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Presseaussendungen

Donnerstag, 05. August 2021

Prodinger Trendreport: Nachhaltigkeit pfiffig umgesetzt

Wien (OTS) - Dies ist Titel und Thema des neuesten Trendreports der Prodinger Tourismusberatung. Thomas Reisenzahn und Marco Riederer analysieren darin anhand praktischer Beispiele die Aktivitäten führender Hotelbetriebe rund um die in der Corona-Krise stärker denn je in den Blickpunkt geratenen Bereiche Natur und Nachhaltigkeit.

Zurück zum guten alten „Normal“? Sicher nicht im Tourismus!

Die Prodinger Tourismusberatung zeigt in ihrer breit angelegten Studie, was sich in der Hotellerie verändern muss und kann. Und zwar jenseits billiger Marketingtricks, welche die verschiedenen Angebote letztlich nur austauschbar machen.

Der Wertschöpfungsturbo Tourismus ist durch Covid längerfristig ins Stottern geraten. Wie kann die Hotellerie die (neuen) Herausforderungen meistern? Indem sie aus Herausforderungen Chancen macht!

Nachfolgend einige der Kernaussagen aus der 88 Seiten umfassenden Publikation, mit der die Prodinger Tourismusberatung die Serie ihrer bisher erschienen und gefragten Trendberichte fortsetzt.

1. Naturnahes Leben als sinnliche Erfahrung während eines Hotelaufenthalts

Oft stehen österreichische Hotels inmitten einer Naturidylle. Der Hotelier wohnt und lebt hier oft seit Jahrzehnten. Häufig sind mittelständische Hotelbetriebe aus alten Bauernhöfen entstanden. Der Hotelier bzw. die Hotelière verfügt also über ein generationenaltes Wissen, wie man mit der Natur lebt ohne sie zu zerstören. Dieses Wissen kann er oder sie an Gäste weitergeben. Der Hotelier befindet sich also beim achtsamen Umgang mit unserer Umwelt in einer Pole Position. Diesen Vorteil sollte er aktiv nutzen. Und damit auch seine Verantwortung ernst nehmen. Er kann eine Vorbildfunktion ausfüllen und zum Inspirator seiner Gäste werden. Fröhlich, spielerisch, nicht mit erhobenem Zeigefinger.

2. Geändertes Reiseverhalten vieler Menschen

Während der Coronakrise hatten viele Menschen Zeit zum Nachdenken. Sie wollen und werden wieder reisen – aber vermutlich anders, vermutlich langsamer. Weniger Einkaufstrips mit dem Flugzeug in die Hauptstädte dieser Welt, dafür häufiger Urlaub im eigenen Land ohne lange Anreisewege. Gäste werden das Einfache, Unverfälschte suchen, weniger den Hype und aufgeregte Showerlebnisse. Weniger Exotik, sondern Kontakt mit „Locals“. Sie wollen sich inspirieren lassen und etwas aus dem Urlaub für ihr Leben mitnehmen, Erlebnisse wie Brotbacken statt Bungeejumping, Schlafen unter dem Sternenhimmel statt Party bis in den Morgen.

Noch stärker werden sich Geschäftsreisen verändern: Man wird nicht mehr zu jeder Vertragsunterschrift und zu jedem Treffen um den Globus jetten, vieles wird sich weiter virtuell/digital abspielen. Dies betrifft vor allem die kleineren Meetings. Klassische Konferenz- und Businesshotels müssen ihr vertrautes Geschäftsmodell überdenken.

3. „Nachhaltigkeit“ wird zum neuen Geschäftsmodell

Nachhaltiger Ressourcenumgang spart Kosten. Ein glaubwürdiges nachhaltiges Konzept führt zu besserer Mitarbeiterbindung und einer vereinfachten Mitarbeiterakquise. Zufriedene Mitarbeiter steigern die Gästezufriedenheit. Gäste suchen verstärkt nachhaltige, grüne Angebote – auch im Urlaub. Darauf muss sich auch das F&B einstellen, es muss regionaler und saisonaler werden. Artgerechte Tierhaltung wird auf dem Teller zum Normalfall, Billigfleisch zu einem No-Go. Die höhere Wertigkeit wird von den Gästen mit der Bereitschaft, höhere Preise zu zahlen, belohnt.

4. Österreich als nachhaltige Musterregion weltweites Vorbild

Laut Sustainability-Ranking 2020 liegt Österreich neben den skandinavischen Ländern und Neuseeland ganz oben im Spitzenfeld. Diese Position sollte der österreichische Tourismus nutzen und ausbauen, fordert Philipp Blom, Historiker, Philosoph und Bestsellerautor im Interview mit Uta Gruenberger. Auch er warnt davor, einfach zum „Normal“ zurückzukehren. Nachhaltigkeit sollte zum USP des österreichischen Tourismus werden. Wir sollten radikal auf „Zero Carbon“ setzen und damit weltweit zum Trendsetter werden. Tourismus habe bisher eher zur Ressourcen-Verschwendung beigetragen. Dass es auch anders geht, könnte Österreich zeigen: „Wir können sehr wohl ein bisschen die Welt retten und trotzdem Geld verdienen. (...) Wir haben doch wirklich als reiche Menschen in reichen Ländern so viel Spielraum, unser Verhalten so zu ändern, dass es uns nicht wahnsinnig belastet, dem Planeten aber deutlich weniger schadet. Das muss man einfach einmal probieren. Gerade im Bereich der Dienstleistung wird das leider oft in vorauseilendem Gehorsam nicht versucht“.

5. Neue Macher, neue Ideen

Dass und wie so etwas geht zeigen heimische Architekten und Hoteliers, wie die Tiroler Architektin Monika Gogl mit ihrem Faible für Holz und naturnahe Materialien (z.B. im Wiesergut), die Hotelière Irene Auer mit ihrem Naturhotel Waldklause im Ötztal oder die Wiener Architekten BWM, die sich auf Gastronomie und Hotellerie spezialisiert haben und gerade das Hotel Straubinger in Bad Gastein revitalisieren.

Weitere Leuchttürme werden vorgestellt:

  • Naturhotel Forsthofgut in Leogang
  • Arosea Naturhotel im Ultental, Südtirol
  • Naturhotel Lüsnerhof, Lüsen, Südtirol
  • Naturhotel Leitlhof, Innichen, Südtirol
  • Biohotel Gralhof, Weissensee
  • Ruhehotel & Naturresort Rehbach, Tannheimer Tal

Chalethotels mitten in der Natur liegen voll im Trend. Hier kann sich der Urlauber zurückziehen und trotzdem die Annehmlichkeiten eines Hotelbetriebs nutzen. Auch dafür zeigt der Trendreport einige herausragende Beispiele.

Zuletzt stellt der Report auch neue Finanzierungsmodelle vor.

Eine Leseprobe aus unserem neuen Trendreport „Grüner wird’s nicht“ ist [unter folgendem Link ab sofort zum Download] (https://bit.ly/3rHnoVv) verfügbar.

Grüner wird’s nicht | Prodinger Beratungsgruppe | Sommer 2021 | 88 Seiten Gedruckter Report um € 89 zzgl. MwSt. unter tourismusberatung@prodinger.at

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 25. März 2021

Mit neuen Ideen zu mehr liquiden Mitteln

Wien (OTS) - Die Covid-19 Krise hat die betriebswirtschaftliche Basis der Hotel- und Tourismuswirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Hotelbetriebe sind gezwungen, auf ihr Eigenkapital zurückzugreifen. Fehlende Liquidität kann in der Regel nur durch den Bankensektor zur Verfügung gestellt werden. Dieser zeigt sich aufgrund der strengeren Anforderungen aber als sehr zugeknöpft. Auf der anderen Seite gibt es weltweit viele Menschen, die ihr Kapital sicher UND gewinnbringend anlegen möchten.

Neu: „Token“ als digitales Beteiligungsmodell

Für diese Zielgruppe hat in jüngster Zeit - neben anderen Finanzierungsmodellen wie Buy-to-use-and-let, Fractional ownership (Anteilsbesitz) und dem herkömmlichen Crowdfunding - eine Weiterentwicklung des Crowdfundings international an Bedeutung gewonnen: Die Ausgabe von Token auf Grundlage der Blockchain-Technologie.

„Der jüngste Trend geht zur Tokenisierung von Immobilien“, erklärt dazu der Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, Thomas Reisenzahn: „Der Zweck der Tokenisierung einer Immobilie ist es, dem Eigentümer zu ermöglichen, sich jederzeit schnell und unkompliziert liquide Mittel durch die Ausgabe von Token zu beschaffen. Der Vorteil aus Sicht der Token-Käufer: Token sind unmittelbar und weltweit auf einer öffentlich zugänglichen Plattform in sehr kleiner Stückelung handelbar. Man erwirbt einen Anspruch auf den Cashflow einer Immobilie“.

Technischer Hintergrund: Die Blockchain-Technologie

Vor wenigen Jahren noch ein Schlagwort für Eingeweihte, hat sich diese Technologie durchgesetzt. Sie beruht auf einem dezentralen Datenhaltungsnetzwerk, an dem prinzipiell jeder teilnehmen kann. Das Protokoll dieses Netzwerks kontrolliert bei jeder Transaktion, z.B. der Übertragung von Token, ob diese Übertragung zulässig ist. Damit funktioniert die Blockchain wie ein Handelsregister. Beim Handelsregister achtet ein Richter darauf, dass alles korrekt verläuft. In der Blockchain ist es das Netzwerk. Der Algorithmus überprüft alle Transaktionen – fälschungssicher, nicht manipulierbar. Darum eignet sich die Blockchain besonders als Sicherungsinstanz und dient als Grundlage für Krypto-Assets.

