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Presseaussendungen

Freitag, 15. Mai 2020

Tourismus nach Corona: Die Öffnung von Attraktionen als Lebensader

Wien (OTS) - Das unerschöpfliche Kulturangebot zieht Touristen nach Wien. Museen öffnen wieder die Tore, doch unter welchen Bedingungen? Wann darf wieder ein Theater besucht werden? Das Start-Up GET LOCAL hilft Wiener Hotels, auch in unsicheren Zeiten den Gästen sichere Auskunft und einen gesicherten Zugang zu geben.

Die Mitteilung der Bundesregierung, dass Hotellerie, Gastronomie und Freizeitbetriebe unter bestimmten Auflagen wieder öffnen dürfen, lässt den österreichischen Tourismus aufatmen. Unterschiedliche Wiedereröffnungs-Daten, Zugangsbeschränkungen und abweichende Bedingungen, unter denen ein Schloss Schönbrunn, der Tiergarten, oder die Albertina wieder besucht werden dürfen, sorgen jedoch für Verwirrung. „Zu einem erstklassigen Hotel-Gästeservice gehören zuverlässige Auskünfte zur Erkundung der Stadt dazu. Gäste werden Sicherheit suchen, Informationen dürfen nicht fehlerhaft sein oder das Hotel wird direkt darunter leiden“, erläutert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer in der Prodinger Beratungsgruppe.

Das Start-up GET LOCAL steht der Hotellerie bei der Bewältigung dieser großen Herausforderung unterstützend zur Seite. Durch den ständigen Kontakt und die bereits realisierten Schnittstellen mit Museen, Theatern, Tierparks und Restaurants werden der Wiener Hotellerie aktuelle Informationen rund um die COVID-19-Auflagen und Beschränkungen digital zur Verfügung gestellt und ständig aktualisiert. Einfach und schnell können sich Hotels über den Status informieren und somit touristische Aktivitäten zuverlässig vermarkten. „Kein Gast wünscht den Weg zum Museum auf sich zu nehmen, um dann zu erfahren, dass das Besucherlimit bereits erreicht ist. Direkte Buchbarkeit und Ticketerstellung via GET LOCAL sind enorme Vorteile für den Gast“, informiert Marco Riederer, Leiter Revenue Management und e-Commerce der Prodinger Tourismusberatung. „Dank Schnittstellen in die Systeme der Leistungserbringer können Verfügbarkeiten in Echtzeit abgebildet und Gästeströme mit unserer digitalen Concierge-Buchungsplattform gesteuert werden. Bei kleineren Unternehmen können wir Time-Slots und Kontingente abbilden“, fügt Stefan Neukom, Gründer und Geschäftsführer des Start-ups, hinzu.

Gerade auch vor dem Hintergrund eines verminderten Gästeaufkommens für die nähere Zukunft müssen Hotels vermehrt nach neuen Einnahmequellen suchen. GET LOCAL bietet das optimale Tool, um den Umsatz des Hotels durch Zusatzverkäufe an der Rezeption zu erhöhen. Touristen dürfen sich über zuverlässige Auskunft freuen und die einzigartigen Sehenswürdigkeiten und kulturellen Attraktionen der Kaiserstadt fast wie in alten Zeiten genießen. Damit kann sich die Stadt Wien weltweit als sichere und kulturaffine Destination attraktiv positionieren.

Über GET LOCAL

GET LOCAL entwickelt und betreibt digitale Concierge-Service-Gesamtlösungen für Hotels. Über einen maßgeschneidert auf die Destination kuratierten digitalen Marktplatz und Online-Buchungsplattformen verkaufen Hotels an ihre Gäste bequem Services, Aktivitäten und exklusiv ausgehandelte Erlebnis-Packages lokaler Partnerfirmen. GET LOCAL wird in Zürich, Basel und Wien bereits von über 50 Premium-Hotels und Serviced-Apartments-Anbietern genutzt. Weitere Destinationen im DACH-Raum sind noch für 2020 geplant. [getlocal.ch] (http://www.getlocal.ch)

Stefan Neukom
Geschäftsführer Get Local AG
Tel: +41 75 400 58 58
stefan.neukom@getlocal.ch

Thomas Reisenzahn
Geschäftsführer Prodinger Tourismusberatung
t.reisenzahn@prodinger.at

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Sonntag, 19. April 2020

Wie verändert die Post-Corona Gesellschaft unsere Hotels?

Wien (OTS) - Insbesondere seit den gravierenden Einschnitten der Covid-19 Krise hat sich bestätigt, dass die Hotellerie nicht nur ein Schönwetter-Geschäft ist. Wir werden noch Monate mit den Auswirkungen dieser Pandemie konfrontiert sein – doch eines ist gewiss: Die Zeit danach wird kommen und aktuell sind Inspirationen und Denkanstöße für die Unternehmensstrategie von morgen die „Causa prima“ im Hotelmanagement.

Ein Ergebnis, das gleichsam von heute auf morgen die gesamte Normalität radikal verändert, wird mit Sicherheit auch das touristische Produkt in der Hotellerie nachhaltig beeinflussen und mitunter sogar neu definieren. Plötzlich wird alles in Frage gestellt! Soziale Verzichte, die materielle Detox-Phase und die Solidarität zu den Mitmenschen werden einen noch nie da gewesenen Paradigmenwechsel einleiten.

Speziell im Marketing müssen Gäste in Zukunft ganz anders angesprochen werden. Die Corona-Krise wird deren Grundgerüst an Werten und Lebenseinstellungen zwar nicht verändern, bereits vorhandene Ausprägungen werden aber eher verstärkt. Vor allem die Diskussion über Globalisierung sowie die Themen Zusammenhalt, Verantwortung, Gemeinschaft und Familie werden in Zukunft die touristischen Werbeaussagen prägen. Weiters ist davon auszugehen, dass die Krise zu einem Turbo für den Klimaschutz wird.

Trendreport Hotelzimmer & Gäste

Im brandneuen Trendreport „Hotelzimmer & Gäste“ haben wir die Sichtweise von Kunden eingefangen und uns intensiv damit beschäftigt, was sich Gäste von einem Hotel bzw. einem Hotelzimmer eigentlich erwarten. Soll es nachhaltig & reduziert, chic & stylisch oder vor allem technologisch & smart sein?

Basierend auf den von INTEGRAL konzipierten Sinus-Milieus®, also Menschen mit ähnlichen Werten, Lebensstilen und ästhetischen Vorlieben, haben Spezialisten aus den Bereichen Design, Marketing, Architektur und Hotellerie verschiedene Hotelformen und Zimmer für Zielgruppen aus den unterschiedlichen Milieus konzipiert.

Fakt ist, dass es oft vorkommt, dass Einrichtungsstil oder Hotelphilosophie nicht zur Zielgruppe passen. Was für den einen Gast ein absolutes „Muss“ darstellt, ist für den anderen überflüssig. Die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste werden in der Folge oftmals nicht erfüllt, was zu Unzufriedenheit führt.

Für die Hotellerie stellt sich dabei die Frage, wie ein Betrieb mit den geänderten Gästeanforderungen einer Post-Corona Gesellschaft umgeht. Nur wer Dienstleistungen und Innovationen mit den Gästeansprüchen bestmöglich verknüpft, wird sich nach der Krise am Markt behaupten. Um Gäste von der Hotelphilosophie und der dazu passenden architektonischen Ausgestaltung zu überzeugen, ist es essentiell, die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe zu kennen. Denn diese unterscheiden sich weitgehend.

Die eine Gästegruppe favorisiert ein loft-artiges Zimmer mit gradlinigem Design, dunklen Materialien und den neuesten digitalen Lösungen. Das Smartphone und Tablet ständig parat zu haben ist für diese Gäste wichtig. Sie wünschen ausreichend Lademöglichkeiten und bequeme Sitzmöbel zum Surfen und Arbeiten. Andere wiederum lieben ausgefallenes, bunteres Design und fühlen sich nur mit exklusiven Materialien wohl. Zu viele und zu innovative digitale Lösungen überfordern sie.

Eine Leseprobe aus unserem neuen Trendreport „Hotelzimmer & Gäste“ ist [unter folgendem Link ab sofort zum Download] (https://www.ots.at/redirect/Leseprobe1) verfügbar.

Hotelzimmer & Gäste | Prodinger Beratungsgruppe | Frühjahr 2020 | 128 Seiten Der gedruckte Report kann um 79 Euro zzgl. MwSt. unter [tourismusberatung@prodinger.at] (mailto:tourismusberatung@prodinger.at) bestellt werden

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 1 890 703 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Freitag, 03. Januar 2020

Regierungsprogramm: Positive Nachrichten für den Tourismus

Wien (OTS) - Der Tourismus wird im mehr als 300 Seiten starken Programm der türkis-grünen Bundesregierung auf sieben Seiten behandelt. "Die auf diesen Seiten angeführten Punkte werden sehr abstrakt beschrieben und müssen noch konkretisiert werden", stellt Thomas Reisenzahn, GF der Prodinger Tourismusberatung, bei einer ersten Durchsicht der soeben vorgelegten großen Vorhaben der neuen österreichischen Regierung fest.

Die Bundesregierung bekennt sich in ihrem Papier „Aus Verantwortung für Österreich“ grundsätzlich dazu, im Zuge einer geplanten Steuerstrukturreform Mitarbeiter spürbar zu entlasten und das Steuersystem zu vereinfachen. "Ausdrückliches Ziel der neuen Regierung ist der Erhalt einer kleinteiligen und häufig familiengeführten Tourismusbranche sowie die besondere Unterstützung von kleineren und mittleren Unternehmen, um die Wertschöpfung im Ort zu stärken. Dafür braucht es Entlastungen für unsere Tourismusbetriebe", mahnt Reisenzahn weiterführende konkrete Schritte an.

