratungsgruppe unterstütz bei der Evaluierung der passenden Förder-Möglichkeiten und bei Einreichungen zum „Maßnahmenpaket COVID-19.“
Kontaktieren Sie uns unter tourismusberatung@prodinger.at!


2. Prognose der Umsatzentwicklung mit mehreren Szenarien

Wir erstellen mit unseren Kunden eine Simulation von verschieden Szenarien 2020. Es wird ein Check von Umsatz, Ertrag und Liquidität durchgeführt. Die Annahmen, die getroffen werden, basieren auf Prognosen von Markt und Nachfrageentwicklungen. Unsere Prodinger-Szenarienplanung erlaubt es, unterschiedliche Planungsannahmen in verschiedenen Geschäftsentwicklungen abzubilden. Aus der Annahme der unterschiedlichen Szenarien können der Handlungsbedarf und die erforderlichen Maßnahmen abgeleitet werden. Die Ergebnisse werden mit quantitativen Wirkungen auf Umsatz, Ergebnis, Cashflow und Hotelkennzahlen verknüpft. Dies geschieht im Sinne von: „Wenn das eintritt, resultiert …“

Auszug aus einer Beispiel-Berechnung

Die Prodinger Tourismusberatung erstellt Umsatzprognosen und unterstützt Sie anhand der Berechnung verschiedener Szenarien bei der Planung des Geschäftes. Empfehlenswert sind derzeit ein kurzfristiger Forecast und eine mittelfristige Planung (auch für Förderungen und Unterstützungen essentiell!). Kontaktieren Sie uns unter tourismusberatung@prodinger.at

3. Mitarbeitereinsatzplanung

Das zentrale Ziel der Mitarbeitereinsatzplanung in Krisenzeiten besteht darin, dass sich die richtige Zahl an Mitarbeitern mit den passenden Qualifikationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindet. Insbesondere sind dabei kurz- und mittelfristige Entwicklungen im Ausnahmejahr 2020 zu beachten. Eine genau angepasste Mitarbeitereinsatzplanung gilt in diesen schwierigen Zeiten als entscheidende Maßnahme. Die Optimierung der Produktivität und Anpassung an den Bedarf sowie die Optimierung der Dienstpläne und Budgetierung der Mitarbeiterkosten gehören in diesem Schritt zum Pflichtprogramm.

Auszug aus einer Beispiel-Berechnung

Die Prodinger Beratungsgruppe erstellt eine Mitarbeitereinsatzplanung, Stellenplan und eine Dienstplanoptimierung. Als Basis dienen die Prognosewerte (siehe Umsatzentwicklung). Kontaktieren Sie uns unter tourismusberatung@prodinger.at

4. Die Marketing-Welt nach Corona

Soziale Verzichte, die materielle Detox-Phase und die Solidarität zu den Mitmenschen werden einen noch nie da gewesenen Paradigmenwechsel einleiten. Insbesondere müssen potentielle Gäste in Zukunft ganz anders im Marketing angesprochen werden. Eine Diskussion über Globalisierung sowie ein neuer Zusammenhalt, Verantwortung, Gemeinschaft und Familie werden in Zukunft die touristischen Werbeaussagen prägen. Wir müssen in unseren Botschaften die humane Komponente verstärken. In einer solchen Ausnahmesituation wird man sich vorerst auf den Heim- bzw. Nahmarkt konzentrieren. Im Jahr 2020 leiden die vom einheimischen Tourismus getriebenen Destinationen weniger, als die international ausgerichteten. Bieten Sie den Gästen ganz einfach ein Mehr an Sicherheit. Das ist das, was die Gäste hören wollen. Und bei Ihren treuen Stammgästen laufen Sie damit ohnehin offene Türen ein.

Lesen Sie mehr zur „Post Corona Gesellschaft“

Lesen Sie mehr über die wichtigsten Kommunikationsmaßnahmen im Artikel ReStart Online-Marketing

5. Preismanagement

Zu den Aufgaben des Revenue Managements zählen detaillierte Prognosen, enge Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Abteilungen und eine zielführende Segment- und Zimmerkategorien-Analyse. In Zeiten mit geringerer Nachfrage und sinkenden Umsätzen ändert sich schnell der Fokus. Revenue Management allein kann die Krise nicht abwenden, bleibt aber dennoch wichtig für den Erfolg eines Hotels, um eine realistische Einschätzung der Marktentwicklung zu erlangen.

Wenn uns die Corona-Krise eines gelehrt hat, dann, dass das Hauptaugenmerk jetzt umso mehr auf langfristige Ziele gesetzt sein sollte. Schlecht durchdachte kurzfristige Entscheidungen (wie panische Preisreduktionen) können dem Betrieb langfristig schaden. STR-Daten zeigen zudem, dass Hotels nach 2008 in etwa 5 Jahre brauchten, um die durchschnittliche Auslastung auf das „Vorkrisen-Niveau“ zu heben. Der RevPAR hat sich erst 6-12 Monate später erholt.

Einen Leitfaden mit den wichtigsten Maßnahmen im Preis- und Vertriebsmanagement erhalten Sie im Artikel ReStart Preismanagement

Kontaktieren Sie uns unter tourismusberatung@prodinger.at für mehr Infos und eine individuelle Beratung.

6. Die ReStart Vorwärtsstrategie schon jetzt im Kopf

Ein guter Unternehmer denkt in schwierigen Situationen nicht nur an Kostenreduktionen, sondern an neue Voraussetzungen, neue Angebote, Marketingaussagen und versteckte Marktnischen. Er versucht trotzdem jetzt schon das Humankapital zu halten und zu fördern bzw. auch zu unterstützen. In vielen Gesprächen konnten wir auch feststellen, dass außergewöhnliche Unternehmer sich nicht scheuen, aktuell alles in Frage zu stellen, was bisher als richtig galt. Sie denken trotz der ungewissen Zukunft positiv und sind gleichzeitig auch Querdenker im eigenen Betrieb. Außergewöhnliche Unternehmer denken sich in die Post-Corona-Situation hinein und können die Situation in neue Erkenntnisse verwandeln.

Fazit: Der hoffentlich kommende Aufschwung will geplant sein. Es nutzt wenig eine Krise zu überstehen, um dann keine Mittel mehr zu haben, die für eine Teilnahme am Aufschwung notwendig sind. Denn für die Bewerbung und fürs Marketing des Hotelbetriebs sind auch aus finanzieller Sicht wiederum Mittel nötig.


Kontaktieren Sie uns unter tourismusberatung@prodinger.at!
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ReStart-Übersicht und weiterführende Links:

Das “Corona-Gebot” der Stunde: Jetzt Liquidität überprüfen und sichern

Werte und Grundorientierung der Post-Corona-Gesellschaft

ReStart Online-Marketing

ReStart Preis- und Vertriebsmanagement

Informationen zur Corona-Kurzarbeit


ReStart-Berichte:

Stammgast.online – “Neustartempfehlungen für den Tourismus

Leaders.net – “Die derzeitige Situation erfordert schnelles und entschlossenes Handeln

Hotel & Touristik – “ReStart nach der Krise

 

Ihre Kontaktperson:

Thomas Reisenzahn

t.reisenzahn@prodinger.at

Ihre Kontaktperson:

Marco Riederer

m.riederer@prodinger.at

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