Token - weit weniger volatil als Bitcoin

Im vorgestellten Beteiligungsmodell funktioniert der Token wie eine andere Form einer Beteiligung oder einer Aktie. Sein Wert hängt vom Unternehmen und dem Wert des Hotels bzw. der Hotelimmobilie ab. Er ist also weit weniger volatil als etwa ein Bitcoin. Wichtig ist, dass sämtliche Transaktionen ohne Mittelsmänner und aufwendige Prozesse abgewickelt werden können. „Mit der Tokenisierung können Finanzierungen schnell und einfach umgesetzt werden. Im Rahmen einer Tokenemission wurden in den USA ca. 20% der Anteile der Gesellschaft ‚Aspen Digital Inc.‘ des St. Regis Aspen um 18 Millionen USD an ein internationales Investorenpublikum verkauft.“ Georg Brameshuber, Geschäftsführer von SimplyTokenized.

Die Token GmbH, ein österreichisches Beteiligungsmodell entwickelt von starken Netzwerkpartnern

Die „Token GmbH“ basiert auf einer österreichischen GmbH. Im Mittelpunkt des Modells steht die Tokenisierung im Zusammenhang mit GmbH-Anteilen als eine neue Form der Unternehmensfinanzierung zur Stärkung des Eigenkapitals.

So erfolgt die Tokenisierung:

  • Eigentümer übergeben den zu tokenisierenden Anteil (z.B. 10%) einem Treuhänder (Rechtsanwalt).
  • Token repräsentieren Eigenkapital: Anspruch auf die Gesellschafterstellung wird durch Eintragung in das DLT-Register/Blockchain aufgezeichnet.
  • Die Gesellschaft emittiert Token gegen Leistung eines Zeichnungspreises.
  • Der Treuhänder übernimmt gegenüber Investoren die gesellschaftsrechtliche Übertragung der GmbH-Anteile, die Ausschüttung des jährlichen Ertrages und die Wahrung der Gesellschafterrechte.
  • Token sind frei übertragbar; es ist kein Notariatsakt notwendig.
  • Der Eigentümer kann Token auch in mehreren Tranchen ausgeben.
  • Die Prodinger Tourismusberatung prüft die Hotelbetriebe betriebswirtschaftlich und vergibt eine Art Siegel. Damit erhält der Investor die Sicherheit, dass in einen Betrieb mit Zukunft investiert wird.
  • Stammgäste wissen oft sehr genau, wie ihr Lieblingshotel aufgestellt ist, auch wenn sie keinen Einblick in die Bücher bekommen. Sie kennen die Atmosphäre im Haus. Sie können mit Mitarbeitern „informell“ sprechen. Sie wissen, wie sich der Betrieb in den letzten Jahren entwickelt hat. Sie kennen das Umfeld, also das Potenzial der Region.
  • Auch Nachbarn und andere lokale Stakeholder kennen die Eigentümer/Betreiber des Hotels. Das Ganze ist kein abstraktes Geschäft, sondern hat etwas von Handschlagsqualität.

Dadurch können folgende Ziele erreicht werden:

  • Erhöhte Eigenkapitalausstattung: Die Finanzierung durch Token stellt wirtschaftlich die Aufnahme von frischem Eigenkapital dar.
  • Standardisierung: Übertragung, Tausch und Handel sind möglich; Investoren sind daher flexibel und nicht an das Unternehmen gebunden.
  • Rechtssicherheit: Jede Transaktion wird im DLT-Register/Blockchain eingetragen; das gewährleistet Sicherheit.
  • Digitalisierung: Die gesamte Struktur kann digital abgewickelt werden, ohne physische Präsenz; dies erlaubt eine internationale Investorenansprache.
  • Das Modell ermöglicht eine Gestaltung, die näher am Geschäftsmodell orientiert ist. Damit können Investoren, Nachbarn und andere Stakeholder noch näher an den Betrieb gebunden werden.

Tokenisierung greift um sich

„Die Tokenisierung ist längst kein Gedankenexperiment mehr“, so Oliver Völkel, Partner von Stadler Völkel Rechtsanwälte, der das Modell der „Token GmbH“ mit seiner Idee federführend initiiert hat: „Noch relativ unbeobachtet von der Öffentlichkeit wurden bereits Wertpapiere oder Cashflows tokenisiert. Weil Token rasch und günstig geschaffen werden können, kommt es laufend zu weiteren Innovationen.“ Das Tokenmodell vereint also die Vorteile eines Crowdfundings (kleine Stückelung, emotionale Bindung, Vorteile beim Marketing) mit den Formen der traditionellen Kapitalaufnahme (ohne den dafür nötigen Aufwand treiben zu müssen). Es müssen auch nicht Rücksichten auf Raumordnungen und Genehmigungen durch die Gemeinde genommen werden.

In der konkreten Ausgestaltung dieses Modells gibt es viele Möglichkeiten:

Der Hotelier bietet seinen Stammgästen den Erstzugriff auf eine beschränkte Anzahl von Token an. Und/oder er bietet dem Tokenbesitzer/Investor Vorteile wie bei einer Clubmitgliedschaft (Treueprogramm, z.B. eine Saisonkarte, bessere Stornobedingungen, Rabatte bei Partnerbetrieben). Er schreibt (falls gewünscht) die Namen seiner Investoren auf eine Ehrentafel in der Lobby. Er hat vor allem auch die Möglichkeit, Nachbarn und lokale Stakeholder einzubinden, auch vermögende Menschen, die längst wo anders leben, aber ihrer alten Heimat immer noch verbunden sind und gerne helfen möchten.

Plötzlich wird aus einer abstrakten Finanzierung ein emotionales Projekt mit vielen Weiterungen, die alle dem Geschäftserfolg des gemeinsamen Unternehmens dienen. Mit einem Ziel: Die ausreichenden Ressourcen für eine organische Unternehmensentwicklung zu ermöglichen.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 09. März 2021

Touristischer Kurswechsel bei Google

Wien (OTS) - Die ITB findet zwar dieses Jahr ausschließlich im virtuellen Raum statt, aber Änderungen in der touristischen Reisewelt werden dennoch bevorzugt im Rahmen des größten Branchenevents kommuniziert.

Richard Holden, Vice President Produktmanagement von Travel by Google, machte heute eine Ankündigung, die für die digitale Reisebranche von größter Bedeutung ist. So sei es nun auch für die kleinsten Hotels möglich, direkt mit den eigenen Zimmerpreisen auf google.com/travel gelistet zu sein. Wichtiger als die von ihm angeführte “Unterstützung der von der Pandemie gebeutelten gesamten Reiseindustrie” ist für Google sicher das eigene Geschäftsinteresse. Holden betonte: „Es bietet uns natürlich die Gelegenheit, zu beweisen, dass direkt bei Google die gesamte Preisspanne für einen Hotelaufenthalt zu finden ist“.

Marco Riederer, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, hält fest: „Bis 9.3. zeigte Google dort nur Preise an, wenn dafür auch bezahlt wurde. Dies nutzte vor allem OTAs und Metasuchmachinen, die hier vermehrt bereit waren, die Klickpreise und Provisionen zu bezahlen“. Die neuen Möglichkeiten bedeuten einen Kurswechsel des touristischen Geschäftsmodells bei Google und könnten zudem eine große Hilfe in der Inspirationsphase der Gäste sein. Für die Hoteliers heißt es, rechtzeitig die richtigen Schritte im Preis- und Vertriebsmanagement zu setzen. „Gerade in Hinblick auf den hoffentlich bald möglichen touristischen Re-Start ist eine hohe Sichtbarkeit in allen zur Verfügung stehenden Kanälen jedenfalls essentiell“, so Riederer weiter.

Nun gilt es zu prüfen, wie die technische Umsetzung aussieht und ob es den einzelnen Hotelbetrieben ohne übermäßigen Aufwand möglich sein wird, die Preise in Selbstregie einzustellen.

Die Prodinger Tourismusberatung analysiert bestehende Preis- und Vertriebsstrategien von Hotelbetrieben und erarbeitet gemeinsam mit dem Betrieb eine zukunftsfitte Strategie mit klaren Handlungsaufforderungen.

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer
+43 6542 73661 1780
m.riederer@prodinger.at

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Montag, 07. Dezember 2020

Investieren in Corona-Zeiten? Der „Fischerwirt“ hat sich getraut

Wien (OTS) - Mitten im ersten Lockdown hat die Familie Rudolf Ebner vom „Fischerwirt“ in Faistenau (Salzkammergut) ihre bisher größte Investition in Angriff genommen: ein WaldSPA mit Chalets zum Nächtigen im angrenzenden Waldstück. Die optisch reizvolle Erweiterung der Anlage im Sinne eines Naturhotels ist inzwischen abgeschlossen und das mutige Vorhaben auch finanziell gut abgesichert. In außergewöhnlichen Zeiten wie diesen, werden von verschiedenen Seiten Investitionshilfen gewährt. Diese Möglichkeit wurde gut genützt. Erfolgreich begleitet wurde das Projekt von Beginn an durch fundierte professionelle Beratung.

"Ein Rückzugsort, der totale Entspannung unter Bäumen schenkt und die Natur perfekt in die Architektur integriert“, charakterisiert Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe das „WaldSPA-Projekt“ des Fischerwirts. Die Feasibility-Studie dazu hatte die Beratungsgruppe im Frühjahr erstellt.

Richtiger und vor allem kostengünstiger Zeitpunkt für ein Investment

"Wir haben uns im Frühjahr hingesetzt und beraten, wie man den absehbaren Schwierigkeiten am besten begegnen kann. Viele Argumente hatten letztlich dafürgesprochen, dass jetzt ein guter und auch kostengünstiger Zeitpunkt für ein Investment gegeben wäre. Gerade in Zeiten mit niedriger Gästefrequenz lassen sich Investitionen in Qualität und neue Angebote relativ stressfrei realisieren“, zieht Rudolf Ebner Bilanz: „Kredite waren noch nie so niedrig verzinst. In dieser Hinsicht sehe ich für meinen Betrieb eine gute Zukunft“

Außerdem sei, wenn der Tourismus wieder voll in Fahrt kommt, mit einem großen Nachholbedarf an Urlaubsreisen zu rechnen. „Ich erwarte, dass qualitativ hochwertiger Urlaub in Österreich künftig stärker als bisher gefragt sein wird. Auch die regionale Komponente wird sich in der Nachfrage positiv auswirken“, ist der Hotelier überzeugt.