Der Plan T bleibt, wie auch für die Vorgängerregierung, die Grundlage der Tourismuspolitik für die nächsten Jahre. Dies bedeutet, Wachstum nicht mehr ausschließlich an Nächtigungszuwächsen zu messen. Auch umfasst dies die Weiterentwicklung der Österreich Werbung. „Endlich wird die Messung mittels Tourismus-Satellitenkonten für jedes Bundesland zur Pflicht, und das nach den Standards von WIFO und Statistik Austria“, begrüßt Reisenzahn diesen Schritt in die richtige Richtung.

Auf die Budgetsituation - Stichwort „Budgeterhöhung“ der ÖW - wird allerdings nicht eingegangen. Weiterhin soll es Sonderbudgets geben, vorrangig für nachhaltigen Tourismus im Sinne von Klima- und Umweltschutz sowie zur Digitalisierung. Es soll auch zu einer Neugestaltung der Richtlinien der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) kommen, die ab 2021 in Kraft treten sollen. In der Folge wird die gewerbliche Tourismusförderung mit Fokus auf Familienbetriebe neu ausgerichtet. Es kommt zu einer Zusammenführung der Haftungsrahmen für Tourismusbetriebe auf 575 Mio. Euro sowie zur Schaffung eines mit 50 Mio. Euro dotierten Eigenkapitalfonds. Kapazitätserweiterungen werden weiterhin nur in besonders entwicklungsschwachen Regionen ermöglicht. Finanzielle Unterstützung wird es für umweltzertifizierte Hotels geben, ebenso wie für besonders durch den Klimawandel bedrohte Regionen. Hier soll es in Richtung ganzjähriger Tourismuskonzepte gehen. Auch sollen Maßnahmen zur Vermeidung von Flächenverbrauch durch die Tourismuswirtschaft initiiert werden.

Im Fokus der Regierungsvorhaben liegen auch die Online-Buchungsplattformen. Diese dürfen in Zukunft nur noch Unterkünfte anbieten, die beim Finanzministerium registriert sind.

Bei der Abschreibung dürfte es zu einer Sonderregelung für den Tourismus kommen. Die Abschreibungszeiträume werden im Zuge der Steuerstrukturreform überprüft und an die tatsächlichen Nutzungsdauern anpasst. Bei anderen Unternehmungen sollte die steuerliche Abschreibung von abnutzbaren Anlagegütern an das Unternehmensgesetzbuch im betrieblichen Bereich angeglichen werden. Es kommt zu einer Erhöhung der Freigrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) auf 1.000 Euro, mit dem Ziel einer weiteren Erhöhung auf 1.500 Euro für GWG mit besonderer Energieeffizienz. Weiters soll bei Betriebsübergaben eine zweijährige „grace period“ eingeführt werden, in der es nur zu den nötigsten betrieblichen Kontrollen kommt.

Hinsichtlich der Erbringung von Dienstleistungen durch Mitarbeiter zeichnen sich folgende Schwerpunkte ab: Bei der Entlastung geringer und mittlerer Einkommen wird der Kurs der Vorgängerregierung fortgesetzt. Hier sollen die erste, zweite und dritte Stufe des Einkommensteuertarifs jeweils von 25% auf 20%, von 35% auf 30% und von 42% auf 40% reduziert werden. Die kalte Progression soll mittels einer adäquaten Anpassung der Grenzbeträge für die Progressionsstufen auf Basis der Inflation der Vorjahre unter Berücksichtigung der Verteilungseffekte bereinigt werden. Es kommt auch zu einer Prüfung der Möglichkeiten einer Senkung der Lohnnebenkosten ohne Leistungsreduktion.

Eine langjährige Forderung der Prodinger Beratungsgruppe wird ebenfalls umgesetzt. Es kommt zu einer strukturellen Vereinfachung der Lohnverrechnung (bessere Koordinierung der einzelnen Player: Finanzamt, Gebietskrankenkasse und Gemeinden) und zu einer Harmonisierung der Beitrags- und Bemessungsgrundlage. Weiters soll es zu weniger Komplexität und zu Dokumentationserleichterungen in der Lohnverrechnung kommen. Ein weiterer Punkt des Regierungsprogramms ist eine sinnvolle Reform der Anführung der Dienstgeberabgaben auf dem Lohnzettel.

Die notwendige Reform der Rot-Weiß-Rot Karte wird in Angriff genommen und ein Fokus auf gemeinsame Nutzung und Erneuerung von Mitarbeiterunterkünften gelegt. Die Durchlässigkeit von dualen Ausbildungen bis in den tertiären Bereich wird künftig ebenfalls gefördert. Es kommt auch zu einer Ausweitung des Gewinnfreibetrags für Investitionserfordernisse ab einem Gewinn von 100.000 Euro und zu einer KöSt-Entlastung auf 21%. Weiters soll es zu einer KESt-Befreiung für ökologische Investitionen kommen.

Die Gewinnermittlung bei Unternehmensgesetzbuch-Bilanz und Steuerbilanz werden zusammengeführt. Eine Harmonisierung der Firmenwertabschreibung ist, so Reisenzahn, ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Die geradezu antike Veröffentlichungspflicht in Papierform in der Wiener Zeitung wird ebenfalls abschafft.

Die Förderung der Energieeffizienz und die Einrichtung von Anreizsystemen für Unternehmen zum Ersatz ineffizienter Technologien tragen die klare Handschrift des Grünen Regierungspartners. Bei den künftigen Investitionsprämien liegt der Fokus bei klimaschonenden Technologien. Schließlich kommt es bei den Flugticketabgaben zu Erhöhungen bei Flügen auf der Kurz- und Mittelstrecke.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 16 -1644
t.reisenzahn@prodinger.at
www.prodinger-tourismusberatung.at

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Dienstag, 03. Dezember 2019

Härtetest für Österreichs Hotellerie

Wien (OTS) - Antworten darauf liefert die in erstmalig erschienene Dokumentation T.A.I. Analytics powered by Prodinger. Anhand der Jahresabschlüsse und Lageberichte von über 100 österreichischen Hotelunternehmen wurden jeweils die Top-10 von 17 verschiedenen Kennzahlen ermittelt und namentlich angeführt, getrennt nach Ferien-und Stadthotellerie.

  • Wer sind die Keyplayer in Österreichs Hotellerie?
  • Welche von ihnen sind die erfolgreichsten?
  • Worin unterscheiden sich die Kennzahlen von Stadt- und Ferienhotellerie?
  • Und anhand welcher Benchmarkzahlen können Hoteliers feststellen, wo der eigene Betrieb im Vergleich zu anderen steht?

T.A.I. Analytics powered by Prodinger liefert außerdem einen Überblick der Entwicklungen von Stadt- und Ferienhotellerie, angefangen von 2017 bis hin zu einer ersten Analyse des Sommers 2019.

Ergänzend dazu gibt es eine detaillierte Auflistung über die führenden Hotelunternehmen, von „A“ wie Albrecht Hotels bis „Z“ wie den Hotel Zoo der Austria Trend Hotels, alles zusammen knapp 600 Standorte, mit Informationen über Zimmeranzahl, Umsatz, Wellness- und Seminarflächen, Eigentümer, Vorstände und Geschäftsführer etc.

Die Dokumentation wie T.A.I. Analytics powered by Prodinger ist ein Muss für alle, die sich intensiv mit Österreichs Tourismus beschäftigen und ab sofort erhältlich unter [analytics@tai.at] (mailto:analytics@tai.at) oder [tourismusberatung@prodinger.at] (mailto:tourismusberatung@prodinger.at)

T.A.I. Analytics powered by Prodinger

  • Daten der 600 größten Hotelunternehmen Österreichs
  • Kennzahlen-Analyse von 100 Jahresabschlüssen (über 250 Hotels mit zusammen mehr als 1,5 Mrd. Euro Umsatz)
  • Ranking der erfolgreichsten Unternehmen
  • Benchmark-Analysen
  • 152 Seiten

Preis:

  • 460,- € inkl. 10% MWSt. (Hardcopy, Postversand)
  • 380,- € inkl. 10% MWSt. für T.A.I.-Abonnenten sowie Kunden der Prodinger Tourismusberatung

Christopher Norden
Chefredakteur T.A.I.
Tel.: +43 1 588 81 61
norden@tai.at
www.tai.at

Thomas Reisenzahn
Geschäftsführung Prodinger Tourismusberatung
Tel.: +43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at
www.prodinger-tourismusberatung.at

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Mittwoch, 20. November 2019

Lebenslanges Lernen geht in die 6. Runde

Wien (OTS) - „60 Jahre und kein bisschen weise...“ Dieser Spruch gilt schon lange nicht mehr. In der DiA sitzen Geschäftsführer und Direktoren sogar mit 60! Mit Stolz weisen wir auf den Altersdurchschnitt von 45 Jahren hin – denn das war die Gründungs-Idee der DiA.

Management-Update in rockigen 14 Monaten

Pragmatisch und resultatorientiert werden die State-of-the-art-Management-Themen auf der Online-Lernplattform und in den 6 Präsenz-Modulen á 2,5 Tagen abgedeckt – und in 14 Monaten alles in die Praxis umgesetzt. Eine explizite DNA hat die DiA auch: Sie ist der Treffpunkt der erfahrenen Hoteldirektoren, Eigentümer und Geschäftsführer!