WaldSPA“ in ruhiger Lage, umgeben von dichtem Baumbestand

Bei dem von Familie Ebner realisierten Spa-Projekt ist der Wald ein Teil des Konzepts. Der Architekt hat die einzelnen Bauten in vorhandene Lichtungen gesetzt, ein Steg verbindet sie mit dem Haupthaus. Das Erscheinungsbild ist durch verschiedene Materialien geprägt. Der Lage entsprechend dominiert vor allem Holz. Im Inneren sind die Module jeweils gleichwertig konzipiert. Gleich ist allen ein reizvoller Ausblick in die umliegende Landschaft. „Das in Lockdown-Zeiten errichtete WaldSPA bietet dank seiner außergewöhnlichen Architektur nicht nur ein besonderes Erlebnis für die Gäste, sondern auch Potential für künftige Erweiterungen“, zeigt sich Rudolf Ebner auch in schwierigen Zeiten zuversichtlich.

Hier finden Sie [mehr Fotos zum Projekt] (https://www.ots.at/redirect/prodinger2)

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 08. Oktober 2020

Raus aus Corona – Vorschläge zur Absicherung von Tourismusbetrieben

Wien (OTS) - Viele Tourismusbetriebe haben in der Corona-Krise ihre Sicherheit in Planung und Betriebsführung verloren. Und derzeit ist nicht abzusehen, wann die Betriebe diese zurückerlangen können. Daher gilt es, die finanzielle Situation der Unternehmen durch Stärkung der Eigenkapitalbasis rasch zu verbessern. Dies ist einer der zentralen Vorschläge zur Absicherung von Tourismusbetrieben, die Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, am Donnerstag Nachmittag anhand eines von Prodinger erarbeiteten Thesenpapiers dem Tourismusausschuss des Nationalrates präsentierte.

„Eigenkapital-Stärkung“, das Gebot der Stunde!

"Die Eigenkapitalquoten der österreichischen Unternehmen werden sich in den nächsten Monaten weiter verschlechtern. Deshalb wäre eine Stärkung gerade jetzt ein Überlebenselixier“, betonte Reisenzahn in seinem Vortrag. Das geringe Eigenkapital ist zum Teil durch niedrige Buchwerte der Hotelliegenschaft bei erheblichen stillen Reserven bedingt. Aus dieser Bilanzsituation heraus gab es bereits in den letzten sechs Monaten Schwierigkeiten bei Überbrückungsfinanzierungen oder dem Fixkostenzuschuss. Auch wird das Bilanzbild durch die Krise so negativ verändert, dass eine strukturell sinnvolle Betriebsnachfolge nicht mehr möglich erscheint. „Aufgrund der Tatsache, dass in den Bilanzen Buchwerte dargestellt werden, entspricht die Darstellung oft nicht den tatsächlichen Verhältnissen. Ganz besonders nicht, wenn die Betriebe bzw. der Besitz schon lange im Familienbesitz sind“, stellte Reisenzahn fest.

Aufwertung auf den Verkehrswert

Eine Aufwertungsoption auf den Verkehrswert der Liegenschaften sollte unbedingt eingeführt werden. Damit ließen sich richtigere Werte in den Jahresabschlüssen darstellen. Hier schlägt Prodinger eine befristete Übergangsregelung bis 31.12.2022 vor, wonach das Vermögen mit dem Viertel-Steuersatz begünstigt aufgewertet werden kann und die Bilanzen das echte Eigenkapital aufweisen. Dies würde die Bonität stärken und langfristig die Abschreibungsbasis erhöhen!

Betriebsübergaben

Für die vielen anstehenden Betriebsübergaben wäre eine solche Aufwertungsoption eine wesentliche Erleichterung. Ähnlich dem Abschmelzmodell der deutschen Erbschaftsteuer sollte die Steuerbelastung aus der Aufwertung überhaupt wegfallen, wenn der Betrieb zumindest 7 Jahre vom Nachfolger fortgeführt wird.

Betriebliche Exit-Szenarien steuerlich ermöglichen

Eine Betriebsaufgabe ist oft mit hohen steuerlichen Belastungen verbunden (Versteuerung stiller Reserven), sodass "Zombieunternehmen" noch jahrelang fortgeführt und die gesunden Unternehmen preislich massiv unterboten werden. Der Prodinger-Vorschlag sieht eine befristete Regelung vor, die zur notwendigen Strukturbereinigung eine steuerfreie Betriebsaufgabe bis 31.12.2022 ermöglicht. Dies stärkt die lebensfähigen Betriebe und verhindert Insolvenzen. Ab 1.1.2023 soll die Betriebsaufgabe mit einem Viertel-Steuersatz belastet sein. (Derzeit ist lediglich bei Steuerpflichtigen über 60 Jahren und kompletter Einstellung der Erwerbstätigkeit der halbe Einkommensteuersatz möglich).

Eigenkapital nicht länger steuerlich benachteiligen

Ein weiterer Grund für die geringe Eigenkapitalquote in der Hotellerie besteht darin, dass Fremdkapital, also Kredite, steuerlich bevorzugt wird. So kann ein Unternehmer die Kosten des Kredites steuermindernd absetzen. Setzt der Unternehmer allerdings sein eigenes Geld ein, so muss er höhere Steuern zahlen. Die Regierung sollte daher nicht nur die Zinsen auf Fremdkapital, sondern auch eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals steuerlich abzugsfähig machen.

Keine Ungleichbehandlung von Zinsen beim Empfänger

Unternehmer und Privatpersonen sind bereit, in die Hotellerie zu investieren. Viele Unternehmer möchten ihren eigenen Betrieb stärken. Wer aber sein Kapital einbringt, wird steuerlich benachteiligt: Wer bspw. Geld in Staatsanleihen investiert zahlt 27,5 % Kapitalertragssteuer (KESt). Für die Zinsen aus einem dem Betrieb hingegebenen Privatdarlehen müssen Anleger hingegen die volle Einkommensteuer, also bis zu 55 %, bezahlen. Ein Privatdarlehen sollte daher ebenfalls mit 27,5 % besteuert werden. Diese Regelung käme allen Wirtschaftsbetrieben zugute.

Rechtsformneutralität der Besteuerung nicht entnommener Gewinne

Für Gewinne in Kapitalgesellschaften fallen 25 % Körperschaftsteuer (KÖSt) an und bei der Gewinnausschüttung 27,5 % Kapitalertragsteuer (KESt). Auch bei Einzelunternehmern und Personengesellschaften sollten die im Unternehmen verbleibenden Gewinne mit 25 % besteuert und erst bei einer Entnahme ins Privatvermögen ähnlich der KESt bei Kapitalgesellschaften behandelt werden.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

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Montag, 28. September 2020

Prodinger-Studie zeigt alarmierende Umsatzeinbrüche in der Hotelbranche auf

Wien (OTS) - Im Durchschnitt verliert jedes Hotel in Österreich im Zeitraum Mai bis Oktober 2020 zwischen 130.000 und 150.000 Euro an Umsatz. Dies entspricht einem kumulierten Einnahmeausfall von rund 2,2 Milliarden Euro in diesem Zeitraum, geht aus einer aktuellen Szenarienanalyse der Prodinger Tourismusberatung hervor. Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) hatte die Prodinger Beratungsgruppe beauftragt, verschiedene Szenarien zur kommenden Wintersaison 2020/21 zu erstellen.

Bereits im April 2020 wurden von Prodinger drei Szenarien („Best Case“, „Bad Case“ und „Worst Case“) durchgespielt. Dank eines guten Monats August wurde bei den Nächtigungen die Prognose mit dem Best Case fast punktgenau erreicht (Zwischenergebnis Mai bis August 2020: minus 33 Prozent; Prodinger-Prognose: minus 34,4 Prozent). Ähnliches gilt auch für die Umsatzzahlen: Prodinger prognostizierte ein Minus von 42,2 Prozent, das Ist-Zwischenergebnis für den Sommer (Mai bis Juli) liegt bei minus 44,1 Prozent. „Damit bestätigen die vorliegenden Ist-Werte unsere bisherigen Prognoseberechnungen. Das Best Case-Szenario wird aber nicht zu halten sein. Es sind wirklich alarmierende Umsatzrückgänge in der Hotellerie zu erwarten. Durch die anhaltenden Reisewarnungen gehen wir davon aus, dass für die kommenden Monate ein schlechteres Szenario realistisch ist“, erklären die Studienautoren Thomas Reisenzahn und Marco Riederer von der Prodinger Beratungsgesellschaft. „Covid-19 wird die Branche im Winter 2020/21 nachhaltig schwächen, eine Erholung ist nicht zu erwarten.“ Die Nachfrage-bedingten negativen Effekte werden, so die Experten, automatisch zu einer schlechteren Preisdurchsetzung für die kommende Wintersaison führen.

Im einzelnen geht die Prodinger-Szenarienanalyse davon aus, dass im Winter 2020/21 das Geschäft mit den Auslandsgästen wegen des weltweit anhaltenden Infektionsrisikos um 45 Prozent unter dem Nächtigungsniveau der Saison 2018/19 liegen wird („Worst Case“). In einem Bad Case gibt es im Jänner 2021 zwar wieder Lockerungsschritte, diese sind jedoch nur sehr langsam möglich und es bleiben bis ins Frühjahr 2021 hinein erhebliche Einschränkungen bestehen. Der Binnentourismus bleibt recht stabil. Der Nächtigungsrückgang fällt nicht so drastisch aus, es ist jedoch auch in diesem Fall mit einer massiv verschärften Rezession und einem BIP-Verlust zu rechnen.