Die DiA aus der Sicht der Teilnehmer:

  • Persönlicher Erfolg ist programmierbar: Wir loten die eigenen Grenzen aus & verschieben sie. Nach vorne! Das spüren auch unsere Mitarbeiter – positiv!
  • eLearning spart Präsenz-Tage: Wir können das aktuellste Management-Wissen online lernen! Das Hotel schon vor dem Präsenzmodul aus der Vogelperspektive betrachten – das verschafft uns direkte Umsetzungserfolge! Unschlagbar!
  • Top-Vortragende und Betreuung im Zweierteam: Dadurch kann jeder von uns im Modul am eigenen Betrieb arbeiten. Intensivst!
  • Networking auf hohem Niveau: Die 15 coolen Kollegen und die Top Vortragenden: Das garantiert uns das MIT- und VON-einander lernen. Und macht Spaß!

Ist die DiA etwas für mich?

Wer selbst zum Mindchanger werden und letztes „state of the art Wissen“ in allen Managementbereichen erwerben und umsetzen will: der nächste Lehrgang – DiA VI - startet am 23. September 2020. Details und Anmeldung unter direktoren-akademie.at

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn
+43 6542 736 16 -1644
t.reisenzahn@prodinger.at

Generatio Hotel Management Consulting
Prof. Elfriede Krempl
+43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at

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Freitag, 21. Juni 2019

Der „Hotel Brand Monitor“ von Prodinger Tourismusberatung macht den Wert sichtbar

Wien (OTS) - Was der Gast mit der Hotelmarke verbindet, wird zum Erfolgsfaktor. Wo der Spagat zwischen Erlebnis und Hotelmarke gelingt, bleibt der Gast treu und ist kaum noch abzubringen. Erfolgreiche Hotelmarken stehen nicht nur für ein touristisches Produkt. Sie stehen für ein Lebensgefühl, bilden auch die Welt des Gastes ab, transportieren Werte, verkörpern Emotionen und Sehnsüchte und suggerieren Sicherheit und Vertrauen. Die Prodinger Beratungsgruppe misst seit einigen Jahren den monetären Wert dieser Hotelmarken mit Hilfe des „Hotel Brand Monitor".

Die Prodinger Tourismusberatung hat in den letzten Jahren auf diese Weise mehr als 50 Hotelmarken monetär bewertet. Bekannte und erfolgreiche Hotels wie das Biohotel Stanglwirt in Going, das Auracher Löchl in Kufstein, European Ayurveda Resort Sonnhof in Thiersee, das Boutique Hotel Altstadt in Wien, das Romantik Hotel im Weissen Rössl in St. Wolfgang und der Starwinzer Leo Hillinger - sie alle haben sich den Wert ihrer Marke durch die Prodinger Gruppe bestimmen lassen.

Der Monitor hilft den Unternehmern nicht nur bei der Bestimmung des Markenwertes, sondern unterstützt sie auch ganz konkret bei Bankgesprächen, Übergaben und Bewertungen. "Die Hotelmarke ist ein meist noch verstecktes Kapital. Ihr Wert besteht aus einer hohen Markenbekanntheit sowie aus der Zufriedenheit und dem Vertrauen in die Leistung des Unternehmens“ erklärt Julia Hopfner von der Prodinger Tourismusberatung.

„Mit unserem Markenbewertungsverfahren verbinden wir den Finanzwert mit der Gästeakzeptanz und der öffentlichen Präsenz. Die wirtschaftliche Bedeutung einer Marke basiert auf einer Vielzahl von Indikatoren, die einzeln oder in Relation betrachtet wiederum eine Bewertung ergeben. In den meisten touristischen Märkten herrscht ein harter Wettbewerbsdruck. Wer am Markt punkten will, muss bei seinen Gästen ankommen und auffallen. Die Marke beeinflusst den wirtschaftlichen Erfolg und das Nachfrageverhalten", fasst Hopfner zusammen.

Das Verfahren des Hotel Brand Monitors entspricht internationalen Bewertungsstandards. Die Prodinger Bewertung des immateriellen Vermögensgegenstandes „Marke“ wird von verschiedensten öffentlichen Stellen als einzige standardisierte Markenbewertung anerkannt.

Prodinger Tourismusberatung
Julia Hopfner
Tel.: +43 1 890 730 9
j.hopfner@prodinger.at
www.prodinger-tourismusberatung.at

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Freitag, 14. Juni 2019

Der „Hotel Brand Monitor“ von Prodinger Tourismusberatung macht ihren Wert sichtbar

Wien (OTS) - Was der Gast mit der Hotelmarke verbindet, wird zum Erfolgsfaktor. Wo der Spagat zwischen Erlebnis und Hotelmarke gelingt, bleibt der Gast treu und ist kaum noch abzubringen. Erfolgreiche Hotelmarken stehen nicht nur für ein touristisches Produkt. Sie stehen für ein Lebensgefühl, bilden auch die Welt des Gastes ab, transportieren Werte, verkörpern Emotionen und Sehnsüchte und suggerieren Sicherheit und Vertrauen. Die Prodinger Beratungsgruppe misst seit einigen Jahren den monetären Wert dieser Hotelmarken mit Hilfe des „Hotel Brand Monitor".

Die Prodinger Tourismusberatung hat in den letzten Jahren auf diese Weise mehr als 50 Hotelmarken monetär bewertet. Bekannte und erfolgreiche Hotels wie das Biohotel Stanglwirt in Going, das Auracher Löchl in Kufstein, European Ayurveda Resort Sonnhof in Thiersee, das Boutique Hotel Altstadt in Wien, das Romantik Hotel im Weissen Rössl in St. Wolfgang und der Starwinzer Leo Hillinger -sie alle haben sich den Wert ihrer Marke durch die Prodinger Gruppe bestimmen lassen.

Der Monitor hilft den Unternehmern nicht nur bei der Bestimmung des Markenwertes, sondern unterstützt sie auch ganz konkret bei Bankgesprächen, Übergaben und Bewertungen. "Die Hotelmarke ist ein meist noch verstecktes Kapital. Ihr Wert besteht aus einer hohen Markenbekanntheit sowie aus der Zufriedenheit und dem Vertrauen in die Leistung des Unternehmens“ erklärt Julia Hopfner von der Prodinger Tourismusberatung.

„Mit unserem Markenbewertungsverfahren verbinden wir den Finanzwert mit der Gästeakzeptanz und der öffentlichen Präsenz. Die wirtschaftliche Bedeutung einer Marke basiert auf einer Vielzahl von Indikatoren, die einzeln oder in Relation betrachtet wiederum eine Bewertung ergeben. In den meisten touristischen Märkten herrscht ein harter Wettbewerbsdruck. Wer am Markt punkten will, muss bei seinen Gästen ankommen und auffallen. Die Marke beeinflusst den wirtschaftlichen Erfolg und das Nachfrageverhalten", fasst Hopfner zusammen.

Das Verfahren des Hotel Brand Monitors entspricht internationalen Bewertungsstandards. Die Prodinger Bewertung des immateriellen Vermögensgegenstandes „Marke“ wird von verschiedensten öffentlichen Stellen als einzige standardisierte Markenbewertung anerkannt.

Prodinger Tourismusberatung
Julia Hopfner
Tel.: +43 1 890 730 9
j.hopfner@prodinger.at
www.prodinger-tourismusberatung.at

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Freitag, 07. Juni 2019

Es ist vollbracht!

Wien (OTS) - Nervös rutschen sie am Sessel hin und her. „Wird mein Name aufgerufen? Ob ich die Diplomprüfung wohl geschafft habe?“, fragen sich die Absolventen des 4. Lehrgangs der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie. Aber dann die Erleichterung: „Alle haben die Diplomprüfung bestanden, sogar 2 mit Auszeichnung“, verkündet der Prüfungsvorsitzende FH-Prof. Mag. Hubert Siller. Der Champagner wartet schon eisgekühlt und die „Diplom-Hüte“ werden geworfen.

Maximale Umsetzungs-Garantie schafft Lern-Transfer

„Die 14 Monate Akademie-Zeit mit intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema der eigenen Diplomarbeit waren schwierig“, sind sich die Teilnehmer einig. „Im Zuge der Akademie mussten wir eine umfangreiche Projektarbeit professionell im Betrieb umsetzen und dann in der Diplomarbeit unter wissenschaftlichen Aspekten analysieren.“

„Mit qualifizierten Hotelmanagern steht und fällt der Erfolg eines Hotels. Die DiA ist ein wesentlicher Baustein für die Karriere- und Persönlichkeits-Entwicklung“, ergänzen Akademie-Leiterinnen Prof. Elfriede Krempl und Mag. (FH) Tina Brandstetter.

Ein perfektes Wissens-Update

Zwei Teilnehmer haben die „Light-Version“ abgeschlossen und heben hervor: „Für uns waren jede Menge Wissens-Update, hochwertiger Erfahrungsaustausch und persönliche Weiterentwicklung mit dabei – aber mit weniger Zeitaufwand als in der Vollversion.“

Über die Direktoren-Geschäftsführer-Akademie (DiA)

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung. Alle relevanten Themen von Management und Führung sind abgedeckt. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA VI - startet im Sommer 2020. Anmeldungen sind in der Voll- oder Light-Version möglich. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (https://www.generatio.at/hotel-direktoren-akademie/)

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 6542 736 61–1644
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Dienstag, 04. Juni 2019

Bestpreisklausel vor Wieder-Einführung? Ein Schlag ins Gesicht der Hotellerie

Wien (OTS) - Laut einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf seien die „engen Ratenparitätsklauseln“ von Booking.com erforderlich und verhältnismäßig. Nicht nur der deutsche Hotelverband ist von der Entscheidung enttäuscht, wie Otto Lindner von der IHA das Urteil kommentiert. Auch hierzulande beobachtet man die Entwicklung mit Sorge.

„In Österreich ist die Bestpreisklausel seit 1. Jänner 2017 untersagt und die Preishoheit zumindest theoretisch wieder in der Hand der heimischen Hoteliers“, stellt Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung fest und ergänzt: „Die aktuellen Diskussionen rund um Booking.Basic und Sponsored Discounts belegen eindrucksvoll, dass sich Booking.com von der Bestpreisgarantie ohnehin nie verabschiedet hat. Ob mit oder ohne Klausel spielt dabei keine Rolle!“

Online Travel Agencies (OTAs) wie Booking.com, Expedia und HRS spielen im Vertriebsmix eine wichtige Rolle. Umso wichtiger ist es, sich nicht von einzelnen Partnern abhängig zu machen, sondern vermehrt auch die günstigeren und direkten Buchungskanäle im Fokus zu haben. Nicht nur die Preispolitik, sondern auch die Auswahl und Betreuung der richtigen Vertriebskanäle sind essentiell für erfolgreiches Revenue Management. Die Prodinger Tourismusberatung hat [10 Punkte für mehr Direktbuchungen und bessere Preise] (https://www.ots.at/redirect/tourismusberatungprodinger1) ausgearbeitet, die in unterschiedlichen Gewichtungen für jeden Hotelbetrieb wichtig sind.

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer
+43 1 890 730 9
m.riederer@prodinger.at
www.prodinger-tourismusberatung.at

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Donnerstag, 29. November 2018

Wie werden Gäste in alpinen Hotels wohnen?

Wien (OTS) - Der neue Prodinger Report „Die Zukunft der Ferienhotellerie in den Alpen“ analysiert den Status quo und zeigt, welche Schritte für einen langfristigen Erfolg entscheidend sind.

Prodinger hat den schillernden Bereich „alpiner Lifestyle“ unter die Lupe genommen. Der Report eröffnet einen reflektierten Einblick in das Mindset von alpinen Gastgebern, die auf ihre Art und Weise den alpinen Lifestyle definiert haben. Gemeinsam mit Architekten, Fashion-Vordenkern und kreativen Hoteliers wurde untersucht, was den alpinen Lebensstil eigentlich ausmacht und welche Erwartungen der Gast von morgen hat. Unter Berücksichtigung jüngster Trends gibt der Report den Hoteliers konkrete Empfehlungen zur Umsetzung authentischer Lifestyle-Projekte im alpinen Raum.

Der Begriff „alpiner Lifestyle“ hat in den letzten Jahren eine rasante Erweiterung erfahren: Alpin inspirierte Zimmer, Apartments und Wellness-Einrichtungen drängten innerhalb kürzester Zeit auf den Markt. Mit Küche, Architektur, ihrem Logo oder einem passenden Slogan versuchen Hoteliers heute, ihren Gästen ein alpines Gefühl zu vermitteln. Die Folge davon ist, dass es vielen Hotels an Individualität und einer klaren Linie fehlt. Die meisten Konzepte sind schlichtweg austauschbar.

Der Wunsch nach einem Kontrastprogramm

Aus touristischer Sicht hat der gesamte Alpenraum einen sehr hohen Stellenwert: Rund 500 Millionen Nächtigungen werden jährlich gezählt – Tendenz steigend. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen in Städten leben, spielt der Ferienhotellerie gut in die Karten. Der Wunsch nach einem Kontrastprogramm, wie Bewegung in der frischen Bergwelt oder die Wiederentdeckung des Regionalen, nimmt deutlich zu. Das führt zu einem gänzlich neuen Selbstverständnis von alpinem Urlaub, Nachhaltigkeit und Postmaterialismus.

Begriffsdefinition

Alte Werte und Traditionen erleben seit geraumer Zeit eine kräftige Renaissance. Bei der Definition von „alpinem Lifestyle“ war dieser Trend klar spürbar. So sind es laut Expertenteam Grundwerte wie Bodenständigkeit, Tradition und Ehrlichkeit, welche den Kern des alpinen Lebensstils ausmachen. Zudem wird alpiner Lifestyle immer auch mit Outdoor-Aktivitäten, mit der Natur, den Bergen und einer bodenständigen Architektur verbunden. All diese Werte und Faktoren sind es, die dem alpinen Lifestyle Substanz verleihen.

Einig waren sich die Experten auch darüber, dass in erster Linie die Menschen, die in den Alpen leben, den alpinen Lebensstil definieren. „Nur wer im alpinen Raum lebt, kann ein Verständnis für diese Lebenseinstellung aufbauen“, sagt Thomas Reisenzahn von der Prodinger Gruppe.

Alpiner Lifestyle reloaded

Müssen alte Zöpfe in der Hotellerie abgeschnitten werden und sind die Zeiten von rustikaler Eiche, Hirschgeweihen, gehäkelten Tischdecken und Zirbenstuben-Herrlichkeiten vorbei? „Der Gast wünscht sich eine neue Definition der alpinen Tradition, weg von Kulisse und vorgetäuschter Authentizität. Sinn und Zweck soll nicht die Darstellung überholter Werte sein, sondern eine konsequente und eine dem modernen Zeitgeist entsprechende Umsetzung“, schildert Thomas Reisenzahn.

In den Alpen wird heute bereits vielerorts ein zeitgenössischer Alpenstil gepflegt, der offen und hochwertig traditionelles mit modernem Design verbindet. Die besondere Herausforderung liegt darin, die eigene Identität nicht auf dem Altar der Modernität zu opfern.

Untersucht werden im Prodinger-Report neben den Anforderungen der Gäste von morgen auch aktuelle Trends, wie die vermehrte Nachfrage nach Long-Stay Apartments, das Vordringen von Mixed Use-Konzepten sowie die sich öffnende Online-Offline Divergenz. Unter Berücksichtigung all dieser Parameter eröffnen sich für die Ferienhotellerie gute Chancen, mit authentischem „alpinen Lifestyle“ neue und zufriedene Gäste zu gewinnen. Es gilt, adäquate Produktangebote zu schaffen.

Lassen Sie sich ein auf eine neudefinierte Sicht kontroverser Gesprächspartner wie Michi Klemera (Geschäftsführer Luis Trenker), Kasper Frauenschuh (Eigentümer Frauenschuh Modegeschäft) und Julian Scharfetter (Junior Chef Weitmoser Schlossalm), die verdeutlichen, wie neuer alpiner Lifestyle seine Entsprechung finden kann.

Die Leseprobe ist unter folgendem [Link] (http://bit.ly/2DIzy9G ) ab sofort zum Download verfügbar.

Alpiner Lifestyle: Die Zukunft der Ferienhotellerie in den Alpen -Herausgeber: Prodinger Beratungsgruppe - November 2018 - 92 Seiten -gedruckter Report € 36 zzgl. MwSt. unter tourismusberatung@prodinger.at

PRODINGER BERATUNGSGRUPPE
Thomas Reisenzahn
t.reisenzahn@prodinger.at

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Freitag, 16. November 2018

Saint Elmo’s Tourismusmarketing gewinnt internationalen Marktauftritt: „SLDN. A STATE OF MIND“

Wien (OTS) - Sölden ist das Ballungszentrum touristischer Vielfalt in den Alpen. Zukünftig wird sich die Region nicht nur als Urlaubsdestination, sondern auch als internationaler, weltoffener Schmelztiegel präsentieren. Mit dem Slogan „SLDN. A State of Mind“ hat Saint Elmo’s gemeinsam mit Saint Elmo’s Tourismusmarketing einen neuen Markenauftritt entwickelt.

Das Konzept zielt darauf ab, mit einem neuen Illustrationsstil die Highlights der jeweiligen Saison zu thematisieren. Events wie der Skiweltcup, das Electric Mountain Festival oder auch die Plattformen Big 3 werden dabei gekonnt in Szene gesetzt.

Der Look der Kommunikation differenziert sich deutlich von anderen Destinationen. „Mit der SLDN Kampagne wollen wir neue Wege gehen, uns von allen anderen Wintersportorten abheben und ein echtes Statement setzen. Schöne Landschafts- und Skifahrbilder gibt es genug“, so Carmen Fender, Leitung Marketing, Ötztal Tourismus.

Angepasst an die Zielgruppe ermöglicht das Konzept einerseits verschiedene Themengebiete unter einem Gestaltungsdach zu vereinen. Zudem repräsentiert der Look Internationalität und Weltoffenheit. Bunt und mit viel Freude – so wie Sölden eben ist.

Die Kampagne startet zur neuen Wintersaison europaweit in neun Märkten in den Medien Digital Out of Home, Online, in Special Interest Titeln, sowie auf mobilen Sonderwerbeformen. Unter folgendem [Link] (http://bit.ly/2zTvgIT) geht es zur Kampagne.

Die Prodinger Team Tourismusmarketing ist integriert in der Serviceplan Gruppe / Saint Elmo’s Travel mit 26 Standorten weltweit.

Saint Elmo’s Tourismusmarketing

Verena Feyock, Managing Partner
Kaulbachstraße 4, 80539 München
T: +49 89 46 23 72 44
v.feyock@tourismusmarketing.com
www.saint-elmos.travel

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Mittwoch, 08. August 2018

Die aktuelle Gebäudeabschreibung ist innovationshemmend

Wien (OTS) - Eine Abschreibungsdauer von 40 Jahren für Investitionen in Gebäude, wie seit 2016 gesetzlich vorgesehen, geht an der Realität vorbei. Die reiseerfahrenen Gäste und der internationale Wettbewerb lassen diese langen Zeiträume zwischen Erneuerung und Produktanpassung nicht zu. Insbesondere können die häufigen kurzlebigen Komfort- und Designanpassungen, die in der heutigen Reisewelt nötig sind, nicht regelmäßig durchgeführt werden. Der durchschnittliche Investitionszyklus von Hotels ist von 10 bis 15 Jahren in den 80-er und 90-er Jahren in den letzten 10 Jahren drastisch auf 5 bis 7 Jahre gesunken.