In einem ebenfalls durchgespielten Best Case Szenario verflüchtigt sich der aktuelle Anstieg an Coronafällen und es kehrt, den Umständen entsprechend, wieder „Normalität“ ein. Die Grenzen bleiben weitgehend offen und es werden keine oder kaum Reisewarnungen ausgesprochen. 2022 würde der Inlandstourismus wieder das volle Niveau von 2019 erreichen, das Auslandsgeschäft allerdings nur 70 Prozent des Wertes von 2019. Eine komplette Rückkehr der Performance auf Vorkrisen-Niveau wäre auch im Best Case frühestens 2023 bis spätestens 2025 zu erwarten (alles unter der Voraussetzung, dass keine erneute Verschlechterung des Pandemieverlaufs eintritt).

Im Szenarienvergleich gehen die Gesamtnächtigungen im Winter 2020/21 (von 73 Millionen im Winter 2018/19) auf 66 Millionen (Best Case), 60,5 Millionen (Bad Case) und 44,7 Millionen (Wort Case) zurück. Die für den Worst Case errechneten Daten wären betriebswirtschaftlich nicht mehr zu verkraften. Allein in der kommenden Wintersaison würden sie einen weiteren Einkommensverlust von 34 Prozent bedeuten. Insbesondere im Städtetourismus scheinen „die fetten Jahre mit Rekordzuwächsen“ vorbei zu sein, fasst Riederer zusammen. „Daher ist es wichtig, die touristischen Unternehmerinnen und Unternehmer in dieser schwierigen Krise zum Wohle aller weiterhin zu unterstützen.“

Für [ihre Analyse] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatung.prodinger1) haben die Prodinger Tourismusberater das gesamte Beherbergungswesen herangezogen, in der Summer rund 16.000 Unternehmen mit 120.670 Beschäftigten. Alle Betriebe verfügen über eine aktive Gewerbeberechtigung.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 05. August 2020

Letzte Chance auf Direktbuchung

Wien (OTS) - Entgegen allen optimistischen Annahmen haben Direktbuchungen in der Hotellerie weiter abgenommen. Jetzt scheint jedoch der Moment für eine Trendwende günstig. Die aktuelle Verunsicherung der Gäste eröffnet den Hotels eine realistische Chance, durch Authentizität und aktive Kommunikation den Buchungsplattformen ein Schnippchen zu schlagen.

Die Hotellerie wurde von der Pandemie besonders hart getroffen und es ist ungewiss, ob sie in den nächsten drei Jahren das Rekordergebnis von 2019 wieder erreichen kann. Die Vertriebskanäle werden sich indes weiterentwickeln und die Provisionsaufwendungen zulasten des operativen Betriebsergebnisses weiter steigen. Denn schon lange sind die Beherberger, die in dieser Dienstleistungskette das höchste Risiko tragen, mit einer wachsenden Marktmacht der globalen Online-Reservierungsplattformen konfrontiert.

Buchungsplattformen zuletzt weiter im Aufwind

Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln und rechtzeitig die richtigen Schritte im Preismanagement setzen, damit Online Travel Agencies (OTAs) wie Booking.com und Expedia nicht als einzige langfristig Kapital aus der Krise schlagen. Die letztjährigen Diskussionen rund um Booking.Basic und Sponsored Discounts belegen eindrucksvoll, dass sich Booking.com von der seit 2017 untersagten Bestpreisgarantie nie verabschiedet hat. „Booking ist mit dem Versprechen des besten Preises fest in den Köpfen der Gäste verankert und nutzt diese Marktmacht immer wieder aus!“, stößt es Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung sauer auf, wenn er daran denkt, dass Booking zu Beginn der Coronakrise von den Hoteliers gefordert hatte, auf ihnen zustehende Stornogebühren zu verzichten.

Die zunehmende Macht der OTAs spiegelt sich auch in der alle zwei Jahre stattfindenden HOTREC-Erhebung über den europäischen Hotelmarkt wider, wonach zwischen 2013 und 2019 der Anteil der Online-Buchungsportale im europäischen Hotelvertrieb kontinuierlich von 19,7% auf 29,9% gestiegen ist. Gleichzeitig ist der Anteil der Direktbuchungen in ganz Europa um mehr als 10 Prozentpunkte auf 45,5% zurückgegangen.

Transparenz, Authentizität und Sicherheit als Vorteil

Nach der Angst um den Kontrollverlust sowie einer damit einhergegangenen Schockstarre und Panik haben sich viele Werte und Grundorientierungen verschoben. Gäste suchen daher bereits online nach einem Mehr an Sicherheit und investieren viel Zeit in die Urlaubsrecherche.

"Urlaubsfreudige Gäste nehmen sich jetzt noch mehr Zeit, Informationen über potentielle Urlaubsorte und Hotels im Internet zu suchen. Im Fokus stehen dabei neben lockeren Stornobedingungen vor allem die Themen Sicherheit und Hygienemaßnahmen“, stellt Riederer fest und ergänzt: „Wenn wir den Vertrieb künftig nicht vollständig aus der Hand geben wollen, dann ist jetzt die letzte Chance dafür. Gäste verbringen mehr Zeit online und recherchieren mehr als vor der Krise. Wenn sie auf der Hotelwebsite landen oder uns bereits kontaktieren, dann dürfen wir sie nicht mehr loslassen!“.

Für die Hotellerie stellt sich die Frage, wie der Hotelbetrieb in Hinblick auf diese Entwicklungen zu organisieren ist und wie diese Themen online greifbar gemacht und kommuniziert werden können.

Folgende Kommunikationspunkte sind anhand der Customer Journey zu überdenken:

  • Physische Kontaktreduktion (größere Menschenansammlungen verhindern)
  • Auflistung der Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Gäste
  • Hygienemaßnahmen und Schulungen im Hotel kommunizieren (Mund-/Nasenschutz, Desinfektionsmittel, Glasschutz, …)
  • Lockerung der Buchungskonditionen und Stornobedingungen

Bestehende Preis- und Vertriebsstrategie hinterfragen

Hoteliers sollten die durch das Coronavirus verursachten Auslastungsrückgänge und die dadurch unfreiwillig gewonnene Zeit nützen, um Ihre Vertriebs- und Preisstrategie zu überprüfen und sich intensiv und bestmöglich auf die mit Sicherheit wiederkehrende Nachfrage vorzubereiten Denn wenn der Mehrwert der Direktbuchung nicht klar ersichtlich ist, dann bleibt die Verlockung der OTAs sehr stark. Die Prodinger Tourismusberatung analysiert die bestehende Preis- und Vertriebsstrategie von Hotelbetrieben und erarbeitet gemeinsam mit dem Betrieb eine zukunftsfitte Revenue Management und e-Commerce Strategie mit klaren Handlungsaufforderungen.

Zu den Aufgaben des Revenue Managements zählen detaillierte Prognosen, eine enge Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Abteilungen sowie eine zielführende Segment- und Zimmerkategorien-Strategie. In Zeiten mit geringerer Nachfrage und sinkenden Umsätzen ändert sich der Fokus schnell. Revenue Management allein kann die Krise nicht abwenden. Es ist aber wichtig für den Erfolg eines Hotels, weil es eine realistische Einschätzung der Marktentwicklung ermöglicht.

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer
+43 1 890 730 9
m.riederer@prodinger.at

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Mittwoch, 08. Juli 2020

In der Ferienhotellerie wird wieder investiert - Reisenzahn: Bauvorhaben liegen konkret auf dem Tisch

Wien (OTS) - Wie rasch eine Branche außer Schritt und Tritt kommen kann, haben uns die letzten Monate schonungslos gezeigt. Vor dem Hintergrund dieses beispiellosen Absturzes ist es schon ein sehr starkes Zeichen für den Standort Österreich, dass die ersten Betriebe - insbesondere aus der Ferienhotellerie - wieder an die nächsten Investitionen denken.

Der brutale Dämpfer, verbunden mit plötzlichem Nieder- und allmählichem Hochfahren der Betriebe, hat zwangsläufig die Investitions-Volumina verringert. Aber viele Bauvorhaben liegen konkret auf dem Tisch und nicht mehr nur in den Schubladen, zeigt sich Thomas Reisenzahn, GF der Prodinger Tourismusberatung, durchaus optimistisch: „Die Anfragen an unser Beraterteam haben in den vergangenen Wochen stark zugenommen“.

Die am Dienstag im Nationalrat beschlossene neue degressive Abschreibungsform bringt den Investoren zu Beginn Steuervorteile und damit eventuell mehr Liquidität. Ebenfalls beschlossen wurde die siebenprozentige Investitionsprämie, mit der die Regierung Anreize für Hotelbetriebe schaffen und damit deren Investitionsneigung positiv beeinflussen möchte. Diese Invest-Prämie gilt für Investitionen, die ab 01. August 2020 gesetzt werden. Gefördert werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen.

Der jüngste Prodinger-Report „[Hotelzimmer & Gäste] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatung.prodinger)“ befasst sich eingehend mit unterschiedlichen Trends für Hoteleinrichtungen und Umbaumaßnahmen im Post-Corona Zeitalter. Die Prodinger Beratungsgruppe unterstützt von Beginn an Hotelbetriebe bei der Umsetzung von Bauvorhaben, insbesondere beim Förderwesen, in der Planung sowie bei Strategie und Investitionsbegleitung. Im Hoteldesign, so Reisenzahn abschließend, ist unbedingt auf die «3 F» zu achten. Das Motto dazu lautet: absolute Flexibilität, Funktionalität und Flächeneffizienz (mit den nötigen, Corona-bedingten Abständen in der Einrichtung). Bei künftigen Investitionen in der Hotellerie gehe es also um die passende Funktionalität bei überschaubaren Kosten.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Freitag, 12. Juni 2020

Bitte nicht auf Beherbergung vergessen!

Wien (OTS) - Die Bundesregierung hat eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen und Getränke auf den Weg gebracht. Dieser reduzierte Mehrwertsteuersatz soll von Juli bis zum Ende des Jahres gültig sein. Leider wurde der Beherbergungssatz vergessen!

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen und Getränke ist sehr zu begrüßen. In der Gastronomie bedeute das konkret, dass die Steuer auf Speisen von zehn, bei Getränken von 20 auf fünf Prozent gesenkt wird. Der verringerte Satz sollte auch auf Übernachtungen (Logis-Beherbergung) zur Anwendung kommen.