Um erfolgreich zu sein ist es notwendig, auf Gästewünsche zu reagieren und laufend neue Produkte zu entwickeln. Verständlicherweise steigt der Unmut in der Tourismusbranche, weil das wesentliche Asset der Hotellerie, die Immobilie, benachteiligt wird. „Innovationen zu realisieren ist wie Rudern gegen den Strom. Wer aufhört zu rudern wird zurückgetrieben“, sagt Stefan Rohrmoser von der Prodinger Steuerberatung.

Steigender Unmut in der Tourismusbranche auch bezüglich Mitarbeiterunterkünfte

Eine Problematik, welche die Mitarbeiter-Rekrutierung zusätzlich erschwert, ist der Umstand, dass bei Mitarbeiterunterkünften die Gebäudeabschreibung sogar auf 66,7 Jahre(!)erhöht wurde. Die Finanzierung von Mitarbeiterhäusern für betriebseigene Arbeitnehmer wird dadurch fast unmöglich, da kein Finanzpartner bereit ist, eine Finanzierung über einen so langen Zeitraum zu gewähren.

PRODINGER STEUERBERATUNG
Stefan Rohrmoser
s.rohrmoser@prodinger.at

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG
Thomas Reisenzahn
Tel.: +43 1 8907309, t.reisenzahn@prodinger.at

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Dienstag, 17. Juli 2018

Pauschalreisegesetz, Hotelbewertung, e-Tourismus & Co.

Fachbuch „Das Hotel und seine Gäste“ in zweiter Auflage erschienen

In die Beziehung zwischen dem Hotelier und seinem Gast hat der Gesetzgeber in letzter Zeit auf mehreren Ebenen massiv eingegriffen. Gewohnte Denkschablonen sind plötzlich überholt und müssen neuen Überlegungen und Einschätzungen weichen. Dies stellt beide Seiten vor eine ungewohnte Situation. Jüngstes Beispiel ist die viel diskutierte, auf EU-Vorgaben beruhende Pauschalreiserichtlinie, die mit 1. Juli des Jahres in Kraft getreten ist.

Mit dem neuen Pauschalreiserecht gibt es einen besseren Schutz für Buchungen von Pauschalreisen. Auch online gebuchte und individuell zusammengestellte Reisen werden durch die sogenannte verbundene Reiseleistung rechtlich bessergestellt. Ein Hotel oder eine Pension kann nach dem neuen Gesetz nun als Pauschalreiseanbieter eingestuft werden, wenn eine Pauschale bereits vor Antritt der Reise gebucht werden kann. Doch was bedeutet dies nun konkret für Hotelbetreiber und ihre Gäste? Und wie kann man gegen falsche oder negative Hotelbewertungen vorgehen?

„Gerade bei besonders komplexen Herausforderungen hilft es ungemein, wenn man sich rasch einen Überblick über die geänderten Voraussetzungen machen kann. Fast immer gibt es gute Lösungen. Und diese führen am sichersten zum Erfolg im Hotel“, erklärt Thomas Reisenzahn, Mitautor des Leitfadens „Das Hotel und seine Gäste“. In der soeben erschienenen zweiten Auflage ihres Fachbuchs geben Markus Kroner und Thomas Reisenzahn einen intensiven Einblick in die aktuellen Problemstellungen der rechtlichen Beziehung zwischen Gast und Hotelier. Die beiden Experten berücksichtigen dabei Themen wie die DSGVO, das Datenschutz-Deregulierungs-Gesetz 2018 und - nicht zuletzt - das neue Pauschalreisegesetz (PRG).

Das Fachbuch wurde auf Basis zahlreicher Praxisbeispiele aus der Hotellerie erstellt und behandelt im einzelnen folgende Themen:

  • Individualgast und Reisebüros
  • Storno
  • Buchungsplattformen und Hotelbewertung
  • e-Tourismus
  • Verbraucherschutzrechtliche Bestimmungen und europarechtliche Normen

Die Autoren:

Dr. Markus Kroner ist Rechtsanwalt in Salzburg mit dem beruflichen Schwerpunkt auf nationalem und internationalem Zivil- und Wirtschaftsrecht, insbesondere auch im Bereich des Tourismus- und Wohnrechts.

Thomas Reisenzahn, akadem. geprüfter Tourismuskaufmann, Betriebsökonom, durchlief in seiner Laufbahn alle Bereiche des Hotelgewerbes. Er war als Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) tätig und ist derzeit Geschäftsführer und Gesellschafter in der Prodinger Beratungsgruppe.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
t.reisenzahn@prodinger.at

Dr. Markus Kroner, Rechtsanwalt
office@legalcounsel.at

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Freitag, 29. Juni 2018

Die unendlich-österreichische Geschichte der europäischen Reiserichtlinie

Wien (OTS) - Mit dem neuen Pauschalreisegesetz haben Hotels, welche Pauschalreisen und/oder verbundene Reiseleistungen anbieten, einiges zu beachten. Die von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) angekündigte Tourismusversicherung soll die Hotellerie unterstützen, bezieht sich dabei aber auf eine Verordnung, deren Neufassung sich noch in Begutachtung befindet.

Für Verträge, die ab 1.7.2018 geschlossen werden, gilt das neue Pauschalreisegesetz (PRG), das der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie dient. Das ist für Hotels vor allem dann relevant, wenn sie Pakete schnüren und somit Beherbergungsleistungen mit anderen Reiseleistungen, wie z.B. Skipässen oder Golfkursen kombinieren. Dabei können auch durch den Gast im Zuge eines Buchungsvorganges selbst zusammengestellte Pakete zu Pauschalreisen führen. Dies hat vor allem Auswirkungen auf Haftung, Informationspflicht und Insolvenzabsicherung.

Hotels, die Pauschalangebote schnüren, können sich künftig mittels Bankgarantie bzw. über eigene Versicherungslösungen gegen den Geschäftsausfall absichern und somit der in der Richtlinie verankerten Verpflichtung zur Insolvenzabsicherung gerecht werden.

"Wenn man sich die zeitliche Abfolge von EU-Richtlinie, Pauschalreisegesetz, Gewerbeordnung und der noch zu erlassenen Pauschalreiseverordnung ansieht, so mutet es schon etwas seltsam an, dass Österreich nicht im Stande war rechtzeitig die notwendigen Schritte zu setzen und dafür lieber die Gefahr von Staatshaftungen in Kauf nimmt“, zeigt sich Marco Riederer von der Prodinger Tourismusberatung verwundert.

Auswirkungen und Konsequenzen

Reisebüros kennen das Leben eines Reiseveranstalters schon lange: Neben den Haftungsauflagen gilt es unter anderem auch die Eintragung ins Reiseveranstalterverzeichnis laut Reisebürosicherungsverordnung (RSV) samt jährliche Abschätzung des Pauschalreiseumsatzes des Folgejahres sowie die verpflichtende Insolvenzabsicherung zu erfüllen.

Zur Eintragung der Reiseleistungsausübungsberechtigung in das Reiseinsolvenzabsicherungsverzeichnis (GISA) haben Gewerbetreibende eine Meldung an den Bundesminister für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort zu erstatten.

Sollte sich ein Hotel für die von der ÖHT beworbene Versicherungslösung entscheiden, so entfällt die Abschätzung des künftigen Pauschalreiseumsatzes und es muss auch nur alle 2 Jahr melden, dass es sich Insolvenz versichert (Wenn eine unbeschränkte Versicherung vorliegt ist nur eine Anfangsmeldung vorzunehmen, jedoch keine Folgemeldung). Der Entfall des Eintrages ins GISA durch die automatisierte Meldung der Tourismusversicherung an den Bundesminister für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort erleichtert zudem die Operative.

„Auch wenn die finanziellen Belastungen, wie von der ÖHT betont, durchaus moderat sind, so ist in den meisten Fällen dennoch von einer 4-stelligen Summe die Rede. Als einer von derzeit rund 1.800 Betrieben, die Pauschalreisen anbieten, muss ich mir dessen (und der Haftungsfragen) bewusst sein und auch die Informationspflichten beachten, um künftig die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen“, fasst Riederer zusammen.

Kombinationen von verschiedenen Reiseleistungs-Arten wurden prinzipiell auch schon jetzt als Reiseveranstaltungsvertrag angesehen. Mit dem neuen PRG wird der Schutzbereich des Pauschalreiserechts jedoch weiter ausgedehnt und erfüllt damit die Erfordernisse der europäischen Reiserichtlinie.

"Wenn ich mir als Hotel das Risiko und den Mehraufwand ersparen will, so gibt es immer noch die Lösung vorab über Zusatzleistungen in Hotel und Destination zu informieren, diese aber nur vor Ort und somit nach Beginn der Erbringung der Reiseleistung buchbar zu machen“, führt Riederer weiter aus.

Wann kommt eine Pauschalreise zustande?

Für eine Pauschalreise müssen Reiseleistungen aus zwei der folgenden vier Kategorien kombiniert werden:

1. Beförderung einer Person 2. Unterbringung einer Person 3. Autovermietung oder Vermietung anderer Kraftfahrzeuge 4. Sonstige Reiseleistung, die nicht wesensmäßiger Bestandteil einer der anderen Reiseleistungen ist. Dazu gehören unter anderem Eintrittskarten für Konzerte, Führungen, Skipässe, Vermietung von Sportausrüstungen, Wellnessbehandlungen, …

Während es bei der Kombination der Unterbringung mit Beförderung und Autovermietung immer zu einer Pauschalreise kommt, wurde bei den sonstigen Reiseleistungen das Erfordernis vorgesehen, dass diese zumindest einen Wert von 25 % am Gesamtwert der Kombination der Reiseleistungen ausmachen, als wesentliches Merkmal der Kombination beworben werden oder auch sonst ein wesentliches Merkmal der Kombination sind.

Von einer verbundenen Reiseleistung spricht man, wenn die Kombination von Reiseleistungen in zwei separaten Verträgen (z.B. Beherbergungsvertrag mit Hotel und eigener Vertrag betreffend Skiausrüstung mit Skischule) bei einem einzigen Kontakt mit einer Vertriebsstelle oder bei einer Onlinebuchung der Erwerb mindestens einer weiteren Reiseleistung eines Drittanbieters (z.B. Skischule) in gezielter Weise vermittelt wird.

Für verbundene Reiseleistungen gelten ebenso die vorab dargestellten Erfordernisse für sonstige Reiseleistungen.

Die Prodinger Beratungsgruppe hat gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Markus Kroner bereits eine Vielzahl an Hotelbetrieben und Verbänden im richtigen Umgang mit den gesetzlichen Vorgaben geschult.

Chronik

  • 25. November 2015, EU-Beschluss zur neuen Pauschalreiserichtlinie
  • 24. April 2017, Kundmachung des neuen Pauschalreisegesetzes (PRG)
  • 18. Juli 2017, Gewerbeordnungs-Novelle und Ausweitung der Nebenrechte
  • 15. November 2017, Ankündigung einer Insolvenzversicherungs-Lösung ab 1.1.2018 (ÖHT)
  • 30. April 2018, Ministerialentwurf zur Änderung der Gewerbeordnung zur Klarstellung, dass die Ausübung der in § 111 Abs. 4 Z 3 GewO 1994 genannten Nebenrechte keine Gewerbeberechtigung für das Gewerbe der Reisebüros bedarf
  • 24. Mai 2018, Vorstellung und Bewerbung der Tourismusversicherung als Lösung und Chance für die heimische Hotellerie
  • 13. Juni 2018, Beschluss zur neuen Pauschalreiseverordnung (PRV) in 3. Lesung im NR
  • 20. Juni 2018, Einleitung des Begutachtungsverfahrens für die neue Pauschalreiseverordnung (PRV)
  • 1. Juli 2018, Inkrafttreten des österreichischen Pauschalreisegesetzes (PRG)
  • 6. Juli 2018, Ende der Begutachtungsfrist für die Pauschalreiseverordnung (PRV)
  • ?. ??? 2018, Inkrafttreten der Pauschalreiseverordnung (PRV) - Datum steht noch nicht fest
  • 1. Jänner 2019, Umfassende Evaluierung der EU-Richtlinie

Prodinger Tourismusberatung
Marco Riederer, MA
m.riederer@prodinger.at

Dr. Markus Kroner, Rechtsanwalt
office@legalcounsel.at

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Donnerstag, 21. Juni 2018

Sonnhof European Ayurveda®: Vorreiter von Ayurveda in Österreich

Wien (OTS) - Hotelmarken sind ein zentrales Element der heimischen Tourismusbranche. Angesichts einer stetig zunehmenden Wettbewerbsintensität auf vielen touristischen Märkten und dem daraus resultierenden Bedarf an Orientierung, Identifikation und Differenzierung gewinnen Marken zunehmend an Bedeutung. Inmitten der Fülle an Informationen erzeugen starke Marken eine höhere Aufmerksamkeit.

Hotelmarken beeinflussen die Urlaubsentscheidungen und steigern den Wert von Hotels. Insbesondere im Bereich der „Medical Hospitality“ müssen Marken über ein klares Profil verfügen und für eine klare Abgrenzung sorgen. "Die Prodinger Beratungsgruppe hat mit dem Hotel Brand Monitor ein beispielgebendes Verfahren zur monetären Bewertung von Marken entwickelt", erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Gruppe.

In der jüngsten Bewertung wurde der Sonnhof European Ayurveda® bewertet. Diese löst als Marke andere Assoziationen aus als ein regulärer Hotelbetrieb.

Der Sonnhof European Ayurveda® in Hinterthiersee hat sich mit seinen 31 Zimmer auf das Thema Ayurveda spezialisiert. Familie Mauracher hat die indische Heilkunst Ayurveda nach dem Motto „Tirol meets India“ nach Tirol gebracht und an westliche Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse angepasst und nun einzigartig weiterentwickelt. European Ayurveda® basiert auf einem drei Säulen Prinzip mit Diagnose & Behandlung, Ayurvedische Ernährung und Yoga & Mind-Detox & Meditation.

Mit fundiertem Fachwissen, Spezialisten aus Indien, einem erfahrenem Arzt und dem Sonnhof Expertenteam wird das ganzheitliche Konzept des Ayurveda in die Lebensweise integriert. Das Ergebnis ist eine einzigartige Symbiose aus ayurvedischer Lebenslehre und europäischer Kultur.

Der Sonnhof hat sich durch das European Ayurveda® ein internationales Stammpublikum aufgebaut. Der Gast ist bereit für seine Gesundheit und Ayurveda tief in die Tasche zu greifen, da die Zielgruppe des Sonnhof European Ayurveda® beim Wertvollsten, dem eigenen Körper, nicht spart. Durch die Innovationskraft ist die Marke „Sonnhof European Ayurveda®“ auf der Attraktivitätsachse nach oben geklettert und konnte ihre Profitabilität stark erhöhen. Das Ayurveda Resort hat es geschafft, ein Hot Spot für Ayurveda in Österreich zu sein und sich eine eigene Ayurveda Fangemeinde aufzubauen.

Der Sonnhof European Ayurveda® erreichte durch seine frühzeitige Positionierung im Ayurveda Segment und klaren Differenzierung zu anderen Angeboten in der Region eine sehr starke Marke. Durch das vorhandene Angebot agiert das Hotel so gut wie unabhängig von der Destination. Vor allem im österreichischen und bayrischen Raum ist der Sonnhof European Ayurveda® klarer Marktführer im Angebot von Ayurveda.

Hinter dem Konzept European Ayurveda® steht ein familiengeführtes Familienunternehmen mit Familie Mauracher, die die Leidenschaft zu Ayurveda lebt und selbst im Unternehmen mitarbeitet. Das Team besteht aus hoch qualifizierten Mitarbeitern, die dem Qualitätsanspruch des Hotels folge leisten und den Markenanspruch des European Ayurveda® an den Gast weitertransportieren.

Der Hotel Brand Monitor basiert auf unterschiedlichen Faktoren. Einerseits wird mit der Leistungs- und Kennzahlenbewertung die wirtschaftliche Grundlage mit Kennzahlen wie Gesamtkapitalrentabili­tät, Cash-Flow-Leistungsrate und finanzwirtschaftlicher Ausrichtung analysiert, andererseits werden die qualitativen Kennzahlen mit Gästebewertungen und Social Media in Relation gesetzt.

Zusammenfassend lassen sich folgende Aussagen aus der Bewertung ableiten:

  • Die Marke ist sehr profitabel und liegt bei den Benchmarks über dem Branchenschnitt
  • Die Marke Sonnhof European Ayurveda® hat eine klare Vision für die Zukunft
  • In der Öffentlichkeit wirkt die Marke sehr glaubwürdig
  • Die Marke verkörpert einen hohen monetären Markenwert
  • Die Marke ist sehr stark und hat ein klares Profil und eine klare Abgrenzung
  • Die Marke hat eine hohe Reputation

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at | www.prodinger.at

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Montag, 18. Juni 2018

Direktoren-Akademie (DiA): Wo sind die Mitarbeiter, wie kann ich sie finden und motivieren?

Wien (OTS) - „Sag mir, wo die Mitarbeiter sind, wo sind sie geblieben...“ So könnte die Neuauflage eines bekannten Song-Klassikers heutzutage lauten. Unter dem Motto „Human Resources meets Employer Branding“ wollten es die Teilnehmer der Direktoren-Geschäftsführer-Akademie genauer wissen und folgten gedanklich der Reise ihrer Mitarbeiter, die von der Job-Suche über die Karriere bis zum Austritt reicht.

In Zeiten von Fachkräftemangel und des „Kampfes um Talente“ ist das Thema Human Resources für viele Hoteliers ins Zentrum der strategischen Überlegungen gerückt. Daher wurden die Ausführungen über „die Reise der Mitarbeiter“ beim zweiten Präsenz-Treffen vom 5. bis 8. Juni 2018 in Wien von den 13 Direktoren, Geschäftsführern und Hoteliers aus dem 4. Lehrgang der Direktoren-Akademie (DiA) mit besonderer Spannung erwartet.

Die Reise beginnt bei der Marke

Die Reise des Mitarbeiters hat viele Stationen: Jobsuche, Bewerbung, Onboarding und einige mehr! Sie beginnt bei der Marke. Arbeitgeber-Marken schaffen jedoch nur dann Vertrauen, wenn sie innen so gelebt werden, wie sie sich nach außen präsentieren. Am Mitarbeiter-Markt gelten die gleichen Regeln wie im Gäste-Marketing!