Umsatzsteuerlich erbringt das Hotelunternehmen eine Reihe von Leistungen, die sonst in Zukunft mit verschiedenen Steuersätzen zu versteuern sind. "Die Aufteilung des Preises in die unterschiedlichen Leistungskomponenten stellt das Hotel dabei vor eine fast unlösbare Aufgabe." fasst Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung zusammen. Das gilt auch dann, wenn Zusatzleistungen zugekauft und nicht direkt im Hotel erbracht werden.

Die Covid-19 Maßnahmen in anderen Ländern sind dadurch gekennzeichnet, dass maßgebliche Konkurrenzmärkte die Mehrwertsteuer ebenfalls im Beherbergungsbereich gesenkt haben, insbesondere Deutschland (5 %) aber auch direkte Mitbewerber im Nicht-EU-Raum, wie die Schweiz mit einer ermäßigten Mehrwertsteuer von 3,7 % auf Beherbergung. Die Differenz der Nettoeinnahmen zwischen einem Hotel in Österreich und einem Hotel in Deutschland beträgt 6,26 Prozent.

In der Schweiz ist es außerdem grundsätzlich möglich, Packages (Skipackages, Kulturpackages, etc.) zum Sondersatz für Beherbergung von 3,7 Prozent abzurechnen. Voraussetzung dafür ist, dass der kalkulatorisch nachweisbare Anteil der Beherbergung in einem Package 70 Prozent oder mehr beträgt.

Bei den Corona-bedingten Umsatzeinbußen für die Hotels hat die Prodinger Gruppe ein Minus von 2,8 bzw. 3,3 Milliarden Euro errechnet. Erschwerend kommt hinzu, dass auf Grund der geringeren Auslastung auch die Preise unter Druck geraten. "Österreich darf keinen weiteren Wettbewerbsnachteil gegenüber vielen Staaten in einer solchen Situation erfahren, insbesondere da die meisten Gäste im Tourismus Privatgäste sind und damit keinen Vorsteuerabzug haben.", so Thomas Reisenzahn (Prodinger Tourismusberatung).

Die Prodinger Beratungsgruppe präsentierte diese Woche [konkrete Maßnahmen für die Hotellerie] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatung1) im parlamentarischen Tourismusausschuss.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
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Sonntag, 19. April 2020

Wie verändert die Post-Corona Gesellschaft unsere Hotels?

Wien (OTS) - Insbesondere seit den gravierenden Einschnitten der Covid-19 Krise hat sich bestätigt, dass die Hotellerie nicht nur ein Schönwetter-Geschäft ist. Wir werden noch Monate mit den Auswirkungen dieser Pandemie konfrontiert sein – doch eines ist gewiss: Die Zeit danach wird kommen und aktuell sind Inspirationen und Denkanstöße für die Unternehmensstrategie von morgen die „Causa prima“ im Hotelmanagement.

Ein Ergebnis, das gleichsam von heute auf morgen die gesamte Normalität radikal verändert, wird mit Sicherheit auch das touristische Produkt in der Hotellerie nachhaltig beeinflussen und mitunter sogar neu definieren. Plötzlich wird alles in Frage gestellt! Soziale Verzichte, die materielle Detox-Phase und die Solidarität zu den Mitmenschen werden einen noch nie da gewesenen Paradigmenwechsel einleiten.

Speziell im Marketing müssen Gäste in Zukunft ganz anders angesprochen werden. Die Corona-Krise wird deren Grundgerüst an Werten und Lebenseinstellungen zwar nicht verändern, bereits vorhandene Ausprägungen werden aber eher verstärkt. Vor allem die Diskussion über Globalisierung sowie die Themen Zusammenhalt, Verantwortung, Gemeinschaft und Familie werden in Zukunft die touristischen Werbeaussagen prägen. Weiters ist davon auszugehen, dass die Krise zu einem Turbo für den Klimaschutz wird.

Trendreport Hotelzimmer & Gäste

Im brandneuen Trendreport „Hotelzimmer & Gäste“ haben wir die Sichtweise von Kunden eingefangen und uns intensiv damit beschäftigt, was sich Gäste von einem Hotel bzw. einem Hotelzimmer eigentlich erwarten. Soll es nachhaltig & reduziert, chic & stylisch oder vor allem technologisch & smart sein?

Basierend auf den von INTEGRAL konzipierten Sinus-Milieus®, also Menschen mit ähnlichen Werten, Lebensstilen und ästhetischen Vorlieben, haben Spezialisten aus den Bereichen Design, Marketing, Architektur und Hotellerie verschiedene Hotelformen und Zimmer für Zielgruppen aus den unterschiedlichen Milieus konzipiert.

Fakt ist, dass es oft vorkommt, dass Einrichtungsstil oder Hotelphilosophie nicht zur Zielgruppe passen. Was für den einen Gast ein absolutes „Muss“ darstellt, ist für den anderen überflüssig. Die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste werden in der Folge oftmals nicht erfüllt, was zu Unzufriedenheit führt.

Für die Hotellerie stellt sich dabei die Frage, wie ein Betrieb mit den geänderten Gästeanforderungen einer Post-Corona Gesellschaft umgeht. Nur wer Dienstleistungen und Innovationen mit den Gästeansprüchen bestmöglich verknüpft, wird sich nach der Krise am Markt behaupten. Um Gäste von der Hotelphilosophie und der dazu passenden architektonischen Ausgestaltung zu überzeugen, ist es essentiell, die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe zu kennen. Denn diese unterscheiden sich weitgehend.

Die eine Gästegruppe favorisiert ein loft-artiges Zimmer mit gradlinigem Design, dunklen Materialien und den neuesten digitalen Lösungen. Das Smartphone und Tablet ständig parat zu haben ist für diese Gäste wichtig. Sie wünschen ausreichend Lademöglichkeiten und bequeme Sitzmöbel zum Surfen und Arbeiten. Andere wiederum lieben ausgefallenes, bunteres Design und fühlen sich nur mit exklusiven Materialien wohl. Zu viele und zu innovative digitale Lösungen überfordern sie.

Eine Leseprobe aus unserem neuen Trendreport „Hotelzimmer & Gäste“ ist [unter folgendem Link ab sofort zum Download] (https://www.ots.at/redirect/Leseprobe1) verfügbar.

Hotelzimmer & Gäste | Prodinger Beratungsgruppe | Frühjahr 2020 | 128 Seiten Der gedruckte Report kann um 79 Euro zzgl. MwSt. unter [tourismusberatung@prodinger.at] (mailto:tourismusberatung@prodinger.at) bestellt werden

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
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Freitag, 03. Januar 2020

Regierungsprogramm: Positive Nachrichten für den Tourismus

Wien (OTS) - Der Tourismus wird im mehr als 300 Seiten starken Programm der türkis-grünen Bundesregierung auf sieben Seiten behandelt. "Die auf diesen Seiten angeführten Punkte werden sehr abstrakt beschrieben und müssen noch konkretisiert werden", stellt Thomas Reisenzahn, GF der Prodinger Tourismusberatung, bei einer ersten Durchsicht der soeben vorgelegten großen Vorhaben der neuen österreichischen Regierung fest.

Die Bundesregierung bekennt sich in ihrem Papier „Aus Verantwortung für Österreich“ grundsätzlich dazu, im Zuge einer geplanten Steuerstrukturreform Mitarbeiter spürbar zu entlasten und das Steuersystem zu vereinfachen. "Ausdrückliches Ziel der neuen Regierung ist der Erhalt einer kleinteiligen und häufig familiengeführten Tourismusbranche sowie die besondere Unterstützung von kleineren und mittleren Unternehmen, um die Wertschöpfung im Ort zu stärken. Dafür braucht es Entlastungen für unsere Tourismusbetriebe", mahnt Reisenzahn weiterführende konkrete Schritte an.

Der Plan T bleibt, wie auch für die Vorgängerregierung, die Grundlage der Tourismuspolitik für die nächsten Jahre. Dies bedeutet, Wachstum nicht mehr ausschließlich an Nächtigungszuwächsen zu messen. Auch umfasst dies die Weiterentwicklung der Österreich Werbung. „Endlich wird die Messung mittels Tourismus-Satellitenkonten für jedes Bundesland zur Pflicht, und das nach den Standards von WIFO und Statistik Austria“, begrüßt Reisenzahn diesen Schritt in die richtige Richtung.

Auf die Budgetsituation - Stichwort „Budgeterhöhung“ der ÖW - wird allerdings nicht eingegangen. Weiterhin soll es Sonderbudgets geben, vorrangig für nachhaltigen Tourismus im Sinne von Klima- und Umweltschutz sowie zur Digitalisierung. Es soll auch zu einer Neugestaltung der Richtlinien der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) kommen, die ab 2021 in Kraft treten sollen. In der Folge wird die gewerbliche Tourismusförderung mit Fokus auf Familienbetriebe neu ausgerichtet. Es kommt zu einer Zusammenführung der Haftungsrahmen für Tourismusbetriebe auf 575 Mio. Euro sowie zur Schaffung eines mit 50 Mio. Euro dotierten Eigenkapitalfonds. Kapazitätserweiterungen werden weiterhin nur in besonders entwicklungsschwachen Regionen ermöglicht. Finanzielle Unterstützung wird es für umweltzertifizierte Hotels geben, ebenso wie für besonders durch den Klimawandel bedrohte Regionen. Hier soll es in Richtung ganzjähriger Tourismuskonzepte gehen. Auch sollen Maßnahmen zur Vermeidung von Flächenverbrauch durch die Tourismuswirtschaft initiiert werden.

Im Fokus der Regierungsvorhaben liegen auch die Online-Buchungsplattformen. Diese dürfen in Zukunft nur noch Unterkünfte anbieten, die beim Finanzministerium registriert sind.

Bei der Abschreibung dürfte es zu einer Sonderregelung für den Tourismus kommen. Die Abschreibungszeiträume werden im Zuge der Steuerstrukturreform überprüft und an die tatsächlichen Nutzungsdauern anpasst. Bei anderen Unternehmungen sollte die steuerliche Abschreibung von abnutzbaren Anlagegütern an das Unternehmensgesetzbuch im betrieblichen Bereich angeglichen werden. Es kommt zu einer Erhöhung der Freigrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) auf 1.000 Euro, mit dem Ziel einer weiteren Erhöhung auf 1.500 Euro für GWG mit besonderer Energieeffizienz. Weiters soll bei Betriebsübergaben eine zweijährige „grace period“ eingeführt werden, in der es nur zu den nötigsten betrieblichen Kontrollen kommt.

Hinsichtlich der Erbringung von Dienstleistungen durch Mitarbeiter zeichnen sich folgende Schwerpunkte ab: Bei der Entlastung geringer und mittlerer Einkommen wird der Kurs der Vorgängerregierung fortgesetzt. Hier sollen die erste, zweite und dritte Stufe des Einkommensteuertarifs jeweils von 25% auf 20%, von 35% auf 30% und von 42% auf 40% reduziert werden. Die kalte Progression soll mittels einer adäquaten Anpassung der Grenzbeträge für die Progressionsstufen auf Basis der Inflation der Vorjahre unter Berücksichtigung der Verteilungseffekte bereinigt werden. Es kommt auch zu einer Prüfung der Möglichkeiten einer Senkung der Lohnnebenkosten ohne Leistungsreduktion.

Eine langjährige Forderung der Prodinger Beratungsgruppe wird ebenfalls umgesetzt. Es kommt zu einer strukturellen Vereinfachung der Lohnverrechnung (bessere Koordinierung der einzelnen Player: Finanzamt, Gebietskrankenkasse und Gemeinden) und zu einer Harmonisierung der Beitrags- und Bemessungsgrundlage. Weiters soll es zu weniger Komplexität und zu Dokumentationserleichterungen in der Lohnverrechnung kommen. Ein weiterer Punkt des Regierungsprogramms ist eine sinnvolle Reform der Anführung der Dienstgeberabgaben auf dem Lohnzettel.

Die notwendige Reform der Rot-Weiß-Rot Karte wird in Angriff genommen und ein Fokus auf gemeinsame Nutzung und Erneuerung von Mitarbeiterunterkünften gelegt. Die Durchlässigkeit von dualen Ausbildungen bis in den tertiären Bereich wird künftig ebenfalls gefördert. Es kommt auch zu einer Ausweitung des Gewinnfreibetrags für Investitionserfordernisse ab einem Gewinn von 100.000 Euro und zu einer KöSt-Entlastung auf 21%. Weiters soll es zu einer KESt-Befreiung für ökologische Investitionen kommen.

Die Gewinnermittlung bei Unternehmensgesetzbuch-Bilanz und Steuerbilanz werden zusammengeführt. Eine Harmonisierung der Firmenwertabschreibung ist, so Reisenzahn, ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Die geradezu antike Veröffentlichungspflicht in Papierform in der Wiener Zeitung wird ebenfalls abschafft.

Die Förderung der Energieeffizienz und die Einrichtung von Anreizsystemen für Unternehmen zum Ersatz ineffizienter Technologien tragen die klare Handschrift des Grünen Regierungspartners. Bei den künftigen Investitionsprämien liegt der Fokus bei klimaschonenden Technologien. Schließlich kommt es bei den Flugticketabgaben zu Erhöhungen bei Flügen auf der Kurz- und Mittelstrecke.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 16 -1644
t.reisenzahn@prodinger.at
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Dienstag, 03. Dezember 2019

Härtetest für Österreichs Hotellerie

Wien (OTS) - Antworten darauf liefert die in erstmalig erschienene Dokumentation T.A.I. Analytics powered by Prodinger. Anhand der Jahresabschlüsse und Lageberichte von über 100 österreichischen Hotelunternehmen wurden jeweils die Top-10 von 17 verschiedenen Kennzahlen ermittelt und namentlich angeführt, getrennt nach Ferien-und Stadthotellerie.

  • Wer sind die Keyplayer in Österreichs Hotellerie?
  • Welche von ihnen sind die erfolgreichsten?
  • Worin unterscheiden sich die Kennzahlen von Stadt- und Ferienhotellerie?
  • Und anhand welcher Benchmarkzahlen können Hoteliers feststellen, wo der eigene Betrieb im Vergleich zu anderen steht?

T.A.I. Analytics powered by Prodinger liefert außerdem einen Überblick der Entwicklungen von Stadt- und Ferienhotellerie, angefangen von 2017 bis hin zu einer ersten Analyse des Sommers 2019.

Ergänzend dazu gibt es eine detaillierte Auflistung über die führenden Hotelunternehmen, von „A“ wie Albrecht Hotels bis „Z“ wie den Hotel Zoo der Austria Trend Hotels, alles zusammen knapp 600 Standorte, mit Informationen über Zimmeranzahl, Umsatz, Wellness- und Seminarflächen, Eigentümer, Vorstände und Geschäftsführer etc.

Die Dokumentation wie T.A.I. Analytics powered by Prodinger ist ein Muss für alle, die sich intensiv mit Österreichs Tourismus beschäftigen und ab sofort erhältlich unter [analytics@tai.at] (mailto:analytics@tai.at) oder [tourismusberatung@prodinger.at] (mailto:tourismusberatung@prodinger.at)

T.A.I. Analytics powered by Prodinger

  • Daten der 600 größten Hotelunternehmen Österreichs
  • Kennzahlen-Analyse von 100 Jahresabschlüssen (über 250 Hotels mit zusammen mehr als 1,5 Mrd. Euro Umsatz)
  • Ranking der erfolgreichsten Unternehmen
  • Benchmark-Analysen
  • 152 Seiten

Preis:

  • 460,- € inkl. 10% MWSt. (Hardcopy, Postversand)
  • 380,- € inkl. 10% MWSt. für T.A.I.-Abonnenten sowie Kunden der Prodinger Tourismusberatung

Christopher Norden
Chefredakteur T.A.I.
Tel.: +43 1 588 81 61
norden@tai.at
www.tai.at

Thomas Reisenzahn
Geschäftsführung Prodinger Tourismusberatung
Tel.: +43 1 890 730 9
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Mittwoch, 20. November 2019

Lebenslanges Lernen geht in die 6. Runde

Wien (OTS) - „60 Jahre und kein bisschen weise...“ Dieser Spruch gilt schon lange nicht mehr. In der DiA sitzen Geschäftsführer und Direktoren sogar mit 60! Mit Stolz weisen wir auf den Altersdurchschnitt von 45 Jahren hin – denn das war die Gründungs-Idee der DiA.

Management-Update in rockigen 14 Monaten

Pragmatisch und resultatorientiert werden die State-of-the-art-Management-Themen auf der Online-Lernplattform und in den 6 Präsenz-Modulen á 2,5 Tagen abgedeckt – und in 14 Monaten alles in die Praxis umgesetzt. Eine explizite DNA hat die DiA auch: Sie ist der Treffpunkt der erfahrenen Hoteldirektoren, Eigentümer und Geschäftsführer!

Die DiA aus der Sicht der Teilnehmer:

  • Persönlicher Erfolg ist programmierbar: Wir loten die eigenen Grenzen aus & verschieben sie. Nach vorne! Das spüren auch unsere Mitarbeiter – positiv!
  • eLearning spart Präsenz-Tage: Wir können das aktuellste Management-Wissen online lernen! Das Hotel schon vor dem Präsenzmodul aus der Vogelperspektive betrachten – das verschafft uns direkte Umsetzungserfolge! Unschlagbar!
  • Top-Vortragende und Betreuung im Zweierteam: Dadurch kann jeder von uns im Modul am eigenen Betrieb arbeiten. Intensivst!
  • Networking auf hohem Niveau: Die 15 coolen Kollegen und die Top Vortragenden: Das garantiert uns das MIT- und VON-einander lernen. Und macht Spaß!

Ist die DiA etwas für mich?

Wer selbst zum Mindchanger werden und letztes „state of the art Wissen“ in allen Managementbereichen erwerben und umsetzen will: der nächste Lehrgang – DiA VI - startet am 23. September 2020. Details und Anmeldung unter direktoren-akademie.at

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 16 -1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Generatio Hotel Management Consulting
Prof. Elfriede Krempl
+43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at

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Freitag, 21. Juni 2019

Der „Hotel Brand Monitor“ von Prodinger Tourismusberatung macht den Wert sichtbar

Wien (OTS) - Was der Gast mit der Hotelmarke verbindet, wird zum Erfolgsfaktor. Wo der Spagat zwischen Erlebnis und Hotelmarke gelingt, bleibt der Gast treu und ist kaum noch abzubringen. Erfolgreiche Hotelmarken stehen nicht nur für ein touristisches Produkt. Sie stehen für ein Lebensgefühl, bilden auch die Welt des Gastes ab, transportieren Werte, verkörpern Emotionen und Sehnsüchte und suggerieren Sicherheit und Vertrauen. Die Prodinger Beratungsgruppe misst seit einigen Jahren den monetären Wert dieser Hotelmarken mit Hilfe des „Hotel Brand Monitor".

Die Prodinger Tourismusberatung hat in den letzten Jahren auf diese Weise mehr als 50 Hotelmarken monetär bewertet. Bekannte und erfolgreiche Hotels wie das Biohotel Stanglwirt in Going, das Auracher Löchl in Kufstein, European Ayurveda Resort Sonnhof in Thiersee, das Boutique Hotel Altstadt in Wien, das Romantik Hotel im Weissen Rössl in St. Wolfgang und der Starwinzer Leo Hillinger - sie alle haben sich den Wert ihrer Marke durch die Prodinger Gruppe bestimmen lassen.

Der Monitor hilft den Unternehmern nicht nur bei der Bestimmung des Markenwertes, sondern unterstützt sie auch ganz konkret bei Bankgesprächen, Übergaben und Bewertungen. "Die Hotelmarke ist ein meist noch verstecktes Kapital. Ihr Wert besteht aus einer hohen Markenbekanntheit sowie aus der Zufriedenheit und dem Vertrauen in die Leistung des Unternehmens“ erklärt Julia Hopfner von der Prodinger Tourismusberatung.