Wie der „Spirit“ des Unternehmens erfolgreich auf die Mitarbeiter überspringt, konnten die DiA-Teilnehmer an einigen Beispielen eindrucksvoll miterleben. Etwa bei Besuchen im Hotel Altstadt Vienna, bei der Figlmüller-Restaurant-Gruppe oder im Weingut Wieninger.

„Einmal zur Marke geworden und dann ausruhen, das funktioniert nicht (mehr). Eine Marke – für Gäste, aber auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – braucht kontinuierliche Weiterentwicklung durch mutige Innovationen, die Gäste dabei stets im Fokus allen Tuns“, betonte Mag. Matthias Winkler, Geschäftsführer der Sacher Hotels. Die gleiche Meinung vertritt auch Elke Berger, Human Resources Director von Metro Cash & Carry Österreich: „Der Großhandel hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Kundenbetreuung und die laufende Abstimmung über Servicelösungen und Innovationen sind uns wichtiger denn je. Mehr Kundenanforderungen bedeuten aber gleichzeitig mehr Anforderungen an die Mitarbeiter“. Denn warum beschäftigt Metro Österreich einen Sterne-Koch und einen Profi-Barkeeper in der Zentrale? Größtenteils natürlich um das Warensortiment state-of-the-art zu halten. Ein toller Nebeneffekt sei aber auch die Wirkung auf die Arbeitgeber-Marke, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen: „Wir haben Kompetenz im Haus besonders für F&B-Trends“.

Die Reise des Mitarbeiters designen

Die DiA-Teilnehmer hatten schon im Rahmen der eLearning-Session ihre Situation am Arbeitgeber-Markt eingeschätzt. Im Präsenzmodul hieß es dann, von den Besten zu lernen und durch Vorträge und Best Practice-Beispiele an der Umsetzung der eigenen Arbeitgeber-Marke zu arbeiten. Entlang der Reise des Mitarbeiters von der Suche über die Mitarbeiter-Entwicklung bis zum Austritt und „Botschafter des Unternehmens“ gilt es, die eigene Marke sichtbar und erlebbar zu machen. Viele Impulse und Praxistipps rund um die Reise unserer Mitarbeiter – jetzt gibt es in der Umsetzung viel zu tun, lautete der Tenor der Teilnehmer an dem Treffen.

QUERdenken gefragt

Sich mit Employer Branding auseinanderzusetzen ist essentiell, um Mitarbeiter zu finden und langfristig zu halten. In der DiA wurde auch eine weitere Perspektive betrachtet: welche Konzepte sind denkbar, um mit weniger Mitarbeitern auskommen? Bewusst wurde als Veranstaltungsort das Arcotel Donauzentrum Wien gewählt: ein schlankes Angebot für Gäste und 100% Catering. Ja, das geht. Quer-Denken und von anderen Branchen lernen, wird die Devise der erfolgreichen Produkt-Entwicklung bleiben. Der letzte Abend im Rollercoaster Restaurant mit Tablet-Bestellung und „Achterbahn“-Zustellung zeigte: es wird künftig viele erfolgreiche Produkte mit weniger Mitarbeiter-Einsatz geben. Bis dahin wird an der eigenen Arbeitgebermarke zu arbeiten sein.

Ist die DiA etwas für mich?

Die DiA bietet eine zusammenhängende, in sich geschlossene Ausbildung, in der alle relevanten Themen von Management und Führung abgedeckt sind. Sie ist für erfahrene Hoteldirektoren und Geschäftsführer konzipiert und vermittelt alle Schlüsselkompetenzen, die ein Manager heute braucht. In 15 Präsenztagen – aufgeteilt in 6 Module – und mit ausgeklügelten E-Learning-Tools erlernen die Teilnehmer Management-Methoden nach den neuesten Ergebnissen der Hospitality-Forschung. Seit dem 4. Lehrgang wird die DiA in Partnerschaft mit der Prodinger Beratungsgruppe durchgeführt. Der nächste Lehrgang – DiA V - startet im Mai 2019. Details zur DiA unter [direktoren-akademie.at] (http://direktoren-akademie.at/).

Prof. Elfriede Krempl
Generatio Hotel Management Consulting
Telefon: +43 664 53 459 53
e.krempl@generatio.at | www.generatio.at

Thomas Reisenzahn
Prodinger Tourismusberatung
Telefon: +43 1 890 730 9
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Dienstag, 29. Mai 2018

„Derzeit günstige Zinslandschaft für weitere Konsolidierungsschritte nützen!“

Wien (OTS) - Die familiengeführte Hotellerie hat meist zu wenig Zeit für vorausschauende Planung oder das Durchspielen von Risikoszenarien. Da stellt sich natürlich sofort die Frage, wie denn der durchschnittliche Hotelbetrieb mit unerwarteten Belastungen fertigwerden kann. Denn ein Zinsschock von zwei Prozent gehört ja zu den durchaus realistischen Szenarien.

Dr. Franz Hartl, Lektor MCI Management Center Innsbruck, und IBS Institut für berufsbegleitende Studien und früherer ÖHT-Geschäftsführer, sowie Thomas Reisenzahn von der Prodinger Beratungsgruppe haben deshalb ein typisches Salzburger Ferienhotel einem Stresstest unterzogen. Mit solchen Tests lässt sich schnell feststellen, wie sich ein Unternehmen auf betriebswirtschaftlich neue Gegebenheiten bzw. Belastungen sowie auf Bonitätsbeurteilungen von Banken am besten vorbereiten kann.

Stresstest an einem Beispielbetrieb (4/5-Sterne)

[Klick zur Tabellen-Ansicht] (https://www.ots.at/redirect/prodinger1)

Nimmt man als Testvariable die sehr übliche Kennzahl „Entschuldungsdauer“, die sich aus Fremdkapital gebrochen durch Cashflow errechnet, so bewegt sich der untersuchte Betrieb in der derzeitigen Zinsumgebung mit einer Entschuldungsdauer von 14 Jahren noch im „grünen Bereich“. Er liegt knapp unter der vom Reorganisationsgesetz geforderten Kennzahlengrenze von 15 Jahren.

Ein Zinsanstieg von vergleichsweise bescheidenen 2% würde bewirken, dass bei diesem Beispielhotel die Entschuldungsdauer auf 18 Jahre steigt. Mit einem Anstieg der Provisionen von 15% auf 17% und einem künftigen OTA-Buchungsanteil von 24% würde die Entschuldungsdauer sogar auf 19 Jahre klettern.

Der Betrieb käme voraussichtlich in mehr oder weniger ausgeprägte Zahlungsschwierigkeiten. Das Liquiditätsziel würde bei dem simulierten Zinsschock im kritischen Bereich liegen. Dazu kann eine mögliche Erhöhung der Vertriebskosten bei den Buchungsplattformen (OTAs) kommen. Der Zinsschock wäre dabei in seinen Auswirkungen wesentlich kritischer, weil er rund 3% der Einnahmen konsumiert, während die Provisionserhöhung nur knapp 1% kosten würde.

Die Zinslandschaft nützen

"Gerade mittelständische Unternehmen haben, wie gesagt, meist viel zu wenig Zeit, um sich mit vorausschauender Planung oder verschiedenen Risikoszenarien intensiv zu beschäftigen. Bei Banken würden solche Veränderungen der Betriebswirtschaften sofort in die Ratingnote und damit in die Bonitätseinstufung mit einfließen. Dadurch könnte eine Negativspirale ausgelöst werden", warnt Thomas Reisenzahn.

Der Stresstest macht deutlich, dass es geboten erscheint, die derzeit günstige Zinslandschaft für eine weitere Konsolidierung zu nutzen und bei künftigen Finanzierungen der Frage eines möglichen Zinsanstieges mehr Beachtung zu schenken (etwa durch Abschluss eines Fixzins- oder ERP-Kredites). Daneben sind mögliche Widerwärtigkeiten aus der Provisionslandschaft im Auge zu behalten.

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
t.reisenzahn@prodinger.at

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Mittwoch, 25. April 2018

Die Hotellerie und die "Wohlfühlatmosphäre" von Hotelzimmern

Wien (OTS) - Nachdem der „Hotel Trend Guide“ in Kooperation mit dem Fachverband Hotellerie und dem Zukunftsinstitut publiziert wurde, hat jetzt die PRODINGER BERATUNGSGRUPPE die Wohlfühlatmosphäre von Hotelzimmern erforscht. In der neuen Studie wurden zusammen mit renommierten Experten die wichtigsten Voraussetzungen für erholsamen Schlaf und eine ideale Hotelatmosphäre erarbeitet. Der aktuelle Leitfaden gibt den Hoteliers konkrete Handlungsempfehlungen zur Bewältigung zeitgemäßer Anforderungen.

Das Hotel wird für den Gast für einen bestimmten Zeitraum zum neuen Zuhause. Durch sensibles Eingehen auf das Thema Schlaf kann es sich eine neue Positionierung verschaffen. Bereits beim Betreten des Hotelzimmers kann der Gast angenehm überrascht werden, durch Maßnahmen, die sich schnell und einfach umsetzen lassen. Derzeit spielen das Raumklima und die Atmosphäre in vielen Betrieben noch eine eher untergeordnete Rolle, weshalb diese Themen in vorliegender Studie, neben anderen Bereichen, ausführlich behandelt werden.

Weiters lässt sich in Österreich bereits ein Gegentrend zur allgegenwärtigen Onlinegesellschaft beobachten. Viele Gäste entscheiden sich im Urlaub bewusst gegen die Nutzung ihrer Smartphones. Bei den touristischen Angeboten gibt es hier noch einen beträchtlichen Nachholbedarf, um auch diese immer wichtiger werdende Zielgruppe zu gewinnen.