„Mit unserem Markenbewertungsverfahren verbinden wir den Finanzwert mit der Gästeakzeptanz und der öffentlichen Präsenz. Die wirtschaftliche Bedeutung einer Marke basiert auf einer Vielzahl von Indikatoren, die einzeln oder in Relation betrachtet wiederum eine Bewertung ergeben. In den meisten touristischen Märkten herrscht ein harter Wettbewerbsdruck. Wer am Markt punkten will, muss bei seinen Gästen ankommen und auffallen. Die Marke beeinflusst den wirtschaftlichen Erfolg und das Nachfrageverhalten", fasst Hopfner zusammen.

Das Verfahren des Hotel Brand Monitors entspricht internationalen Bewertungsstandards. Die Prodinger Bewertung des immateriellen Vermögensgegenstandes „Marke“ wird von verschiedensten öffentlichen Stellen als einzige standardisierte Markenbewertung anerkannt.

Prodinger Tourismusberatung
Julia Hopfner
Tel.: +43 1 890 730 9
j.hopfner@prodinger.at
www.prodinger-tourismusberatung.at

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Freitag, 14. Juni 2019

Der „Hotel Brand Monitor“ von Prodinger Tourismusberatung macht ihren Wert sichtbar

Wien (OTS) - Was der Gast mit der Hotelmarke verbindet, wird zum Erfolgsfaktor. Wo der Spagat zwischen Erlebnis und Hotelmarke gelingt, bleibt der Gast treu und ist kaum noch abzubringen. Erfolgreiche Hotelmarken stehen nicht nur für ein touristisches Produkt. Sie stehen für ein Lebensgefühl, bilden auch die Welt des Gastes ab, transportieren Werte, verkörpern Emotionen und Sehnsüchte und suggerieren Sicherheit und Vertrauen. Die Prodinger Beratungsgruppe misst seit einigen Jahren den monetären Wert dieser Hotelmarken mit Hilfe des „Hotel Brand Monitor".

Die Prodinger Tourismusberatung hat in den letzten Jahren auf diese Weise mehr als 50 Hotelmarken monetär bewertet. Bekannte und erfolgreiche Hotels wie das Biohotel Stanglwirt in Going, das Auracher Löchl in Kufstein, European Ayurveda Resort Sonnhof in Thiersee, das Boutique Hotel Altstadt in Wien, das Romantik Hotel im Weissen Rössl in St. Wolfgang und der Starwinzer Leo Hillinger -sie alle haben sich den Wert ihrer Marke durch die Prodinger Gruppe bestimmen lassen.

Der Monitor hilft den Unternehmern nicht nur bei der Bestimmung des Markenwertes, sondern unterstützt sie auch ganz konkret bei Bankgesprächen, Übergaben und Bewertungen. "Die Hotelmarke ist ein meist noch verstecktes Kapital. Ihr Wert besteht aus einer hohen Markenbekanntheit sowie aus der Zufriedenheit und dem Vertrauen in die Leistung des Unternehmens“ erklärt Julia Hopfner von der Prodinger Tourismusberatung.

„Mit unserem Markenbewertungsverfahren verbinden wir den Finanzwert mit der Gästeakzeptanz und der öffentlichen Präsenz. Die wirtschaftliche Bedeutung einer Marke basiert auf einer Vielzahl von Indikatoren, die einzeln oder in Relation betrachtet wiederum eine Bewertung ergeben. In den meisten touristischen Märkten herrscht ein harter Wettbewerbsdruck. Wer am Markt punkten will, muss bei seinen Gästen ankommen und auffallen. Die Marke beeinflusst den wirtschaftlichen Erfolg und das Nachfrageverhalten", fasst Hopfner zusammen.

Das Verfahren des Hotel Brand Monitors entspricht internationalen Bewertungsstandards. Die Prodinger Bewertung des immateriellen Vermögensgegenstandes „Marke“ wird von verschiedensten öffentlichen Stellen als einzige standardisierte Markenbewertung anerkannt.

Prodinger Tourismusberatung
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Freitag, 07. Juni 2019

Es ist vollbracht!

Wien (OTS) - Nervös rutschen sie am Sessel hin und her. „Wird mein Name aufgerufen? Ob ich die Diplomprüfung wohl geschafft habe?“, fragen sich die Absolventen des 4. Lehrgangs der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie. Aber dann die Erleichterung: „Alle haben die Diplomprüfung bestanden, sogar 2 mit Auszeichnung“, verkündet der Prüfungsvorsitzende FH-Prof. Mag. Hubert Siller. Der Champagner wartet schon eisgekühlt und die „Diplom-Hüte“ werden geworfen.

Maximale Umsetzungs-Garantie schafft Lern-Transfer

„Die 14 Monate Akademie-Zeit mit intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema der eigenen Diplomarbeit waren schwierig“, sind sich die Teilnehmer einig. „Im Zuge der Akademie mussten wir eine umfangreiche Projektarbeit professionell im Betrieb umsetzen und dann in der Diplomarbeit unter wissenschaftlichen Aspekten analysieren.“

„Mit qualifizierten Hotelmanagern steht und fällt der Erfolg eines Hotels. Die DiA ist ein wesentlicher Baustein für die Karriere- und Persönlichkeits-Entwicklung“, ergänzen Akademie-Leiterinnen Prof. Elfriede Krempl und Mag. (FH) Tina Brandstetter.

Ein perfektes Wissens-Update

Zwei Teilnehmer haben die „Light-Version“ abgeschlossen und heben hervor: „Für uns waren jede Menge Wissens-Update, hochwertiger Erfahrungsaustausch und persönliche Weiterentwicklung mit dabei – aber mit weniger Zeitaufwand als in der Vollversion.“

Über die Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA)

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung. Alle relevanten Themen von Management und Führung sind abgedeckt. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA VI - startet im Sommer 2020. Anmeldungen sind in der Voll- oder Light-Version möglich. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (https://www.generatio.at/hotel-direktoren-akademie/)

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
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Dienstag, 04. Juni 2019

Bestpreisklausel vor Wieder-Einführung? Ein Schlag ins Gesicht der Hotellerie

Wien (OTS) - Laut einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf seien die „engen Ratenparitätsklauseln“ von Booking.com erforderlich und verhältnismäßig. Nicht nur der deutsche Hotelverband ist von der Entscheidung enttäuscht, wie Otto Lindner von der IHA das Urteil kommentiert. Auch hierzulande beobachtet man die Entwicklung mit Sorge.

„In Österreich ist die Bestpreisklausel seit 1. Jänner 2017 untersagt und die Preishoheit zumindest theoretisch wieder in der Hand der heimischen Hoteliers“, stellt Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung fest und ergänzt: „Die aktuellen Diskussionen rund um Booking.Basic und Sponsored Discounts belegen eindrucksvoll, dass sich Booking.com von der Bestpreisgarantie ohnehin nie verabschiedet hat. Ob mit oder ohne Klausel spielt dabei keine Rolle!“

Online Travel Agencies (OTAs) wie Booking.com, Expedia und HRS spielen im Vertriebsmix eine wichtige Rolle. Umso wichtiger ist es, sich nicht von einzelnen Partnern abhängig zu machen, sondern vermehrt auch die günstigeren und direkten Buchungskanäle im Fokus zu haben. Nicht nur die Preispolitik, sondern auch die Auswahl und Betreuung der richtigen Vertriebskanäle sind essentiell für erfolgreiches Revenue Management. Die Prodinger Tourismusberatung hat [10 Punkte für mehr Direktbuchungen und bessere Preise] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatungprodinger1) ausgearbeitet, die in unterschiedlichen Gewichtungen für jeden Hotelbetrieb wichtig sind.

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer
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Dienstag, 07. Mai 2019

Tourismus: Digitalisierung auf dem Prüfstand

Wien (OTS) - Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändern das Urlaubsverhalten massiv. Neben der Berücksichtigung gesellschaftlicher Metatrends rund um Individualisierung und Selbstoptimierung müssen Hoteliers deshalb auch Instrumente zur Optimierung der digitalen Gäste-Erfahrung im Hotel, der „Digital Guest Experience“, entwickeln.

Dies war eines der aktuellen Themen, die beim jüngsten eCommerce Info-Treffen der Prodinger Tourismusberatung zur Sprache kamen. Bei der „Frühstücksrunde“ im Schick Hotel Stephanie wurden die neuesten Digitalisierungstrends vorgestellt. Es wurde lebhaft über Chancen, Potenziale und Herausforderungen bei der Implementierung der neuen Prozesse diskutiert. Die Grundfrage lautete: auf welches Pferd sollten heimische Hoteliers tatsächlich setzen, um im Kampf um den Gast der Zukunft die Nase vorn zu haben?

Worum geht es eigentlich?

Die Digitalisierung, ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, geht im Tourismus weit über Buchungsportale, Online-Marketing und Sharing Economy hinaus. Die Prodinger Tourismusberatung hat die wichtigsten neuen Themenfelder zusammengefasst, wobei sie hier im konkreten Fall gerne auch gezielte Prozessunterstützung anbieten kann:

  • Smartphone First: Weltweit haben die mobilen Buchungen schon beinahe das Niveau der Desktop-Buchungen erreicht. Responsive Websites sind daher schon lange ein MUSS und auch Mobile Payment gewinnt zunehmend an Bedeutung.
  • Self-Check-In und Self-Check-Out: Einchecken via Smartphone reduziert die Wartezeiten und spart Kosten. Müssen sich Gäste allerdings für jedes Hotel eine eigene App herunterladen, dann wird das kaum genutzt werden.
  • Digitale Gästemappen und Concierge-Tablets werden zunehmend zum Ersatz für klassische, auf Papier gedruckte Gästemappen. Neu sind nun auch digitale Concierge-Systeme für die Rezeption. Über eine Plattform werden Hotels mit lokalen und regionalen Attraktionen (Museen, Zoo, Oper etc.) und Leistungserbringern (Taxis, Restaurants, etc.) verknüpft. Hotels können somit alle Services & Aktivitäten in einer All-in-one Plattform anbieten.
  • Automatisierte Anfragebeantwortung: Ein E-Mail-Reservierungsassistent liest ankommende Mails und sendet automatisch ein Angebot an die Gäste, bevor die Reservierungsmitarbeiter die Anfrage überhaupt gesehen haben.
  • Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) nimmt zu und die Systeme lernen, sich den Bedürfnissen Ihrer User anzupassen. Allerdings müssen in Zukunft durch den Einsatz von KI nicht nur Sehnsüchte geweckt, sondern vielmehr auch die individuellen Beziehungen und Handlungen des Gastes zum jeweiligen Hotel berücksichtigt und sinnvoll eingesetzt werden. Chatbots sind hier eine sinnvolle Angebotserweiterung (mit KI ausgestattet, lernen sie mit jeder Interaktion dazu) und bringen auch einen gewissen Unterhaltungsfaktor ins Spiel.

„Vor allem die Gästezufriedenheit kann durch Chatbots gesteigert werden, da der Gast das System zu jeder Zeit nutzen kann und seine Fragen beantwortet bekommt“, so Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung.

  • Digitalisierung im Hotelzimmer: Die Lieblings-Snacks der Gäste sind im wohltemperierten Zimmer bereits vorbereitet; Licht, Musik und Temperatur sind individuell voreingestellt bzw. können einfach via App nachjustiert werden.
  • Nutzer von Alexa und Siri sind es bereits gewohnt, mit einem virtuellen Gesprächspartner zu interagieren. Durch Sprachassistenten können Informationen zu Hoteldienstleistungen und Öffnungszeiten von Ausflugszielen erfragt werden. Auch die Steuerung von Licht, Musik und Raumtemperatur sowie die Bestellung und Reservierung von Room-Service wird erleichtert.

Digitale Chancen und Stolpersteine

Digitalisierung kann je nach Zielgruppenansprache zu einem wichtigen Faktor in der Stammgästebindung werden. Gäste erwarten sich reibungslose und möglichst personalisierte Erlebnisse. Diese beginnen bei der perfekten Angebotsgestaltung mithilfe von Revenue Management und enden bei der personalisierten Post-Departure-Ansprache. Dazwischen befinden sich unzählige digitale Touchpoints, die im Online-Marketing genutzt werden müssen, um die Gäste zur Buchung zu animieren.

Eine wichtige Rolle in jeder Digitalisierungs-Strategie spielt die bestehende Infrastruktur. Manche Hotels betreiben mehrere Systeme, wie Schließsystem, Online-Buchungstools und Kassensystem. „Es ist sehr leicht, die Betriebe zu kritisieren, dass sie diese Dienste nicht vernetzen“ stellt Riederer fest. „Allerdings sind oft gar keine Schnittstellen zwischen den bestehenden Systemen möglich bzw. können diese nur mit einem hohen finanziellen Aufwand realisiert werden.“ Hier sieht Riederer vor allem die schon lange etablierten Hotelsoftware-Anbieter in der Pflicht. „Der Hotelier muss die Möglichkeit haben, alle Daten in allen angebundenen Systemen nutzen zu können. Dazu müssen sich die Hotelsoftware-Anbieter endlich flächendeckend gegenüber Drittanbietern öffnen!“.

Mitarbeitereffizienz durch Digitalisierung

Dass Digitalisierung auch Arbeitsprozesse vereinfachen und optimieren kann und sich somit positiv auf Arbeitsbewältigung und letztendlich Personalkosten auswirkt, wird oftmals vergessen. Für Hotels wird es immer wichtiger, sich auf technikaffine Zielgruppen einzustellen. Es müssen aber auch die richtigen Systeme und Services genutzt werden, um die Arbeitsabläufe (im Front-Office ebenso wie im Housekeeping und im Restaurant) optimal zu gestalten und die Mitarbeiter zu entlasten.

Gegentrend zur Digitalisierung

Die Digitalisierung und die ständigen Diskussionen rund um Künstliche Intelligenz (KI) führen bei vielen Leuten zu Reizüberflutung und Stress. Diese Entwicklung hat schon einen Punkt erreicht, an dem entgegengesetzte Tendenzen spürbar werden. Der vorübergehende Verzicht auf permanente Verfügbar- und Erreichbarkeit (33 % der Deutschen wollen künftig bewusst öfter offline sein) wird zu einem neuen Wunsch, die „Entschleunigung“ damit zur attraktiven Angebotsidee.

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer, Leiter Revenue Management & e-Commerce
01/890 730 9
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Donnerstag, 29. November 2018

Wie werden Gäste in alpinen Hotels wohnen?

Wien (OTS) - Der neue Prodinger Report „Die Zukunft der Ferienhotellerie in den Alpen“ analysiert den Status quo und zeigt, welche Schritte für einen langfristigen Erfolg entscheidend sind.

Prodinger hat den schillernden Bereich „alpiner Lifestyle“ unter die Lupe genommen. Der Report eröffnet einen reflektierten Einblick in das Mindset von alpinen Gastgebern, die auf ihre Art und Weise den alpinen Lifestyle definiert haben. Gemeinsam mit Architekten, Fashion-Vordenkern und kreativen Hoteliers wurde untersucht, was den alpinen Lebensstil eigentlich ausmacht und welche Erwartungen der Gast von morgen hat. Unter Berücksichtigung jüngster Trends gibt der Report den Hoteliers konkrete Empfehlungen zur Umsetzung authentischer Lifestyle-Projekte im alpinen Raum.

Der Begriff „alpiner Lifestyle“ hat in den letzten Jahren eine rasante Erweiterung erfahren: Alpin inspirierte Zimmer, Apartments und Wellness-Einrichtungen drängten innerhalb kürzester Zeit auf den Markt. Mit Küche, Architektur, ihrem Logo oder einem passenden Slogan versuchen Hoteliers heute, ihren Gästen ein alpines Gefühl zu vermitteln. Die Folge davon ist, dass es vielen Hotels an Individualität und einer klaren Linie fehlt. Die meisten Konzepte sind schlichtweg austauschbar.

Der Wunsch nach einem Kontrastprogramm

Aus touristischer Sicht hat der gesamte Alpenraum einen sehr hohen Stellenwert: Rund 500 Millionen Nächtigungen werden jährlich gezählt – Tendenz steigend. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen in Städten leben, spielt der Ferienhotellerie gut in die Karten. Der Wunsch nach einem Kontrastprogramm, wie Bewegung in der frischen Bergwelt oder die Wiederentdeckung des Regionalen, nimmt deutlich zu. Das führt zu einem gänzlich neuen Selbstverständnis von alpinem Urlaub, Nachhaltigkeit und Postmaterialismus.

Begriffsdefinition

Alte Werte und Traditionen erleben seit geraumer Zeit eine kräftige Renaissance. Bei der Definition von „alpinem Lifestyle“ war dieser Trend klar spürbar. So sind es laut Expertenteam Grundwerte wie Bodenständigkeit, Tradition und Ehrlichkeit, welche den Kern des alpinen Lebensstils ausmachen. Zudem wird alpiner Lifestyle immer auch mit Outdoor-Aktivitäten, mit der Natur, den Bergen und einer bodenständigen Architektur verbunden. All diese Werte und Faktoren sind es, die dem alpinen Lifestyle Substanz verleihen.

Einig waren sich die Experten auch darüber, dass in erster Linie die Menschen, die in den Alpen leben, den alpinen Lebensstil definieren. „Nur wer im alpinen Raum lebt, kann ein Verständnis für diese Lebenseinstellung aufbauen“, sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Gruppe.

Alpiner Lifestyle reloaded

Müssen alte Zöpfe in der Hotellerie abgeschnitten werden und sind die Zeiten von rustikaler Eiche, Hirschgeweihen, gehäkelten Tischdecken und Zirbenstuben-Herrlichkeiten vorbei? „Der Gast wünscht sich eine neue Definition der alpinen Tradition, weg von Kulisse und vorgetäuschter Authentizität. Sinn und Zweck soll nicht die Darstellung überholter Werte sein, sondern eine konsequente und eine dem modernen Zeitgeist entsprechende Umsetzung“, schildert Thomas Reisenzahn.

In den Alpen wird heute bereits vielerorts ein zeitgenössischer Alpenstil gepflegt, der offen und hochwertig traditionelles mit modernem Design verbindet. Die besondere Herausforderung liegt darin, die eigene Identität nicht auf dem Altar der Modernität zu opfern.

Untersucht werden im Prodinger-Report neben den Anforderungen der Gäste von morgen auch aktuelle Trends, wie die vermehrte Nachfrage nach Long-Stay Apartments, das Vordringen von Mixed Use-Konzepten sowie die sich öffnende Online-Offline Divergenz. Unter Berücksichtigung all dieser Parameter eröffnen sich für die Ferienhotellerie gute Chancen, mit authentischem „alpinen Lifestyle“ neue und zufriedene Gäste zu gewinnen. Es gilt, adäquate Produktangebote zu schaffen.

Lassen Sie sich ein auf eine neudefinierte Sicht kontroverser Gesprächspartner wie Michi Klemera (Geschäftsführer Luis Trenker), Kasper Frauenschuh (Eigentümer Frauenschuh Modegeschäft) und Julian Scharfetter (Junior Chef Weitmoser Schlossalm), die verdeutlichen, wie neuer alpiner Lifestyle seine Entsprechung finden kann.

Die Leseprobe ist unter folgendem [Link] (http://bit.ly/2DIzy9G ) ab sofort zum Download verfügbar.

Alpiner Lifestyle: Die Zukunft der Ferienhotellerie in den Alpen -Herausgeber: Prodinger Beratungsgruppe - November 2018 - 92 Seiten -gedruckter Report € 36 zzgl. MwSt. unter tourismusberatung@prodinger.at

PRODINGER BERATUNGSGRUPPE
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

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