Ein weiterer aktueller Punkt betrifft die demographische Entwicklung. Durch die Urbanisierung ziehen immer mehr Menschen in die Stadt, wo sie zwangsläufig Lärm und Licht stärker ausgesetzt sind. Auch in Hotels spielen Umwelteinflüsse eine bedeutende Rolle, denn Lärm und Licht vermindern unzweifelhaft die Schlafqualität der Gäste.

Hauptverantwortlich für die Schlafqualität ist das Bett. Das Bett ist das wichtigste Möbelstück im Hotelzimmer, doch leider wird darauf zu wenig Bedacht genommen. Bereits 15 % der Gäste leiden unter Rücken- oder Gelenkschmerzen, wodurch die Anforderungen an das Hotelmobiliar in den letzten Jahren enorm gestiegen sind. In der Studie werden die Voraussetzungen für ein gutes Bett untersucht und die wichtigsten Einflussfaktoren, wie etwa die richtige Kissen- und Matratzenwahl, dargestellt. Schon die Bauweise des Bettgerüsts kann beispielsweise die Hygiene im Zimmer erhöhen und das Ungeziefer-Risiko minimieren.

„Die Zukunft des Schlafens in der Hotellerie“ zeigt auf, welche Trends zu beobachten und welche Maßnahmen gesetzt werden müssen, um die Anforderungen der Gäste optimal erfüllen zu können.

PRODINGER TOURISMUSBERATUNG

Thomas Reisenzahn
+43 1 890 730 9
t.reisenzahn@prodinger.at

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Donnerstag, 15. März 2018

Touristische Zukunftstrends 2018

Was auf die Hotellerie in den nächsten Jahren zukommt: Ein Vorblick nach der ITB

Von „Selbstoptimierung“ und „Individualisierung“ über neue Formen der Sharing Economy bis hin zum Bedürfnis nach Entschleunigung als attraktive Angebotsidee: So richtig vielfältig sind die neuen Herausforderungen, denen sich die heimische Hotellerie schon in naher Zukunft zu stellen hat. Dabei zeichnen sich in den meisten Bereichen durchaus vielversprechende Geschäftsfelder ab. „Die Hotellerie darf diese Entwicklungen nicht verschlafen. Mit Sicherheit gibt es in Zukunft Nachfrage nach Angeboten, die den neuen Trends Rechnung tragen“, erklärt Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, anlässlich eines ITB Trend-Workshops, bei dem sich namhafte Experten mit den „Triebkräften der touristischen Entwicklung“ befassten.

Individualisierung und Selbstoptimierung

Yoga, Chia, Laser Therapien für die Blutbahn, Elektromagnetische Wellen für eine positive Bewusstseinsveränderung - das Geschäft mit der Selbstoptimierung brummt und ein Ende dieses Booms ist nicht abzusehen. Neben Gesundheit, Ernährung und Wellness profitiert auch der Tourismus zunehmend vom Trend zur Selbstdarstellung. Als Folge einer starken Individualisierung, die sich dem Wohlstandszuwachs verdankt, gibt es kaum mehr „Normalbiographien“. Selbstbestimmung und -verwirklichung sind die Werte, die in der Gesellschaft hochgehalten werden. Aus diesem Grund richtet sich ein immer größerer Teil des Marktgeschehens nicht mehr an herkömmlichen Standards aus, sondern muss auf individuelle Gästebedürfnisse zugeschnitten werden.

Gegentrend zur Digitalisierung

Die Digitalisierung und die ständigen Diskussionen rund um künstliche Intelligenz führen bei vielen Leuten zu Reizüberflutung und Stress. Diese Entwicklung erreicht heute schon einen Sättigungspunkt, an dem entgegengesetzte Tendenzen spürbar werden. Bis zu 48 % der Gäste buchen noch immer in Reisebüros[1]. Der vorübergehende Verzicht auf permanente Verfügbar- und Erreichbarkeit wird zu einem neuen Wunsch, die „Entschleunigung“ damit zur attraktiven Angebotsidee. Die bewussten „Offliner“ - von den Retro-Klapphandy-Telefonierern bis zu den Käufern von Vinyl-Platten -sind Vorboten einer Sehnsucht nach „Analogität“. „Der Gegentrend darf aber nicht als prinzipielle Abwendung von der digitalen Vernetzung verstanden werden, sondern vielmehr als steigendes Verlangen nach einem ergänzenden Angebot an Entschleunigung, Reflexion und Privatheit“, wie Marco Riederer, Leiter Revenue Management & e-Commerce der Prodinger Tourismusberatung, betont.

„Ja“ zum Älterwerden

Bemerkenswert, so ein weiterer Aspekt der Ergebnisse des Zukunftsworkshops, sind auch die zahlreichen Initiativen, die das Altern neu definieren. Die „neuen Alten“ bejahen das Älterwerden. Die arbeitsfreie Phase, in der die Menschen gesundheitlich gut beisammen sind, wird immer länger. Dies bietet Raum für Selbstentfaltung und Lebensstile, die der Hotellerie neue Kunden zuführen können. Bei den Reisen selbst wächst aber auch die Sensibilität dafür, wie man reist. E-Mobilität und Zugreisen werden an Bedeutung gewinnen. Die Sharing Economy führt zu neuen Formen des miteinander Agierens, wie beispielsweise im „Co-Working Space“ für den Urlaub.

Im Vormarsch sind „Mixed Use-Konzeptionen“, die auch für Ferienhotels von Interesse sind. Hotels haben meist teure Flächen und können diese auch anderen Nutzern (Pop Up Stores, etc.) überlassen, was sich günstig auf die „sonstigen Erträge“ auswirkt.

Digitale Fehleinschätzung

Ausdrücklich warnt Reisenzahn vor einer Fehleinschätzung der Digitalisierung. Die derzeitige Diskussion über Digitalisierung in der Hotellerie erfasse den Kern der Thematik nicht. Seit 2017 würden sich Veranstaltungen zu diesem Thema geradezu überschlagen. Doch wie soll man ein weitgehend jobloses Hotel in der Zukunft argumentieren, wenn zwei Drittel der Staatseinnahmen aus dem Faktor Arbeit stammen? Sollen da wirklich Roboter das Ruder übernehmen? Chatbots, virtuelle Sprachassistenten und smarte Hotels werden zur Hilfestellung, aber nicht zum Ersatz. Über Digitalisierung zu sprechen sei höchstens in der Vermarktung, im Revenue Management und in Betriebsabläufen mit einem hohen Standardisierungsgrad gut und wichtig. Angesichts der hohen Online-Anfragevolumina in Destinationen und Tourismusverbänden ist „digitale Buchbarkeit“ dort sogar essenziell. Bei der Angebotsgestaltung an Ort und Stelle hat Digitalisierung aber nichts verloren. Dies beweisen die „Digital Detox Hotels“ und „Hideaways zum Abtauchen“, die inzwischen die Hotelrankings anführen. Digitale Hotels sind hingegen bei vielen Milieus eher Hemmfaktoren denn Anreize. „Diese Milieus suchen vielmehr nach Schlüsselerlebnissen an außergewöhnlichen Orten, um der globalen digitalen Gleichschaltung zu entkommen und sich für ein paar Tage im Einklang mit der Natur zu fühlen“, fassen Reisenzahn und Riederer zusammen.

Die wichtigsten Triebkräfte der Veränderung im Tourismus

  • Der Markt für Reisen wird dynamischer und komplexer. Gäste verhalten sich zunehmend unberechenbarer, obwohl (oder gerade weil) die Reiseplanung so einfach ist, wie noch nie. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und disruptive Modelle wie Airbnb verändern das Urlaubsverhalten massiv.
  • Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) wird zunehmen. Allerdings müssen in Zukunft durch den Einsatz von KI nicht nur Sehnsüchtige geweckt, sondern vielmehr auch die individuellen Beziehungen und Handlungen des Gastes zum jeweiligen Hotel berücksichtigt werden.

Soziale Triebkräfte

  • Anhaltender Zuzug der Menschen vom Land in die Stadt (20 Prozent der Menschen leben in Städten). Das Ländliche wird zu einem Teil der Städte, und die Stadt rückt näher zum Land. Das Landleben wird in die Stadt hereingeholt.
  • In wenigen Jahren bilden „die neuen Alten“ in Westeuropa die Mehrheit. Die neuen Alten hadern nicht mit dem leben, sondern sind deutlich vitaler, fortschrittlicher und innovativer und erfreuen sich in ihrer arbeitsfreien Phase an sehr guter Gesundheit.
  • Super You. Aus einem medizinischen Reparaturbetrieb wird in Zukunft eine dynamische Lebensmedizin werden, bei der es um körperliche Optimierung und Tuning geht.
  • Nach dem Tauschen von Waren, Gebrauchsgegenständen und Betten wird durch die Sharing Economy eine neue Form des Miteinander-Agierens auf uns zukommen. In Zukunft werden das Wissen und das Knowhow gegen Arbeitsleistung getauscht. Es geht um Nutzen und Mehrwert.* Menschen haben sich sehr oft in der materiellen Digitalisierungswelt verlaufen, der Tourismus kann eine neue Offline Oase werden.
  • Europa und das eigene Land sind weiterhin hoch im Kurs bei der Wahl der Urlaubsziele.

Immaterieller Luxus löst opulenten Überfluss und Statusdenken ab. Werte wie Selbstfindung, persönliche Erlebnisse, Authentizität und Zeit treten für immer mehr Gäste bei ihren Reisen in den Vordergrund.

* * *

[1] Quelle: Bitkom Research (Basis: 1.012 Befragte)

Prodinger Tourismusberatung
Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer
t.reisenzahn@prodinger.at

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